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Permafrost: Leimkraut wurde nach 31.800 Jahren wiedererweckt

20.02.2012 | 21:05 |  von Jürgen Langenbach (DiePresse.com)

Russische Forscher hoben einen Schatz, den Erdhörnchen einst vergruben. Aber nur die millimeterkleinen des Leimkrauts ließen sich mit elaborierten Techniken erwecken.

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Aus 40 Meter Tiefe haben Forscher der Russischen Akademie der Wissenschaften Samen von Pflanzen geborgen, die dort, in Ostsibirien, seit etwa 31.800 Jahren bei minus sieben Grad ruhten: Leimkraut, Silene Stenophylla. Nun blühen die Blümchen wieder, und: Die Pflanzen aus uralter Zeit produzieren auch Samen.
Das alles liegt nicht nur am Geschick der Forscher, sondern zunächst am Ungeschick von Erdhörnchen. Die legten die Samen zu Millionen in Vorratskammern, die direkt dort angelegt waren, wo die im Sommer aufgetauten Bodenschichten an die dauerhaft Gefrorenen darunter stießen. Hier war es kalt genug zum Konservieren, aber der nächste Frost versiegelte viele Kammern, und der Boden darüber wuchs von Saison zu Saison nach oben. Jetzt liegen 20 bis 40 Meter gefrorene Erde darüber. Man bohrte durch, am Fluss Kolyma im Fernen Osten Russlands, dort lagert vieles, von Mammuts bis zu Samen verschiedenster Pflanzen.

Pflanzliche Methusalems

Aber nur die millimeterkleinen des Leimkrauts ließen sich mit elaborierten Techniken erwecken. Sie stellen alles in den Schatten: die bisherigen Rekordhalter waren Pflanzen vom Roten Meer, deren Samen nach 2000 Jahren keimten.
Wie lange überleben Samen und andere Pflanzenteile? Das ist unklar, Kälte konserviert, schädigt Gewebe aber auch. Noch ein Zahn der Zeit nagt: Radioaktivität. Die ist in kleinen Dosen überall im Boden, aber Samen halten sie offenbar lange aus; eine gute Nachricht für die, die jetzt Samen einlagern wie einst die Erdhörnchen: die Menschen, die den „Weltweiten Saatguttresor" (Svalbard Global Seed Vault) füllen, ein Lager auf Spitzbergen, wo 2,25 Milliarden Samen der 21 wichtigsten Nutzpflanzen vor allem Unbill bewahrt werden sollen.

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3 Kommentare
Gast: lavater
22.02.2012 18:09
0 0

Stammbucheinträge für Evolutionisten - auch zum Nachdenken

1) ᾿Εν ἀρχῇ ἐποίησεν ὁ θεὸς τὸν οὐρανὸν καὶ τὴν γῆν.

2) Τάδε λέγει κύριος Μὴ καυχάσθω ὁ σοφὸς ἐν τῇ σοφίᾳ αὐτοῦ, καὶ μὴ καυχάσθω ὁ ἰσχυρὸς ἐν τῇ ἰσχύι αὐτοῦ, καὶ μὴ καυχάσθω ὁ πλούσιος ἐν τῷ πλούτῳ αὐτοῦ, ἀλλ᾽ ἢ ἐν τούτῳ καυχάσθω ὁ καυχώμενος, συνίειν καὶ γινώσκειν ὅτι ἐγώ εἰμι κύριος ποιῶν ἔλεος καὶ κρίμα καὶ δικαιοσύνην ἐπὶ τῆς γῆς, ὅτι ἐν τούτοις τὸ θέλημά μου, λέγει κύριος

 3) αὕτη δέ ἐστιν ἡ αἰώνιος ζωὴ ἵνα γινώσκωσιν σὲ τὸν μόνον ἀληθινὸν θεὸν καὶ ὃν ἀπέστειλας Ἰησοῦν Χριστόν

Wer genau herausfindet, was die statements bedeuten und wo sie stehen, bekommt den Erasmus von Rotterdam Preis!

Tipp: 5 Minuten googeln - that's it!

Re: Stammbucheinträge für Evolutionisten - auch zum Nachdenken

1. Buch Mose in der Septuaginta

Antworten pck0
23.02.2012 08:19
0 0

Re: Stammbucheinträge für Evolutionisten - auch zum Nachdenken

Spontan heraus würd ich mal Bibel raten, sagen wir Genesis, irgendwelche Briefe und ein Evangelium, der Rest ist zu viel Mühe.

http://www.youtube.com/watch?v=yUGZwlLoZh0&feature=related