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Archaeopteryx: Urvogel trug ein schwarzes Kleid

24.01.2012 | 18:30 |  JÜRGEN LANGENBACH (Die Presse)

In der allerersten gefundenen Archaeopteryx-Feder wurden Zellen identifiziert, die schwarze Pigmente produzierten. Die stärkten auch die Federn. Aber ob das Tier fliegen konnte, bleibt unklar.

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So groß wie ein Rabe wurde der „Urvogel“ Archaeopteryx, von dem niemand weiß, ob er fliegen konnte. Immerhin, Federn hatte er – die gaben ihm den Namen, „archaios pterix“ heißt „alte Feder“ –, die machten ihn auch so schwarz wie einen Raben. Das hat eine Gruppe um Ryan Carney (Brown University) aus der Feinstruktur des ersten Archaeopteryx-Fundes gelesen, und es hebt die Wahrscheinlichkeit, dass der Urvogel fliegen konnte.

Der erste Fund war eine Feder, sie geriet vor etwa 150 Millionen Jahren in die Sedimente eines tropischen Sees beim heutigen Solnhofen in Bayern, die Region lag damals viel näher am Äquator. Ans Licht kam die Feder 1861, sie wurde freudig begrüßt von den Anhängern Darwins, der zwei Jahre zuvor sein „Origin of Species“ publiziert hatte: Thomas Huxley sah die Ähnlichkeit mit Sauriern, er vermutete als erster, die Vögel seien deren Erben – und Archaeopteryx sei das Zwischenglied. Denn er war eine seltsame Mischung: Er hatte Zähne und einen Knochenschwanz wie die Reptilien, aber er hatte eben auch Federn.

Deren Form hat man schon lange analysiert, es waren auch Schwungfedern dabei, die wie die heutiger Vögel gebaut sind. Aber die Farbe, wie soll man die erkunden? Die erste Feder – sie ist im Museum für Naturkunde in Berlin – ist zwar dunkel, aber das will nichts heißen, es kann an der Fossilierung liegen. Man kann die Farbe nur indirekt bestimmen, aus der Struktur des Gewebes. In ihm können sich Zellen erhalten haben, die für die Produktion von Farbpigmenten sorgten. Jakob Vinther (University of Texas) bemerkte es 2006 an fossilen Tintenfischen.

Seitdem sucht er mit Carney nach Pigmentzellen in der Berliner Feder. Zwei Versuche schlugen fehl, erst ein extrem leistungsstarkes Mikroskop bei der Firma Carl Zeiss in Jena brachte die Zellen bzw. ihre Pigmente bzw. deren Träger ans Licht: Letztere heißen Melanosome, ihre Formen und ihre Farben hängen zusammen. Bei Archaeopteryx sind sie würstchenförmig, ein Mikrometer lang, 280 Nanometer breit.

Diese Gestalt verglichen die Forscher mit der von 87 heutigen Vogelarten: Würstchenförmige Melanosome tragen schwarz, das ist zu 95 Prozent sicher (Nature Communication 24.1.). Noch sicherer ist, dass Farbstoffe nicht nur färben, sondern auch stabilisieren, vor allem die Schwungfedern an ihren Spitzen, wo die Beanspruchung am stärksten ist. Dort sitzen sie auch beim Urvogel.

Aber ob der wirklich ein Vogel war – aktiv fliegen konnte – können auch die jetzigen Analysen nicht klären. Er konnte vermutlich die Flügel nicht – wie zum Aufstieg vom Boden erforderlich („ground up“) – über seinen Rücken heben, darauf deutet sein Knochenbau. Er konnte das Fliegen wohl aber auch nicht von Bäumen herab erlernen („tree down“) – es gab keine Bäume, nur niederes Gebüsch, die Region war trocken.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.01.2012)

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32 Kommentare
 
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Gast: Rybka5
28.01.2012 00:05
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Lavater rocks!

Mehr gibt's nicht zu sagen!

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Re: Lavater rocks!

Absolut!

Schwarz

absorbiert eben Sonnen-Licht,wenn es kalt ist und das war eben beim Übergang von wechselwarmen Reptilien zu gleichwarmen Vögeln wichtig.

Antworten Gast: Halleluja
27.01.2012 23:54
3 0

Re: Schwarz

Häääääää? Ja, genau Aaron drum sind in Afrika die Menschen schwarz und in Skandinavien blond.

Think next time b4 you post.

