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Out of Asia: Neues zur Evolution der Primaten

04.06.2012 | 16:53 |   (Die Presse)

37 Millionen Jahre alte Funde sprechen für eine Wanderung aus Asien nach Afrika.

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Der „Ursprung der Welt“ liege in Burma (Myanmar): Das erklärte der Kulturminister jenes Landes schon im Juli 2011, sich auf fossile Funde beziehend. Es waren ca. 40 Millionen Jahre alte Zähne von Primaten, damit „älter als in Afrika entdeckte Primatenfossilien“, wie das Staatsorgan „Neues Licht von Burma“ schrieb.

Nur skurriler Nationalstolz? Nicht ganz. Auch die Arbeit eines internationalen Forscherteams, die nun in Pnas (online 4. 7.) erschienen ist, sieht die einer als Afrasia djidjidae bezeichneten Art zugerechneten, nun auf 37 Millionen Jahre datierten Zahnfunde in Kombination mit ähnlichen Funden in Afrika als wesentlich für das Verständnis der Evolution der Anthropoiden. „Afrasia bestätigt nicht nur, dass die Anthropoiden sich zuerst in Asien entwickelt haben“, erklärt einer der Forscher: „Sie sagt uns auch, wann unsere fernen Vorfahren zum ersten Mal nach Afrika kamen, wo sie sich zu Affen und Mensch weiterentwickelten.“

Diese fernen Ahnen, laut Forschern nur 100 Gramm schwer und Insektenfresser, seien ungefähr vor 40 Millionen Jahren von Eurasien nach Afrika gekommen – wobei zwischen diesen beiden Erdteilen damals ein größeres Meer als das heutige Mittelmeer war, nämlich die Tethys.

Anthropoiden nennt man die Gruppe der Primaten, zu der auch wir gehören, so wie die Menschenaffen (die sich vor ca. 20 Millionen Jahren zu entwickeln begannen), aber auch Meerkatzen und sogar Neuweltaffen wie die Krallenaffen. Manche sprechen etwas altmodisch von „eigentlichen Affen“ im Gegensatz zu Halbaffen. So kann man sagen, dass unsere Ahnen zwar vor ca. 70.000 Jahren aus Afrika kamen, deren noch höchst äffische Ahnen aber vor 40 Millionen Jahren aus Asien. tk

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156 Kommentare
 
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Gast: Störrisch...
11.06.2012 11:57
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Darwin...

Das schönste an diesem Märchen mit der Evolution ist, dass Darwin sich bewußt war und das auch offiziell bestätigt hat...für den Menschen gilt das/passt diese Theorie nicht!

Weil: zuviele unnütze Extras ;-)

Und wir wissen ja leider auch nicht (auch er wusste das nicht), welche der 4 Menschen-affen-Arten, nun die angeblich Grundlage ist.

Und wo sind die ganzen Funde bzgl. der notwedigen Zwischen-entwicklungen hin lt. dieser Theorie?

Aber das Schönste ich....es braucht 100.000.000.000 Zufälle, ganz zufällig, dass es überhaupt Leben gibt....also ist somit ein Zufall ausgeschlossen! Das wurde aber ab dem 19. Jhd aus politischen Gründen (Macht und Geld -industr. Rev.) verschwiegen!

Antworten Gast: Störrisch...
11.06.2012 15:03
0 2

Link dazu...

http://www.profil.at/articles/1039/560/278843/irrte-darwin-erbanlagen-umwelt-lebensstil

Gene (bzw. Erbanlagen) werden überbewertet...aber ziemlich!

Antworten Antworten Gast: Kontexter
11.06.2012 17:15
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Re: Link dazu...

Schon mal etwas von kontextsensitiver Betrachtungsweise gehört? Der Artikel ist nämlich in unserem Kontext genau so überbewertet, wie die Erbanlagen in deren Kontext.

Grundlage des Lesens.

Re: Darwin...

Ihr Benutzername beschreibt das Verhalten Ihrer Glaubensgenossen sehr gut.

Ich kann es nicht oft genug sagen:

Die Evolutionstheorie beschreibt kein Zufallsprinzip, sondern basiert auf der natürlichen Selektion, welche wiederum von den Umwelteinflüssen abhängig ist.
Bitte informieren Sie sich zuerst, bevor Sie solche Unwahrheiten verbreiten.

