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Klimawandel: Prognosen werden unsicherer

13.06.2012 | 18:10 |  JÜRGEN LANGENBACH (Die Presse)

Die Modelle, in denen die Zukunft eingefangen werden soll, sind so komplex geworden, dass ihre Aussagekraft sinkt und sie regionalem politischen Handeln immer weniger Orientierung bieten können.

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Wie wird sich die globale Erwärmung auf die Pegelstände im Delta des Mekong auswirken? Droht Flut oder Dürre, soll die Regierung Dämme hochziehen oder Reservoirs anlegen? Beide Prognosen bzw. Ratschläge lassen sich aus ein und demselben Klimamodell ableiten – dem UK Met Office's HadCM3 –, wenn man nur die eingegebene Temperatur variiert: Dann bringen, über das ganze Jahr gerechnet, kleine Veränderungen größere Folgen als große – 1,5 Grad plus lassen die Pegel stark schwanken, sechs Grad plus fast nicht–, und das eine Mal kommt ein Rückgang des Wassers um 5,4 Prozent heraus, das andere Mal eine Zunahme um 4,5. Will man gar über die einzelnen Monate Bescheid wissen, erhöht sich die Bandbreite auf minus 16Prozent vs. plus 54 (Hydrol. Earth Syst. Sci., 15, S.1459).

 

„Ernsthaftes Problem mit dem Image“

Und HadCM3 ist nur eines von über 20 „generellen Zirkulationsmodellen“, die den Blick in die Klimazukunft schärfen sollen. Offenbar sind sie an ihren Grenzen bzw. am Wendepunkt, sie schwächen den Blick und geben unschärfere Entscheidungsgrundlagen denn je. So bilanzieren es zumindest Mark Maslin und Patrick Austin (Environment Institute and Department of Geography, University College London), und zwar nicht irgendwo, sondern auf den Kommentarseiten des Flaggschiffs „Nature“ (486, S.183): Wenn nächstes Jahr der nächste Bericht des UNO-Klimabeirats IPCC kommt, „wird die Ungewissheit der Prognosen eher eine höhere als eine schmalere Bandbreite haben“, prognostizieren Maslin/Austin: „Das wird ein ernsthaftes Problem mit dem öffentlichen Image bringen. Öffentlichkeit und Politiker werden den Eindruck haben, dass das wissenschaftliche Verständnis des Klimawandels eher weniger klar wird als mehr.“

Krähen dann die Supercomputer der Klimaforscher wie die Hähne auf dem Mist? Natürlich nicht, die steigende Ungewissheit hat Gründe: Immer mehr Variablen gehen in die Modelle ein, inzwischen werden schon „bekannte Unbekannte“ berücksichtigt, etwa die Geschwindigkeit, mit der Eiskristalle durch Wolken fallen, oder die Rate, in der unterschiedlicher Pflanzenbewuchs das Treibhausgas CO2 aufnimmt. Dabei sind solche Fragen noch naturwissenschaftlich klärbar, bei anderen hilft nicht einmal die Kristallkugel: Wer etwa das Klima in 100 Jahren vorhersagen will, muss zumindest grob wissen, wie viel fossile Energie dann verbraucht wird, also wie es den Volkswirtschaften geht. Aber den Beinahezusammenbruch des Weltfinanzsystems 2008 – der eine kurzfristige Entlastung an der CO2-Front brachte – hat ein Jahr zuvor noch niemand kommen sehen.

Zudem steht im Herzen aller Modelle eine Unwägbarkeit, die „Klimasensitivität“. Sie gibt an, um wie viel Grad die Temperatur sich erhöht, wenn der CO2-Gehalt in der Atmosphäre sich verdoppelt. Dafür gibt es kein Experiment, das kann man nicht messen, man kann es nur umwegig schätzen: Das Spektrum reicht von 0,1 bis 9,3Grad, der IPCC setzt auf drei Grad (Schwankungsbreite: zwei bis 4,5), der bisher letzte Befund kam auf beruhigendere zwei Grad (1,7–2,6).

So weich ist der Kern, und die Probleme potenzieren sich, je feiner räumliche und zeitliche Auflösung werden, das zeigt das Beispiel des Mekong, das zeigt auch das Beispiel der Alpen, in denen sich nach jüngsten Analysen von Reinhard Böhm (ZAMG) in den letzten 150Jahren zwar die Temperaturen erhöht haben. Aber die in Modellen und der allgemeinen Wahrnehmung befürchteten Konsequenzen – häufigere Klimaextreme: Hitzewellen, Starkregen etc. – blieben aus, die Messungen der letzten 250 Jahre zeigen das gerade Gegenteil: Die Variabilität der saisonalen und jährlichen Temperaturen und Niederschläge ist gesunken.