Gast: lavater
24.01.2012 22:37
0 2

Um den Archaeopteryx als Zwischenform ist es in letzter Zeit merkwürdig still geworden

Wahrscheinlich, weil er voll entwickelte Federn hat und Federn allein schon ein technisches Kunstwerk sind.

Re: Um den Archaeopteryx als Zwischenform ist es in letzter Zeit merkwürdig still geworden

oder, weil dieser Urvogel nun nicht alles ist. Kreationisten befassen sich gerne damit, weil das so schön einfach "greifbar" ist. Vieles andere ist mit Halbwissen nämlich zu kompliziert :P

Antworten Antworten Gast: lavater
25.01.2012 11:49
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Re: Re: Um den Archaeopteryx als Zwischenform ist es in letzter Zeit merkwürdig still geworden

ja, die dummen Kreationisten, die glauben, dass der allmächtige Gott diese Tiere mit den genialen Konzepten und wunderschönen Formen erschaffen hat und nicht der blinde Zufall, die sterben halt nicht aus.
Schade, denn sonst könnte sich Darwin mit seinem aus heutiger Sicht nicht einmal Viertelwissen sogar im Grab noch freuen!

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Re: Re: Re: Um den Archaeopteryx als Zwischenform ist es in letzter Zeit merkwürdig still geworden

So ist es. Die Kreationisten überfliegen das Fachgebiet, sagen das sei zu kompliziert um es zu verstehen und deswegen wars ein Zauberer. Das ist geistige Faulheit und übrigens auch im absoluten Gegensatz zu genialen tiefgläubigen Forschern wie Newton und Kepler. Die glaubten, dass Universum sei designt und deswegen verstehbar, die heutigen Kreationisten glauben das Universum sei unverstehbar und deshalb designt. Kreationismus ist das Ende jeglicher Versuche, die Welt besser zu verstehen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: lavater
25.01.2012 18:07
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Re: Re: Re: Re: Um den Archaeopteryx als Zwischenform ist es in letzter Zeit merkwürdig still geworden

Wenn sie Kreationismus so definieren, dass man Wissenschaft ablehnt, dann muß ich mich davon distanzieren.
Kreationismus kommt m.E. von "create"
glaubt also, dass Gott die Welt erschaffen (created) hat und nicht die Welt durch Zufall entstand.
Das schließt aber wissenschaftliche Forschung wahrlich nicht aus, denn in der Bibel steht:"Macht euch die Erde untertan!".
Und wenn sie zur Abwechslung auch einmal ein bisschen historisch schürfen und die Biologie verlassen, dann werden sie sehen, dass die größte Wissensexplosion und das freie Denken ab der Reformation begonnen hat.
Newton hat z.B. mehr theologische Werke geschrieben als Werke über Naturwissenschaften.
Die wissenschaftliche Forschung wird heute von strengen Evolutionisten verhindert. Auf der Uni fällt jeder durch, der nicht "Evolution" schreit.
Wissenschaftliche Forschung sammelt Daten und begründet daraus eine Theorie, legt sich aber nicht vorher auf eine Theorie fest, um anschließend so lange Versuche zu tätigen, bis diese Theorie bestätigt wird.


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Re: Re: Re: Re: Re: Um den Archaeopteryx als Zwischenform ist es in letzter Zeit merkwürdig still geworden

Wie gesagt, ein riesiger Unterschied zwischen den damaligen "Kreationisten" und den heutigen. Die damaligen Kreationisten versuchten, natürliche Erklärungen für beobachtete Phänomene zu finden und wenn auch ein Gott als Schöpfer aller Dinge betrachtet wurde, so wurde trotzdem nach Mechanismen seines Wirkens gesucht. Kreationismus heute: Keine Mechanismen in der Natur, pure Magie. Wenns aber um die Bibel geht wird geradezu erbärmlich versucht, händeringend "wissenschaftliche" Erklärungen für die Schrift zu finden (siehe Gitt zur Arche Noah, das soll kein Zauberschiff sein???).

Zu sagen, dass Forschung durch Evolutionsbiologen verhindert wird ist auch ein unglaublicher Schwachsinn, niemand hindert die Kreationisten daran, eigene Forschung zu betreiben, Spendengelder habts ihr ja mehr als genug, warum kein Labor aufmachen und forschen?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: lavater
26.01.2012 00:04
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Um den Archaeopteryx als Zwischenform ist es in letzter Zeit merkwürdig still geworden

Nur immer ehrlich: graben sie doch einmal (theoretisch) einen Totenschädel am Zenralfriedhof aus. Wissen sie, wie intelligent die Person war? Und dann graben sie einen weiteren aus, der einen 1cm größeren Schädelknochen hat, glauben sie, dass der intelligenter war? Natürlich wissen sie es nicht.