Darwin hat in keiner seiner Publikationen behauptet, dass die Evolutionstheorie ein "Märchen" ist.
Das haben Sie wahrscheinlich in einem dieser "Kreationisten-Videos" aufgeschnappt.

Diese irreführende Behauptung ist in Wirklichkeit nur eine weitere (notwendige) Lüge, welche von Kreationisten verbreitet wird, um den Kadaver des religiösen Weltbildes eine nicht vorhandene Lebendigkeit zu bescheinigen.

Here we go again:
Was verstehen Sie bitte unter einer "Zwischenentwicklung"? Jedes Lebewesen auf diesem Planeten ist eine Zwischenentwicklung.

Ich vermute, Sie meinten den ominösen "Missing Link". Die Wahrscheinlichkeit eine Übergangsform zu finden ist sehr gering. Nicht weil es diese nicht gegeben hat, sondern weil Übergangsformen extrem selten waren/sind. Weiters müssen Sie sich vor Augen führen, dass diese Spezien vor Millionen Jahren gelebt haben müssen und Fossilien nach einer so langen Zeitspanne meist nicht mehr nachweisbar sind.
Es gibt jedoch Funde die in den Zeitraum der Übergangsformen fallen, wie zB.: "Australopithecus sediba".

Es reicht nicht aus, Behauptungen aufzustellen. Man muss auch Beweise erbringen.

Antworten Antworten Gast: darwin fail
11.06.2012 21:29
1 7

Re: Re: Darwin...

Das Problem bei ihrer Argumentation ist das sie davon ausgehen das schon Leben da war das sich durch natürliche Selektion weiterentwickelt hat.
Da es unmöglich ist das durch Zufall (und der ist auch bei ihrer Argumentationskette notwendig) Leben entsteht hält dieses Argument nicht.
Falls sie auf eine Eigenentwicklung wie im "game of life" (mehr Freiheitsgrade und mehr Dimensionen) abzielen, das funktioniert auch nur wenn die Startwerte von einer Intelligenz angegeben werden.

Mit Missing Link meine ich ganz persönlich alle Missing Links, nicht nur die die es zwischen Affe und Mensch geben müsste.

Das man keine Zwischenformen finden kann weil die so selten waren ist nicht haltbar. Wenn sich eine Rasse weiterentwickelt, glauben sie dann, das es viele fehlgeschlagene Versuche braucht um ein brauchbares Ergebnis zu bekommen?

Organismen werden immer komplexer und unverständlicher je näher man an sie heranzoomt.

Pflanzen produzieren (angeblich) Sauerstoff der für Leben notwendig ist. Wer hat denn Sauerstoff produziert und Leben möglich gemacht?

Fische könne gegen die Strömung im Wasser stehen ohne sich anstrengen zu müssen.

Hummeln können fliegen.

Genügt es ihnen als Beweis(das die Evolutionstheorie nicht stimmt, nicht notwendigerweise das es einen gott gibt) das vor uns schon Zivilisationen auf diesem Planeten waren die weitaus weiterentwickelter waren als wir es jetzt sind?

http://www.youtube.com/watch?v=goWllkLpY_s
" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=goWllkLpY_s

http://www.youtube.com/watch?v=L8r_OH9CWp" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=L8r_OH9CWp

Re: Re: Re: Darwin...

Der kleinste, gemeinsame Nenner allen Lebens (zumindest auf diesem Planeten) sind die Aminosäuren.

Diese stehen/standen am Anfang unserer Entwicklung. Am Ursprung dieser, für das Leben notwendigen Bausteine, wird noch geforscht. Man hat jedoch, in den letzen Jahren, große Fortschritte auf diesem Gebiet gemacht.

Dr. Craig Venter und seinem Team gelang es 2007 erstmals, eine Zelle mit künstlicher DNA herzustellen. Ich empfehle jeden, sich Artikel zu diesem Thema durchzulesen. Es ist wirklich sehr bewundernswert, was diese Herren und Damen geleistet haben.

Ich stimme Ihnen vollkommen zu, dass Leben nicht "zufällig" entstehen kann.

Sie dürfen nicht vom menschlichen Konzept der Intelligenz auf den Prozess der Genese schließen. Wärend das Erstgenannte als Definition für die kognitive Leistungsfähigkeit dient, ist das Letztgenannte ein Ablauf chemischer Prozesse.

Kreationisten, welche sich auf dem Laufenden halten, lassen die Frage nach den "Missing Links" von anderen Arten gezielt wegfallen. Der Grund: Man hat bereits Übergangsformen anderer Spezien entdeckt. Als Beispiel soll die ausgestorbene, primitive Wal-Spezies "Maiacetus inuus" dienen.

