Pandemiegefahr: Das riskante Virenrezept ist da

02.05.2012 | 18:12 |  Von Jürgen Langenbach (Die Presse)

Forscher haben Grippeviren produziert, die es in der Natur nicht gibt und die gefährlicher sind als alles, was es in der Natur gibt. Lange wurde gestritten, ob die Experimente an die Öffentlichkeit gelangen sollen.

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"Es gibt keinen Zweifel, dass diese Information dazu benutzt werden könnte, eine Pandemie-Linie dieses Virus zu entwickeln. [. . .] Die Information könnte von einem Aggressor benutzt werden, sie zeigt einen Baustein für die Entwicklung einer potenziellen Biowaffe." Das steht in einer Art Beipackzettel zu einer Publikation in Nature, und so etwas hat es noch nicht gegeben. Aber auch so eine Publikation hat es noch nicht gegeben, sie enthält das Rezept für „vermutlich eines der gefährlichsten Viren, die man herstellen kann“. So beschrieb Ron Fouchier (Rotterdam) letzten Herbst, was er hergestellt hatte: eine Variante des Vogelgrippevirus H5N1, die es in der Natur nicht gibt und die nach Einschätzung von Science so gefährlich ist, dass sie den „Lauf der Weltgeschichte“ verändern könnte.


H5N1 tauchte 1997 in Ostasien auf, seitdem starben Millionen Vögel und 340 Menschen. Das klingt in absoluten Zahlen harmlos, aber es waren fast zwei Drittel aller Infizierten – 577 –, die den Tod fanden. Bei der bisher ärgsten Pandemie – der Spanischen Grippe 1918/19 – starben nur 2,5 Prozent der Infizierten, es waren Millionen. Die enorme Opferzahl kam daher, dass das Virus von Mensch zu Mensch übertragen wurde. Beim viel tödlicheren H5N1 ist das nicht so, es geht nur direkt von Vögeln auf Menschen, von Mensch zu Mensch geht es nicht.

Laborkreatur ermöglicht direkte Infektion


Ging es nicht. Denn die Laborkreation von Fouchier – und eine zweite von Yoshihiro Kawaoka (Wisconsin-Madison) – ist durch kleine Genmanipulationen so verändert, dass sie von Frettchen zu Frettchen geht, das sind die Versuchstiere, die bei Grippe Menschen am ähnlichsten sind. Darf man so etwas herstellen? Publizieren? Der US National Science Advisory Board for Biosecurity (NSABB) rief: Nein! Das Labor-H5N1 könne von Bioterroristen missbraucht werden, sein Rezept dürfe keinesfalls an die Öffentlichkeit. Aber nach langem Hin und Her schwenkte der NSABB um, jetzt ist die erste Publikation da, in Nature (2. 5.): Kawaoka hat sein Experiment beschrieben, er hat es auch mit dem Beipackzettel legitimiert, für ihn überwiegen die Vorteile. Nur so könne man sich für den Fall rüsten, dass ein ähnliches H5N1 doch eines Tages aus der Natur komme. (Fouchier ist beim Konkurrenten Science unter Kontrakt, seine Arbeit ist noch nicht erschienen.)


Nun ist es also in der Welt. Das wäre es allerdings auch, wenn es nicht in Nature stünde, genug Forscher in den Labors kennen das Rezept, sie haben auch Teile auf Tagungen vorgetragen. Insofern ist es durchaus angebracht, dass es nicht Geheimwissen dieser Handvoll bleibt, sondern allen zugänglich wird, die Impfstoffe entwickeln wollen.
Aber die Grundfrage liegt tiefer und ist alt, mindestens so alt wie der „Zauberlehrling“ und „Frankenstein“, zuletzt wurde sie von „Dr. Strangelove“ aktualisiert: Darf die Wissenschaft den Untergang eines Teils oder gar der ganzen Menschheit riskieren? Bevor die erste Atombombe zum Test kam, sorgten sich manche der Beteiligten, die Kettenreaktion könne die ganze Atmosphäre zünden. Der Vergleich hinkt nicht gar so stark, niemand weiß wirklich, was passieren würde, wenn das Labor-H5N1 in falsche Hände geriete oder, realistischer, schlicht aus den Labors entkäme. (Das hat es bei anderen Erregern schon gegeben.)