Aber wenn die Knochen 4 Mio Jahre alt sind, dann wissen wir plötzlich ganz genau, wie hoch der Intelligenzgrad dieses Menschen war.

Für solche Beurteilungen braucht man aber kein Labor, da genügt schon der Hausverstand. Und der Schädel, der 1/2 cm größer ist, das war der GV.

DAS ist Wissenschaft!

Und wenn sie auf der Anthropologie nicht alles genau bei der Prüfung aufsagen, fliegen sie. Dass die Schädeltheorien alle Jahre geändert werden macht ja nichts.

Darüber (über die ständig veränderten Schädeltheorien) spotten jetzt schon Biologieprofessoren aus anderen Fächern.


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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Um den Archaeopteryx als Zwischenform ist es in letzter Zeit merkwürdig still geworden

Das ist wirklich lächerlich. Die Biologen schreiben keine Bibeln, die für tausende Jahre Gültigkeit haben MÜSSEN. Da wird genug revidiert! In ALLEN Teilbereichen, nicht nur der Anthropologie. Und JEDER Biologe ist sich dessen bewusst!
Ich weiß nicht an welcher Uni der Herr Lavater seine Prüfungen gemacht/probiert hat, aber mich wundert nicht, wenn ER durchgefallen wurde, weil er mehr als überdeutlich kein über Faktenwissen hinausgehendes Verständnis für die Prinzipien lebenswissenschaftlicher Forschung hat. Was nicht einmal schlecht sein muss. Denn solche Leute sind oft fähig im Produzieren von Sekundärliteratur...

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Um den Archaeopteryx als Zwischenform ist es in letzter Zeit merkwürdig still geworden

Lavatar, bitte mach dich doch nicht so lächerlich!
Keiner behauptet, dass ein Lebewesen intelligenter ist, weil es einen 1cm größeren Schädel hat. Geh bitte!

Niemand arbeitet so. Was willst den Leuten immer einreden, dass die Wissenschaft so unfundierte Arbeit leistet? Woher hast du solche Weisheiten bitte? Das kann ja nicht sein, dass das von dir kommt! Weil wenn ja, muss ich leider wirklich sagen, dass du einfach nicht sehr gescheit sein kannst, weil es menschenunmöglich ist, dass man klug ist und dennoch solche absolut unbedachten Aussagen trifft. Denk doch bitte ein bisserl nach!

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Re: Re: Re: Re: Re: Um den Archaeopteryx als Zwischenform ist es in letzter Zeit merkwürdig still geworden

Genau, ich musste auch gaaanz laut Evolution schreien und ... ah, oh... hmm.... also nach Durchsicht meiner Zeugnisse muss konnte ich doch nur eine(!) 2stündige Vorlesung über Evolution entdecken. Ganze 2 von insgesamt 250- 300 im gesamten Zoologiestudium(ich zähl das jetzt nicht nach)! Und ich kann mich nicht erinnern, dass damals überhaupt näher auf Darwins Theorie eingegangen wurde. Ja ich musste selbst seine Arbeiten lesen und zum Schluss kommen, dass sich seit damals sehr viel getan hat. Sein Verdienst ist ein Umdenken, weg vom Statischen, Unveränderlichen. Das öffnete erst die Augen und ermöglichte das Lösen vieler Rätsel. Aber wer seinen Namen als Synonym für aktuelle Forschung missbraucht oder den Begriff Zufall überstrapaziert sollte mal (unabhängig vom Glauben) gründlichst über seine eigene Voreingenommenheit nachdenken!!

Re: Re: Re: Um den Archaeopteryx als Zwischenform ist es in letzter Zeit merkwürdig still geworden

jetzt ist mein Post verschwunden, also noch einmal!

Schade, dass diese Kreationisten nicht endlich die Augen aufmachen und die Abartigkeit dieses angeblich genialen Konzepts erkennen, nachdem ein Parasit einen weiteren Parasit parasitiert, der nur in seinem Wirt - und sonst nirgends (frage mich, wo der im Paradies gelebt hat) - soweit überlebt, damit ihn der Hyperparasit umbringen kann und selbst lebt. Oder ein Krebs, der auf einem anderen Krebs lebt, aber nur, wenn ihn ein dritter Krebs parasitiert! Welch wunderschöne Welt! Welch geniale Kreation!