(siehe Fortsetzung)

Re: Re: Re: Darwin...

(Fortsetzung)

Zu den Videos: Ich konnte nur den ersten Link öffnen. Mein Eindruck: Diese Mauern sind lt. diverser Quellen im 15. Jhdt. erbaut worden.

Die Evolutionstheorie sagt nicht aus, dass wir die "intelligentesten" Wesen sind, die je auf diesem Planeten existiert haben.

Es ist möglich, wenn auch unwahrscheinlich, dass es einmal eine Spezies gab, die unserem Intellekt überlegen war, aber, aus welchen Gründen auch immer, ausgestorben ist. Dies widerlegt die Evolutionstheorie jedoch in keinster Weise.

Ich kann zwar die Faszination für solche Geschichten sehr gut nachvollziehen (ich liebe Scifi), jedoch gilt es hier zwischen Realität und Wirklichkeit zu entscheiden.

Auch wenn solche Videos bzw. Bücher (zB. von Michael Cremo) noch so interessant wirken, die physische Wirklichkeit ist mit Ihrer Komplexität um ein vielfaches faszinierender als ein Scifi-Roman es je sein könnte.

Zum Schluss noch Folgendes:

Die Frage nach dem "Wer" (Wer hat das gemacht?) ist völlig sinnfrei und führt nie zu einer befriedegenden Antwort.

Die Frage nach dem "Wie" (Wie funktioniert das?) ist hingegen jene Frage die als Antwort unsere Zivilisation hervorgebracht hat.

Re: Re: Re: Re: Darwin...

Nachtrag:

Ich schrieb: "Ich kann zwar die Faszination für solche Geschichten sehr gut nachvollziehen (ich liebe Scifi), jedoch gilt es hier zwischen Realität und Wirklichkeit zu entscheiden."

Natürlich sollte es so lauten:" ..., jedoch gilt es hier zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden."


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Sie werfen Perlen vor die Säue!

Alle Kommentare von ihnen verdienen höchstes Lob!

Re: Sie werfen Perlen vor die Säue!

Was mich an den Kommentaren der Deisten/Theisten am meisten stört, ist die Arroganz gegenüber logischer Zusammenhänge.

Diese Personengruppe findet es der Mühe nicht wert, sich in die Evolutionstheorie einzuarbeiten, verlangen aber andererseits nach Erklärungen und Beweisen.

Liebe Deisten/Theisten,
es hat keinen Sinn über diese Thematik zu "diskutieren", wenn Sie die grundlegenden Aussagen der Logik nicht verstehen. Eine fruchtbare Diskussion kann nur dann stattfinden, wenn man diese auf einer gemeinsamen Basis aufbaut.

Das Ablegen des rationellen Denkens zugunsten der Leichtgläubigkeit ist meines Erachtens das größte soziologische Problem des 21. Jahrhunderts (siehe: Religionskriege;
Aktienmärkte; Konsumgesellschaft).

Die Leichtgläubigkeit ist der Tod der rationellen Vernunft. Um die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren, darf man nicht dem Irrglauben der Polarisation (Gut/Böse) verfallen. Der richtige (und einzige) Weg, der uns in eine sichere Zukunft führen kann, ist jener, der
am wenigsten Schaden verursacht und gleichzeitig den größten Nutzen bringt.

Es freut mich, dass Ihnen meine Kommentare zugesagt haben. Somit waren diese nicht ganz umsonst.

Antworten Antworten Gast: Störrisch...
11.06.2012 14:25
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Re: Re: Darwin...

Bitte nicht von Ihrer Person als Gläubiger (der Religion Wissenschaften) auf mich schließen.

Ich glaube den Zugang der kath. Kirche(Macht) nicht, aber den der wissenschaftlichen Lügner (die einfach viel Geld verdienen wollen) genau so wenig.

Der Mensch (lt. Darwin selbst) macht seinen Erklärungsversuch zu Nichte, nicht gewusst?

Bitte informieren Sie sich bevor Sie Unsinn posten!

Selektion: Wozu haben wir nochmal unseren Blinddarm? Und der Pfau seine Federn?

Zwischenentwicklung/Beweise: Wir haben also keine Beweise lt. Ihnen...also doch ein Märchen?

Gell, in Wirklichkeit sind alles nur sehr kindische Erklärungsversuche, weil keiner war dabei und alles nur Annahmen!