Darf man es also riskieren, muss man es? Weder Wissenschaft noch Politik haben Verfahren zur Entscheidung darüber, ob Entwicklungen mit „dual use“ – die z. B. zu Heilmitteln führen, die auch als Mordinstrumente nutzbar sind – überhaupt stattfinden sollen dürfen. Für manche wäre das das Ende der Forschungsfreiheit, aber der Klärungsbedarf steigt: Er begann in der Medizin, bei der Suche nach Abwehr gegen Biowaffen, Anthrax hatte Konjunktur nach 9/11. Aber um etwas gegen Anthrax entwickeln zu können, muss man erst einmal Anthrax haben (und so kamen die nach 9/11 in den USA versandten Bakterien aus einem US-Militärlabor).
Bei H5N1 ist es nicht anders. Aber es muss gar nicht um den Weltuntergang gehen, die Probleme des „dual use“ werden überall drängender: Die Hirnforschung etwa wird immer erfolgreicher beim Gedankenlesen und beim Gedankensteuern, Ersteres soll Querschnittsgelähmten Bewegungsfreiheit bringen, Letzteres Erinnerungen an Traumata ausradieren. Aber man könnte natürlich auch Waffen damit steuern und Soldaten von der drückenden Erinnerung an ihre letzten Taten befreien. Und viele dieser Forschungen bezahlt das Militär. Jonathan Moreno (Penns) hat gerade darauf aufmerksam gemacht und seine Kollegen zur Debatte aufgerufen (PLoS Biology, 20. 3.). Ohne jede Resonanz: Das Wissenschaftsgeschäft ist hart – „publish or perish!“ –, und die Platzhirsche unter den Journals, Nature und Science, konkurrieren um Sensationen.

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47 Kommentare
 
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die Kommentare von Rainer M

lesen sich als wären die Forscher im Krieg mit der Natur. Dieses verhalten, und der Konkurrenzkampf untereinander sind der Grund dafür dass es solche Viren erst gibt. " bevor die Natur es tut, tun wir's. Damit wir vorbereitet sind. ". Klingt wie die Rechtfertigung der Amis für ihre manchmal seltsame Terrorismusbekämpfung. Komischer Vorwand um seine macht-, karriere- und gottgeilheitsgelüste-komplexe ausleben zu können. Kann ja nicht sein dass er diesen schmarren wirklich selbst glaubt. Für euch gibt's bei einem laborunfall sowieso nur kollateralschäden, also warum nicht warten bis die Natur, wenn überhaupt, wirklich sowas hervorgebracht hat?ob euch der Virus entkommt oder die Natur uns unvorbereitet trifft, is da schon egal.dann lieber warten ob der Virus wirklich dorthingehend mutiert.

Re: die Kommentare von Rainer M

Kein Krieg gegen die Natur sondern ein fortwährend betriebener Wettlauf der Evolution von Mikroorganismen und der Spezies Mensch als Population und mit dem Menschen als Zivilisation.

Wir müssen Viren und Bakterien immer einen Schritt voraus sein wollen wir fortwährend wirksame Antibiotika, Vaccine und Virostatika haben. Forschung vor allem in der Epidemologie muss vom schlimmsten ausgehen, und dagegen Mittel finden.

Ihre paranoiden Aussagen der Pharmakonzerne sind ebenso schwachsinnig wie jene überall wo die "kriegslüsternen"Amerikaner hingehen werde alles schlechter( Europa und S-Korea sind Denk ich großartige Gegenbeispiele) natürlich ist die Pharmaindustrie an Profit interessiert, aber jede Pharmafirma hat auch Interesse als erste ein Heilmittel gegen Aids auf den Markt zu bringen, da sie quasi ein Monopol hätten, und den Preis sehr hoch ansetzen könnten.