Dafür finden Kreationisten Geschichten, wie die von Noah und seiner Arche, durch und durch logisch. Zwar könnte sie nicht unmöglicher (nein, nicht unwahrscheinlich - unmöglich, wir sprechen hier von "in diesem Universum nicht machbar") sein, aber daran denken die Kreationisten gar nicht! Nicht daran, was mit dem Ökosystem Meer passiert, wenn es plötzlich so viel regnet, dass alle Berge bedeckt sind. Auch nicht, welches Schlamm bedeckte Land zurückbleibt, wenn das Wasser einmal wieder weg ist, also ein Land, von dem sich niemand auf viele Jahre ernähren kann.

Aber hey! Es steht so in der Bibel! Und in der Bibel steht nun einmal, dass alles, was in der Bibel steht, stimmt (ganz passend http://goo.gl/hFwp6 - sorry, URL musste gekürzt werden). Da braucht es keine Logik mehr. Aber die Evolution - ja die ist unlogisch.

Wäre das nicht so einfältig, könnte man beinahe von köstlicher Unterhaltung sprechen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: lavater
25.01.2012 18:24
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Re:mit der Arche hast genau das falsche Beispiel erwischt

Archengeschichten in vielerlei Variationen gibt es unter fast allen Völkern. Frage doch einmal einen Völkerkundler, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass viele Völker, die nichts miteinander zu tun haben, in etwa dieselbe Geschichte mündlich überliefern. Und dass diese Geschichte keinen Bezug zur Realität hat.
In der Bibel ist die Geschichte genau und ausführlich im AT erwähnt, im NT nimmt Petrus in seinem Petrusbrief, der Hebräerbrief, 2 Stellen im Lukasevangelium, in einer davon nimmt Jesus selbst auf Noah Bezug (Luk.17:27).

Sorry - Noah ist besser bezeugt als die Abstammung des Menschen vom GV.

Ein interessanter Artikel zur Arche Noah ist übrigens

http://www.werner-gitt.de/down_deu/Das_sonderbarste_Schiff_der_Weltgeschichte.pdf

Da findest du auch schiffbautechnische Untersuchungen zur Konstruktion der Arche.


Re: Re:mit der Arche hast genau das falsche Beispiel erwischt

Kann es sein, dass du nicht verstanden hast, was ich versucht habe zu sagen?

Es geht nicht darum, um es einmal einen Schiffsbauer namens Noah gab, sondern darum, ob es faktisch möglich ist die Tiere auf ein Schiff zu bringen, sie dort zu halten und zu pflegen, es geht darum, ob es die Sintflut gegeben haben kann und welche Auswirkung eine Sintflut in diesem von der Bibel beschriebenen Maß hat.

Dass danach alles weiterlebt, so wie jetzt, ist unmöglich.

Liest du meinte Beiträge eigentlich?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: lavater
26.01.2012 12:47
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Re:Ja, es ist möglich

und bitte, frag doch einmal einen, der Volkskunde oder Völkerkunde studiert hat, ob 1 Geschichte - nämlich die von der Flut - bei 100 verschiedenen Völkern, die keine Verbindung untereinander haben, ohne jegliche Realität sein kann.

Du musst auch ein bisschen fächerübergreifend denken, kannst nicht nur alles biologisch sehen.

Informationstheorie hast du sowieso schon verworfen, weil dies nicht in dein ET-Konzept passt, wirst also Völkerkunde auch noch verwerfen müssen - immer schön mit Scheuklappen weiterarbeiten- die Scheuklappen der ET-Biologie sind ja die richtigen!

Ja, und die Wahrscheinlichkeitsrechnung lehnt ein guter Biologe auch ab, ist ja nur dumme Mathematik.

Viel Glück im biologischen Scheuklappenwunderland!


Re: Re:Ja, es ist möglich

Natürlich hat es immer wieder mal eine Flut gegeben - überall! Haben wir ja leider schon selbst ansehen müssen.