Sehr lustig... :-)

Re: Re: Re: Darwin...

Ich habe den Sinn Ihrer Kommentare leider nicht verstanden aber eines haben Sie schon mal bewirkt: Ich musste von Herzen lachen (bitte nicht beleidigend verstehen) und
das ist mir wiederum eine Antwort auf dieses Kommentar wert.

Wissenschaft hat per Definition nichts mit "glauben" zu tun.

Wissenschaft ist die rationale, nachvollziehbare Erkenntnis der Zusammenhänge, Abläufe, Ursachen und Gesetzmäßigkeiten der natürlichen Wirklichkeit.

Sie schrieben sinngemäß, dass Behauptungen, welche man nicht selbstständig beweisen kann, in den Bereich des Glaubens fallen.

Das ist im Grunde eine logische Aussage.

Leider ist es nun mal so, dass wir Menschen nicht sonderlich alt werden. Wir können also nicht jede These bzw. Theorie "mit den eigenen Händen" nachprüfen.

Es gibt jedoch eine Vielzahl von Menschen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, auf
einem ausgewählten wissenschaftlichen Gebiet, alte Behauptungen nachzuprüfen bzw. neue Thesen bzw. Theorien aufzustellen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse zu publizieren.

Diese Publikationen ermöglichen es uns einen Einblick in die jeweilige Thematik zu erhalten bzw. die neuen Erkenntnisse nachzuvollziehen.

Auf dieser Grundlage können wir unser vorhandenes Wissen erweitern.

Wenn es Sie beruhigt, formuliere ich mich so: Ich glaube zu wissen, dass die Evolutionstheorie den Prozess der selektiven Reproduktion beschreibt.

(siehe Fortsetzung)

Re: Re: Re: Darwin...

(Fortsetzung; An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Lesern für meine "überlangen" Kommentare entschuldigen. ;) )

Sie schrieben:"Bitte nicht von Ihrer Person als Gläubiger (der Religion Wissenschaften) auf mich schließen." und "Ich glaube den Zugang der kath. Kirche(Macht) nicht, aber den der wissenschaftlichen Lügner (die einfach viel Geld verdienen wollen) genau so wenig."

Diesen Aussagen zufolge sind Sie eine Person, die nichts glaubt, sondern nur an Fakten interessiert ist, welche man selber nachvollziehen kann. Das ist, wie ich weiter oben bereits geschrieben habe, kein praktisches aber ein sehr vorbildhaftes Verhalten.

Auf dieser Feststellung aufbauend möchte ich Sie nun ermutigen Ihre Forschungsergebnisse, welche Sie zu der Erkenntnis brachten, dass die Evolutionstheorie falsch ist, in einem wissenschaftlichen Bericht aufzubereiten und diesen zu veröffentliche. Ich bitte Ihnen hiermit sogar meine Hilfe an (was immer die auch wert ist). Der Nobelpreis ist Ihnen sicher! Dass Sie mich zu Ihrer Preisverleihung in Stockholm mitnehmen erwarte ich jedoch schon von Ihnen.

Entschuldigen Sie bitte meinen Sarkasmus aber wenn jemand die altbekannten, ausgelatschten und sinnfreien Argumentationen von Kreationisten 1:1 kopiert und sich dann noch als rational denkende Person ausgibt, muss mit so einer Antwort rechnen.

Ich bitte Sie mein Kommentar nicht als Beleidigung aufzufassen.

Also: Immer schön locker bleiben und offen für Neues sein, "gell"?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Störrisch...
14.06.2012 18:37
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Re: Re: Re: Re: Darwin...

Zu Wissenschaftlich: Der wissenschaftliche Zugang ist, eine Behauptungen aufzustellen, diese mit Beispielen zu belegen und die Beispiele zu verscheigen, die die Behauptung widerlegen.

Das sollten Sie (da offensichtlich gut bewandert) wissen!

Nein, der Zugang Darwin´s ist keine Wahrheit, sondern Annahmen/Versuch der Erklärung.

Denn weit wichtiger als Gene und Vererbung, auch das sollten Sie besser wissen als ich, sind die Umgebung bzw. Umwelteinflüsse (und beim Menschen vor allem Kultur).

Genau, die Wahrheit hat Fakten zu Grunde, die kannte aber weder Darwin noch irgendein anderer Evolutionsbiologe...

Sie dürfen alles sein, was Sie wollen...