Ich empfehle ihnen den Podcast TWiV ( this week in virology) von einem weltbekannten Virologen von der Columbia-University bzw. Einleitung in die Virologie von UTunes ebenso von der Columbia von Raciniello.

Es mag schon sein dass Genetiker und Molekularbiologen ein anderes Bild haben, aber eben genau dieses ist notwendig die Welt zu schützen und glauben sie mir BSL3 bzw BSL 4 ist nahezu 100%ig sicher. (es gibt immer ein Restrisiko beim arbeiten mit biologischen Material.

Re: die Kommentare von Rainer M

Kein Krieg gegen die Natur sondern ein fortwährend betriebener Wettlauf der Evolution von Mikroorganismen und der Spezies Mensch als Population und mit dem Menschen als Zivilisation.

Wir müssen Viren und Bakterien immer einen Schritt voraus sein wollen wir fortwährend wirksame Antibiotika, Vaccine und Virostatika haben. Forschung vor allem in der Epidemologie muss vom schlimmsten ausgehen, und dagegen Mittel finden.

Ihre paranoiden Aussagen der Pharmakonzerne sind ebenso schwachsinnig wie jene überall wo die "kriegslüsternen"Amerikaner hingehen werde alles schlechter( Europa und S-Korea sind Denk ich großartige Gegenbeispiele) natürlich ist die Pharmaindustrie an Profit interessiert, aber jede Pharmafirma hat auch Interesse als erste ein Heilmittel gegen Aids auf den Markt zu bringen, da sie quasi ein Monopol hätten, und den Preis sehr hoch ansetzen könnten.

Ich empfehle ihnen den Podcast TWiV ( this week in virology) von einem weltbekannten Virologen von der Columbia-University bzw. Einleitung in die Virologie von UTunes ebenso von der Columbia von Raciniello.

Es mag schon sein dass Genetiker und Molekularbiologen ein anderes Bild haben, aber eben genau dieses ist notwendig die Welt zu schützen und glauben sie mir BSL3 bzw BSL 4 ist nahezu 100%ig sicher. (es gibt immer ein Restrisiko beim arbeiten mit biologischen Material.

Antworten Gast: nureingast
07.05.2012 16:34
1

Re: die Kommentare von Rainer M

Ich würde dir gerne erklären wieso du falsch liegst, aber da du völlig falsche Vorstellungen von Epidemiologie und den modernen Wissenschaftsbetrieb besitzt, dürfte das sinnlos sein.

Antworten Antworten Gast: Störrisch...
08.05.2012 16:00
0

Dazu...

...sind keine Kenntisse über Epidemiologie und den modernen Wissenschaftsbetrieb notwendig.

Notwendig: Hausverstand & Vorsicht gebenüber Pharma - INDUSTRIE (Profit ist das Ziel - nicht Heilung!)


großartig

sehr unterhaltsam wie sich hier alle gegenseitig erklären, dass der jeweils andere keine Ahnung von Biologie hat :D

Re: großartig

Ja aber nur weil Sie keine Ahnung von Biologie haben! *faustschüttel*

Re: Re: großartig

Selber!!!

Gast: Störrisch...
03.05.2012 17:36
2

Verschweigen!

...klar wurde versucht das zu verschweigen, weil somit ist klar, woher der nächste "Killer-virus" herkommt, aus einem Labor....wow die Pharma-riesen sind kaltblütiger als angenommen.

Vorallem, was die Pharma-Mafia sehr geärgert hat, die Artengrenze...die schei** Viren zuvor dürfte sich nicht gut genug verbreitet haben!