Aber eine Flut und eine Arche, wo alle Tiere d'rauf gesessen sind, die von einem Noah gebaut und von einem Gott angewiesen wurde, eine Arche, von der aus sich die heutige Tierpopulation entwickelt haben soll - nein, die hat es nicht gegeben.
Denn das ist schlicht unmöglich. Wäre dem so gewesen, gäbe es diese Welt, so wie sie heute ist, schlicht weg nicht. Verstehst du das nicht, Lavatar? Alles wäre zusammengebrochen. Das gesamte(!) Meer und damit ein riesiges Ökosystem! Das gesamte Landleben wäre nicht mehr möglich nach einer solchen Flut! Es gäbe keinen brauchbaren Boden, keine Nahrung, die wir anbauen könnten. Es gibt kein Schiff, das alle Arten dieser Welt tragen kann und wenn man nur ein Teil der Arten nimmt, dann kann aus dieser einfach keine derartige Diversität in einer solchen kurzen Zeit entstehen. Das ist einfach nicht möglich. So sieht nun einmal die Realität aus!

Bitte zeig mir das Buch, indem steht, dass es die Sintflut und die Arche Noah, so wie sie in der Bibel steht, wirklich gegeben hat. Da hätte ich gerne Beweise gesehen (nein, die Bibel ist kein Beweis).

Die Informationstheorie nach Shannon hat gar nichts mit Gitts Verunstaltung zu tun, also verkauf' mir das nicht immer wieder auf's Neue.

Ist doch lächerlich. Die Diskussion mit dir wird immer absurder.

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Re: Re:Ja, es ist möglich

Der Völkerkundler wird mich wahrscheinlich auslachen und mir einen Joseph Campbell nachschmeißen wenn ich mit so absurden Gschichterln komm.

Informationstheorie ist ein wichtiger Bestandteil der Bioinformatik also reden Sie keinen Schwachsinn, wenn Sie natürlich die Gitt'sche Möchtegern-Informations"theorie" mit seinen Zirkelschlüssen und unbelegten Behauptungen meinen dann bitte erwähnen Sie das auch, man könnte doch glatt meinen Sie sprechen von der echten...

Und natürlich wissen Sie das nicht, aber Statistik und Wahrscheinlichkeit sind ein wichtiger Bestandteil der Evolutionsforschung, nur wer komplizierte Naturprozesse mit Wahrscheinlichkeitsrechnungen aus der Pflichtschule beschreiben will macht sich dort und überall sonst komplett lächerlich.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: lavater
26.01.2012 19:15
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Re: Re: Re:Ja, es ist möglich

Alle Organzellen eines Menschen /Tieres bekommen bei Teilung den gesamten Chromosomensatz - und der Mensch hat viele Organe.
Nur die Spermien bekommen den halben (haploiden) Chromosomensatz. Bei der Frau dasselbe, alle Organe den ganzen Chromosomensatz, die weibliche Eizelle den halben Chromosomensatz.
Sagen sie, ist der Zufall nicht intelligent? Ich habe geglaubt, der Zufall sei unintelligent?

Wie lange hat der Zufall wohl probieren müssen, bis ausgerechnet die Spermien den halben Chromosomensatz bekamen? Und das musste wohl gleichzeitig bei der Frau passieren.
Rechnen sie doch einmal die Wahrscheinlichkeit mit allen Organen und Körperzellen aus!

Natürlich negieren sie jede Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Die Biologie hat immer recht, die Mathematik hat nie recht.

Sie leben in absoluten Träumen, wenn sie glauben, die geschlechtliche Vermehrung könnte per Zufall entstehen.

Das Problem ist immer wieder dasselbe. Eine Theorie ist vorhanden, aber Daten dazu fehlen.

Jeder Physiker würde sich schämen, für eine Theorie 100 Jahre nach Daten zu suchen.

Dass der absolute Notstand in der ET schon ausgerufen wird, zeigt sich ja an der Tatsache, dass man mit einem Arche-Negativbeweis die ET stützen möchte.

Hiezu sagt Dr.Siegfried Scherer, UNI-Prof. für Biologie und studierter Physiker folgendes:

Eine Falsifizierung einer Bibelstelle (die sowieso nicht möglich ist) bedeutet, selbst wenn sie gelänge, überhaupt nicht, dass die ET deswegen wahr ist.

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Re: Re: Re: Re:Ja, es ist möglich

Man kann sich nur mehr an den Kopf greifen...

Re: Re: Re: Re:Ja, es ist möglich

Da es zuerst die ungeschlechtliche Fortpflanzug gab, ist es kein weiter Sprung zu einem haploiden Chromosomensatz. Du tust immer so, als wäre ein ganzer Mensch nach einer Mutation entstanden.