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Genau das ist der Punkt!!!!

Und in so wenigen Zeilen präzisiert! Danke

Antworten Antworten Antworten Gast: foobaro
11.06.2012 17:23
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Re: Re: Re: Darwin...

Der Pfau benötigt seine Federn für das Paarungsverhalten. Dabei ist es statistisch erwiesen, dass die bunten Federn zu mehr Nachwuchs führen, als die Vögel dadurch zum Opfer werden.

Hier unterdrückt also der Vorteil in Summe den großen Nachteil. Untersuchungen gibt es hier genüge, da der Strauß evolutionstechnisch sehr interessant ist.

Und die menschlichen unnützen Extras sind ja schon in der Rückentwicklung. Z.B. bekommen nicht mehr alle Leute ihre Weisheitszähne. Die Unwichtigkeit des Blinddarms ist im Übrigen ein Fehlschluss. Nur weil man den rausschnibbeln kann, ohne das man gleich umfällt, bedeutet das noch lange nicht, dass er nicht nützlich ist. Die Tatsache, wie zurückentwickelt er ist, sagt allerdings auch viel evolutionäres aus ...

Antworten Gast: Logiker
11.06.2012 13:33
4 0

Re: Darwin...

Schon einmal etwas von deduktivem Schließen gehört? Ihre Überlegungen schließen nämlich nicht.

Übersetzt: Sie reden einen Schmarren zam.

Antworten Antworten Gast: Störrisch...
11.06.2012 17:01
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Re: Re: Darwin...

...nein, Sie haben es nur nicht verstanden.... ;-)

Gene und Vererbung...wir Menschen sind schon lustig, wenn wir uns die Welt einfach machen, weil das Gehirn beschränkt ist...

Antworten Antworten Antworten Gast: Logiker
11.06.2012 22:05
3 0

Re: Re: Re: Darwin...

Nein, nein, SIE haben nicht verstanden. Nicht nur das mit dem schließen. :/ Aber, das ist okay. Es ist nicht jeder zum Denker geboren worden.

Gast: Halleluja
09.06.2012 17:18
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˙ʇsǝuɟɟǝo uǝƃnɐ ǝıp ǝıɥ sun np ssɐp 'ɹǝʇɐʌɐl ǝʞuɐp ˙uǝʞɔɐduıǝ ɥɔɐɟuıǝ ɹǝʞıʇɐuɐɟsuoıʇnloʌǝ uǝʇǝplıqǝƃun ɹɥı ʇuuǝoʞ ɐp 'ǝʇıǝs ɹǝuıǝs ɟnɐ ǝʇuǝɯnƃɹɐ uǝɹǝssǝq ǝıp ɥɔɐɟuıǝ ʇɐɥ ɹǝʇɐʌɐl

Re:

Ich denke, dass der Kommentar von "Halleluja" sarkastisch gemeint ist und deswegen die Schrift umgedreht und gespiegelt wurde um zu zeigen, dass er/sie genau vom Gegenteil überzeugt ist. Dies ist natürlich nur eine Vermutung.

Sie, Hesperiidae, haben in Ihrem Kommentar einen interessanten Punkt aufgeworfen.

Religiöse Menschen neigen in der Tat dazu, aggressiv auf all jene zu reagieren, welche nicht der religiösen Gehirnwäsche verfallen sind. Ohne es zu wissen, schaden sie dabei ihrem Weltbild mehr als man auf dem ersten Blick vermutet.

Die drei großen Weltreligionen behaupten, wie man in den jeweiligen "heiligen Schriften" und Publikationen nachlesen kann, den Anspruch auf die absolute Moral zu haben. Diese Moral wurde demnach von YHVH/Gott/Allah fesgelegt und dient unseren religiösen Zeitgenossen als Grundlage ihres Handelns.

Von dieser Gruppe sind viele davon überzeugt, dass wir uns ohne eine von Gott gegebene Moral gegenseitig die Kranien einschlagen würden.

Die Krux bei dieser Angelegenheit liegt, wie so oft, an der Ausführung.

Wen jemand behauptet, seine Existenz sowie sein Verhalten auf das Absolute zurückführen zu können dann muss diese Person ohne Abweichung von dieser(selbst)auferlegten Norm handeln/leben.

Dies ist, wie wir alle wissen, nicht der Fall. Ich gehe sogar soweit und stelle die Behauptung auf, dass gerade religiöse Menschen sehr oft wider jede Vernunft handeln.