Das Problem dürfte aber nun gelöst sein...!
Und auch die Entwicklung von lustigen bunten Pillen - nur aus Sorge wegen den armen Menschen - nicht wegen der Marie, nein nein!

Mein Tipp: viel Lachen, Liebe, Bewegung und keine Angst-machen-lassen!


Re: Verschweigen!

Wie paranoid kann man eigentlich sein ? Ich muss ein Virus erst kultivieren, dass ich einen Antikörper und damit eine Impfung schaffen kann. Dadurch sollte ich schneller als die Natur sein, damit es bereit steht wenn es benötigt wird und es erst gar nicht zu einer Pandemie kommt

Ein LBT Student

Antworten Antworten Gast: Störrisch...
08.05.2012 15:29
0

Re: Re: Verschweigen!

:-) Bitte wechseln Sie in die Rubrik Gesundheit - nach kurzer Suche - gleich 3 Skandale (wegen Geld natürlich - also Betrug am Patienten) von Pharma - Riesen.

Ich wünschte es wäre Paranoia, die mich das tippen lässt...!!!

Sanftes Erwachen!

Ich bin immun

heißt, ich lass mich nicht impfen. Ich habe die echte Grippe schon gehabt. Sie ist mind. genauso schlimm wie eine Lungenentzündung (die ich auch schon überstanden habe - ohne Antibiotika). Und weil das so ist, bin ich eine gute Wirtin..

Re: Ich bin immun

Sie sind nicht immun, so einfach ist's leider nicht ;-)

Re: Ich bin immun

Hmm... Ich hoffe dieses Posting ist nur ein Scherz, aber falls nicht möchte ich sicherheitshalber darauf antworten:
1) Antibiotika helfen bei einer Grippe ohnehin nicht, weil diese durch Viren ausgelöst wird (Antibiotika helfen aber nur gegen Bakterien)
2) Man ist immer nur gegen bestimmte Grippe-Viren immun und wenn Sie nicht gerade mit H5N1 infiziert waren (äußerst unwahrscheinlich), dann bringt Ihnen das gar nichts (deshalb muss man sich auch jedes Jahr impfen lassen. Meist enthält der Impfstoff eine Mischung aus 2-3 verschiedenen Grippeviren. Welche das sind wird ausgesucht je nachdem welche Viren gerade im Umlauf sind).
3) Wieso sie eine gute Wirtin sein sollen für das Virus hab ich auch nicht verstanden. Der perfekte Wirt ist einer, der das Virus nicht bekämpft und der auch nicht daran stirbt. Gerade weil Menschen keine guten Wirte sind, sterben sie bei Grippe recht häufig (die Viren sind auf Vögel/Schweine/Fledermäuse etc. spezialisiert) und wenn ein unspezialisiertes Virus auf den Menschen übergeht ist die Mortalität recht hoch zB bei Ebola (ist für das Virus aber schlecht, weil das Virus mit dem Wirt stirbt).

Re: Re: Ich bin immun

Kurzfassung für Lesefaule: Ich habe gesagt, dass man gegen Lungenentzündung Antibiotika nimmt.

Re: Re: Ich bin immun

Ahm, Pneumokokken verursachen in der Regel die klassische Lungenentzündung. Bei Lungenentzündung verwendet man daher Penizillin - das heutige ist natürlich schon eine Abwandlung wegen der Resistenzen. Ich habe doch tatsächlich eine solche Lungenentzündung selbst (ohne Arzt) überstanden. Mein Mann ist allerdings rotiert. Ich konnte nur geknickt liegen, sonst hätte ich keine Luft bekommen, ca. 6 Tage 40° Fieber, immer wieder Schüttelfrost, dann die Krisis, alles ganz klassisch und zum Schluss habe ich sogar Blut gehustet - das würde ich heute allerdings nicht mehr tun, wenn ich denke, dass ich im Anschluss sehr lange sehr geschwächt war.