Sehr, sehr, sehr viele Jahre sind Lebewesen ohne geschlechtliche Fortpflanzug ausgekommen - da gab es genug Zeit die geschlechtliche zu entwickeln.

Keiner versucht hier die Evolutionstheorien durch Widerlegung der Bibel zu beweisen - das hat niemand von uns notwendig. Will dir nur aufzeigen, von welchem Wahnsinn und welcher Unmöglichkeit du überzeugt bist, weshalb du dich da wirklich sehr viel stärker zurückhalten solltest in dem was du hier der Allgemeinheit über die Biologie erzählen möchtest.

Den angeblichen Beweisnotstand konntest du hier leider noch nicht haltbar aufzeigen. Stattdessen argumentierst du mit Halbwahrheiten, Milchmädchenrechnungen und Unwissen.

Dein lieber Biologe, den du hier anführst, hat leider das Große und Ganze nicht verstanden. Sein Buch strotzt nur so vor Fehlinformationen und mir wurde schlecht, als ich es gelesen habe, denn ich war schwer schockiert, wie der Kerl sein Studium beenden konnte, wo er wirklich, wirklich wenig weiß über das, was er schreibt. Das erkennst du natürlich nicht, weil du dich noch weniger mit der Sache befasst hast.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: lavater
26.01.2012 22:08
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Re: Re: Re: Re: Re:Ja, es ist möglich

Gib mir einmal die Daten, die den Übergang zur geschlechtlichen Fortpflanzung belegen, dann reden wir weiter.

Warum denn immer nur Theorien?

Goethe sagt: "Grau teurer Freund ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum"

Die darwinistischen Gschichterln ohne irgendwelche Daten sind ja eh schon fad.


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Re: Re: Re: Re: Re: Re:Ja, es ist möglich

Warum "Theorien"? So nennt man eben Modelle mit dem Ziel die Realität (bzw. Bereiche davon) abzubilden. Und damit stellen sie einen hohen Anspruch an sich selbst, da sie Vorhersagen treffen können und diese empirischen Prüfungen standhalten müssen. Eine naturwissenschaftliche Theorie als Gschichterl abzutun ist mMn überheblich, oberflächlich und zeugt von mangelndem Verständnis. Es steht auch jedem offen eine Theorie zu widerlegen. Und wie man am CERN-Projekt sieht sind Wissenschaftler "geil" darauf Theorien zu widerlegen. Ich selbst wäre glücklich könnte ich die ET widerlegen. Für viele Generationen würde mein Name gelehrt werden. Jedoch betrachte ich das als aussichtslos, weil ich nicht einmal wüsste wo ich ansetzen soll. Niemand weiß das, denn wie schon 1000x erklärt: Es gibt bislang nur Kenntnislücken(!), jedoch keine Widersprüche.

Es ist bemerkenswert, dass so viele Gläubige vieler Religionen mit Inbrunst versuchen die Falschheit gerade der ET zu "beweisen". Als ob sie eine Bedrohung ihrer Existenz wäre. Sollte die ET irgendwann einmal tatsächlich widerlegt werden... na und? Dann wird eben auf Basis der neuen Kenntnisse versucht den Wundern der Natur auf die Spur zu kommen. So wie IMMER wenn eine Theorie widerlegt wird. Und wir Biologen machen das NICHT um die Existenz Gottes zu widerlegen. Wir sind einfach neugierig!

Re: Re: Re: Re: Re: Re:Ja, es ist möglich

Ich könnte mir jetzt abermals die Mühe machen und Daten darüber finden, aber dann kommst du mir wieder mit wahnwitzigen Aussagen zur angeblich unverstandenen Semantik der DNA daher und dass wir praktisch gar nichts aus der DNA herauslesen können (können wir zwar, aber wir können ja viele Dinge, von denen du behauptest, dass sie kein Mensch kann).

Also finde ich, dass wir einmal den Spieß umdrehen sollten und du einmal daran bist zu beweisen, dass geschlechtliche Fortpflanzung nicht über die ungeschlechtliche Fortpflanzung entstanden ist. Nachdem das ja nicht sein kann, weil Gott alles erschaffen hat, darf man dazu nichts finden. Also bitte... www.google.com

Ich bin gespannt auf deine Ergebnisse.

 
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