Schlussfolgernd kann man sagen, dass "Gott" fehlerhaft sein muss.

Antworten Antworten Gast: Störrisch...
11.06.2012 12:20
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Ich mag...

...Religionen (also auch nicht die Glaubensrichtungen Wissenschaft und Wirtschaft) generell nicht.

Ihr Ansatz ist leider aber auch keiner....

Lt. Kirchen: Gott ist ALLES (also auch alles Möglichkeiten)! Menschen sind ja angeblich das Abbild davon...wir haben den freien Willen (leider auch relativ)...also Pflicht/Freiheit uns zu entscheiden (dafür oder dagegen).

Wir Menschen haben also demzufolge die Pflicht/Freiheit zu entscheiden, welchen Teil der Polarität wir wählen (weiss oder schwarz/gut oder schlecht) und zu erkennen, wer wir sind. (oder nicht)

Jeder Gläubige (egal ob an Macht, Geld, Gott) glaubt anstatt zu Wissen!




Re:

ich liebe es, wenn Christen unhöflich, respektlos und beleidigend werden. Das belegt nämlich auch so schön, dass es keinen Gott geben kann, wenn nicht einmal die Christen wissen, wie man sich zu benehmen hat und von "ungebildeten Evolutionstheoretikern" sprechen.

Schande. Eine Schande...

Aber feiern darfst du dich, weil du die Schrift so schön umgedreht hast! Bist ein ganz ein braver Bub (oder Mädchen, was dir lieber ist).

Antworten Antworten Gast: Grummelbart2
11.06.2012 08:55
0 0

Re: Re:

Nanana!

Nur, weil einige Evolutionsbiologen keine Manieren haben den Rückschluss zu ziehen, dass die E-Theorie falsch ist wäre genau so ein Vergleich.

Selbst wenn es Gott gibt hat die Rüpelhaftigkeit und die Dummheit mancher "Gläubiger" keinen Einfluss darauf, sondern ist vielmehr ein Zeichen, dass Gott in der Tat äußerst tolerant ist ;-)

Re: Re: Re:

Der Unterschied ist, dass gläubige Menschen ja davon überzeugt sind, dass es (a) einen Gott gibt, der sie (b) verändert und positiv auf sie wirkt.

Das tut er aber in dem Fall offensichtlich nicht. Da gibt es also Christen, die fest an Gott glauben, die ihren Glauben wirklich praktizieren (mit Gottesdiensten, Lobgesang, Bibelstunden, ehrenamtlichen Arbeiten... just name it). Christen, die wirklich davon überzeugt sind, dass Gott in ihrem Leben wirkt.

Und diese Christen benehmen sich durchaus total daneben.

Die Frage ist, würden sie das denn tun, wenn es tatsächlich ein Wesen gibt, das ihnen hilft über sich hinaus zu wachsen? Müssten diese Menschen nicht schon soweit geformt sein, dass sie auf diese ganze Diskussion gelassen sagen können: "Ich glaube an Gott, ich bin zufrieden damit, es ist mir gleich, was Evolutionsbiologen erforschen, das erschüttert meinen Glauben nicht und ich wünsche mir ehrlich für diese Evolutionsbiologen, dass sie ebenso Gott für sich entdecken"? Das erwarte ich mir schon sehr stark von Christen, die den Anspruch erheben, einen allmächtigen Gott zu haben, der sie in allem unterstützt und ihnen hilft, ein besserer Mensch zu sein.

Evolutionsbiologen hingegen müssten dann im Vergleich unhöflich/respektlos usw. sein, denn sie stehen ja alleine da mit ihren menschlichen Schwächen.

Zeigt sich aber, dass Christen hier scheinbar genauso alleine dastehen.

Und das sollten sie nicht, wenn es wirklich einen Gott gibt.

Re: Re: Re: Re:

Nun ja, wenn Sie das so einem gläubigen Christen bringen, dann kommt die Antwort, dass Gott nicht direkt eingreift, weil er den Menschen einen freien Willen gegeben hat.

Der Christ kann sich also auch aussuchen, rüpelhaft und respektlos zu sein und Gott wird nicht direkt was dagegen unternehmen.

So erklären die Christen all die schlimmen Dinge, die auf der Welt geschehen: mit dem freien Willen des Menschen. Wozu man dann überhaupt noch an Gott glauben sollte, ist wieder eine andere Frage ;).

Aber jeder, wie er möchte...

 
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