Richtig, Grippe wird durch Viren verursacht. H5N1 ist mit der üblichen Grippe verwandt, gegen die mein Körper schon Antikörper entwickelt hat. Daher werde ich mich bestimmt nicht impfen lassen, falls es zu einer Pandemie kommt. Wenn man mich zwingen will, dann werde ich mich mit Händen und Füßen dagegen wehren! Gefährlich wird diese Grippe allerdings für sehr junge Menschen und Kinder. Die Impfung ist aber leider auch sehr schädlich (Nerven-, Fortpflanzungs- und Muskel-Gifte). Ich lasse mich auch nicht jährlich impfen. Da die Viren dauernd mutieren, ist das sowieso für A&F.

Na ja, das mit der Wirtin (gute Überträgerin) kann schon Schwachsinn sein, weil mein Körper die Dinger ja fertig macht, da haben Sie recht :)

Re: Re: Re: Ich bin immun

Die Lungenentzündung ist ihnen wohl auf das Gehirn gegangen, wegen einer Impfung mit dem Risiko 1:1000000 zu jammern und lieber so was durchmachen.
Wenn alle so wären...

Re: Re: Re: Ich bin immun

Was schreiben sie für einen Schwachsinn eine Impfung ist kein Gift.

Also wenn das nicht Anwärter auf den Ig-Nobelpreis sind

für ein neuartiges Forschungsthema, das besser niemals wiederholt werden sollte.

Gast: einBeobachter
03.05.2012 12:47
1

Na super !

Das mußte ja kommen, schließlich kennt man ja schon alle Viren, die es "natürlich" gibt. Da ist es absolut verständlich, daß die Herrschaften so etwas machen. Es würde ihnen ja sonst fad ...
Ließe sich bestimmt auch ganz gut verkaufen das Zeug.
Die Frage, ob veröffentlichen oder nicht, ist im Voraus klar mit ja zu beantworten. Schließlich ist man eitel und will, daß wenigstens der Hinweis, wer diesen Virus "kreierte", die Menschheit in irgendwelchen Aufzeichnungen überlebt.
Krank !

Antworten Gast: AusWelchemGrund?
03.05.2012 14:42
2

Re: Na super !

Mit größtem Respekt frage ich Sie ob sie jemals ein Biologie Buch aufgeschlagen haben?

Wenn nicht ein paar Stichwörter:

Genetik
Mikrobiologie
Molekularbiologie
molekulare Genetik
Biomedizin
Virologie
Infektiologie
Bakteriologie
Parasiotologie

Lesen Sie sich das mal durch. Und ganz besonders lege ich Ihnen "Mutationen" ans Herz.

Damit Sie verstehen wieso Forscher so etwas tun. Studiendauer ca 15 Jahre damit man da forschen darf, diese Leute wissen schon was sie tun.

Antworten Antworten Gast: einBeobachter
03.05.2012 15:46
1

Re: Re: Na super !

@AusWelchemGrund? - Ebenfalls mit großem Respekt, ja ich habe bereits ein Biologiebuch aufgeschlagen. Und Sie werden's nicht glauben, ich habe auch darin gelesen. Alle aufgezählten Begriffe sind mir geläufig, bis auf Parasiotlolgie, es sei denn, Sie meinten Parasitologie und haben sich in der Aufregung vertippt.
Auch mit dem Begriff Mutationen kann ich etwas anfangen.
Im gegenständlichen Fall handelt es sich aber um künstliche "Mutationen" unter Laborbedingungen.
Erst nach 15 Jahren daran forschen zu dürfen, was soll das aussagen ? Meinen Sie wirklich, daß sie da wissen, was sie tun ? Ein Beispiel dazu: unlängst gab es Meldungen über den vorbestraften Sicherheitssprecher einer Partei. Der gute Mann war 25 Jahre lang Polizist - und jetzt ist er vorbestraft.
25 Jahre forschen und dann der Versuchung erliegen, das erworbene Wissen doch zu Geld zu machen ? Nie und nimmer, das sind ja Wissenschafter, die wissen, was sie tun. Oder doch nicht ?
Bei allem Respekt vor der Forschung, Dinge, die man nicht kontrollieren kann, sollte man besser bleiben lassen. Das sagt man schon kleinen Kindern. Aber was Hänschen nicht lernt ... Ach ja, es könnte ja trotzdem ein Anderer diese Dinge machen und damit in die Geschichte (der Vernichtung der Menschheit) eingehen ...

Antworten Antworten Antworten Gast: AusWelchemGrund?
03.05.2012 17:17
0

Re: Re: Re: Na super !

Okay anscheinend funktionieren Ihre sekundären und tertiären Rindenfelder nicht.

"Das mußte ja kommen, schließlich kennt man ja schon alle Viren, die es "natürlich" gibt"

Alle "natürlichen" Viren mutieren und schnell wird aus einem "natürlichen" Virus ein neuer unbekannter Virus, welches Ihr Immunsystem noch nie zuvor gesehen hat.

Und noch was die Menschheit kennt nicht mal ein Bruchteil aller "natürlichen" Viren. Im tiefsten Dschungel gibt es Viren zu denen man noch nie durchgedrungen ist.

Mir scheint Sie wissen eben doch nicht was Mutationen etc etc sind.
Aber macht nichts, hauptsache Sie geben Ihren unqualifizierten Senf dazu und glauben auch noch dass Sie Recht haben.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: einGast
04.05.2012 08:37
1

Re: Re: Re: Re: Na super !

Auch Arrogant, der Herr ? Nur die Laien hat er zu erwähnen vergessen, die vielleicht nicht verstehen, was die sekundären und tertiären Rindenfelder anbelangt. Macht nichts, ich hab' verstanden.
Daß die "natürlichen" Viren mutieren, ist mir aus der ZiB bekannt. Um Ihnen zu Hilfe zu kommen, man könnte ja auch sagen, die entsprechenden Wissenschafter sind Teil der Natur, damit sind die produzierten Viren auch natürlich.
Und vor lauter Eifer haben Sie den Sarkasmus übersehen, der in dem Satz >schließlich kennt man ja schon alle Viren, die es "natürlich" gibt< steckt. Solche Fehler sollten dem wachen Hirn nicht entgehen. Welche Rindenfelder sind da betroffen ? Ich überlasse Ihnen die Diagnose.
Aus dem Artikel: "Forscher haben Grippeviren produziert, die es in der Natur nicht gibt und die gefährlicher sind als alles, was es in der Natur gibt." - welche Qualifikation ist nötig, um beunruhigt zu sein, auch wenn man nicht vom Fach ist ?
Soviel zum unqualifizierten Senf Herr Soundso.


Re: Na super !

Wohl keine Ahnung von Virologie oder Molekularbiologie. Diese Fähigkeiten der Übertragung könnte bessergesagt wird der Virus früher oder später von selbst erreichen. Um effektiv gegen einen solchen Stamm vorzugehen braucht man ihn um Antikörper möglichst rasch in großer Menge produzieren zu können.

Antworten Antworten Gast: einBeobachter
03.05.2012 15:56
1

Re: Re: Na super !

Lieber Rainer M, Ahnender oder Wissender ? Es gibt genügend Viren, deren Übertragungswege und Wirkungsweise im Dunkeln liegen. Mit einem künstlichen Virus, mit Eigenschaften, die ein natürlicher Virus theoretisch erreichen kann ist in Sachen Antikörper nicht viel Staat zu machen. Die müssten dann erst zu den Viren passen, die die Eigenschaft auf natürlichem Wege erlangen. Wer sagt, daß diese Viren den Zauberlehrlingen den Gefallen tun, genauso zu mutieren, wie sie es gerne hätten ?
Es ist doch wohl vermessen, das anzunehmen.

 
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