Das hat Böhm selbst überrascht, die Mekong-Befunde hingegen tun es nicht: „Die Klimamodelle sind gut für globale großräumige Aussagen vor allem über die Temperatur, weniger beim Niederschlag. Aber beim Downscaling auf kleinere Räume und Zeitskalen bekommen sie Probleme, wenn die politisch Handelnden wissen wollen, was sie zur lokalen und regionalen Anpassung an den Klimawandel tun sollen. Mit dieser Unsicherheit müssen wir leben: Wir können nicht sagen, ob es in 100 Jahren noch natürlichen Schnee in Schladming gibt. Und wir dürfen nie sagen: ,So wird es sein.‘ Sondern immer nur, mit welchem Modell und welchen Annahmen darin prognostiziert wird.“

Und wie soll man nun mit der sich ausweitenden Unsicherheit umgehen? Maslin/Austin sehen den Ausweg in der Quadratur des Kreises („Die politischen Akteure sollten aufhören, nach weiterer Klarheit zu rufen, und stattdessen schlicht handeln.“), und sie schlagen vor, die ganze Botschaft sublim umzuformulieren („subtly rephrase“).

 

Verzicht aufs Auto ist auch gut fürs Herz

Das heißt zum einen, dass man bei den Unwägbarkeiten mehr „den Zeitpunkt betont, an dem Dinge geschehen werden, und weniger, ob sie überhaupt geschehen werden“. Zum anderen möge man auf „Win-win-Strategien“ setzen: Wenn zum Klimaschutz weniger Wälder abgeholzt werden, hat schließlich auch die Biodiversität etwas davon, und: „Maßnahmen, die den Autoverkehr einschränken, lassen die Leute mehr zu Fuß gehen und Fahrrad fahren, was umgekehrt Dickleibigkeit und Herzattacken reduziert.“

Zurück zum breiteren Blick

Energiedienstleistung hieß ein Schlagwort in den 1980ern, es meinte, dass niemand x Liter Heizöl und y Liter Benzin braucht, aber jeder eine warme Stube und bequemen Transport. Das brachte eine weite Perspektive für Optimierungen. Aber dann kam der „Klimawandel“, er verengte den Blick (vor allem auf die Reduktion des Treibhausgases CO2). Der jetzige Vorschlag öffnet ihn wieder und verknüpft das Klima mit anderen Problemen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.06.2012)

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106 Kommentare
 
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Gast: Raumenergie
20.06.2012 19:33
0 0

Was soll diese Herumstreiterei, Raumenergie ist die Parole!

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/10248-die-windmuehlen-mafia

Gast: BNMC
18.06.2012 11:02
3 0

Da hilft nur Eins: Die Erderwärmung sofort stoppen.


Klimamodelle waren noch nie mehr wert als Kaffeesudlesen!

Wie man im letzten Bericht des Weltklimarates (AR4 des IPCC) von 2007 nachlesen kann, hat dieser 14 hochrangige Teams weltweit beauftragt, die auch in obigem Artikel erwähnte "Klimasensitivität" - also die Erwärmung, die durch eine Verdoppelung des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre entstehen würde - nach zwei verschiedenen Methoden zu berechnen. Die in Table 8.2 veröffentlichten Ergebnisse liegen zwischwn 1,2°C und 4,4°C!

Die Unsicherheit der Modellrechnungen war also schon damals so groß, dass hier das Wort von Sir Karl Popper: "Wir wissen nicht, wir raten!" passt!

Zu der im Artikel erwähnten Arbeit von Reinhard Böhm wäre noch zu ergänzen, dass auch die Luftdruckunterschiede, die für die Sturmstärke verantwortlich sind, untersucht wurden und auch dort keine Zunahme der Sturmstärken in den letzten 250 Jahren zu sehen war.

Interessant ist, dass Reinhard Böhm einen 100-jährigen Schwankungsrhythmus bei Temperatur, Niederschlag und Sturmstärke gefunden hat, für den es (bisher) keine Erklärung gibt.

Wo bleibt eigentlich

der Alfie alias greenling?

Schon nach Rio gejetet auf Kosten der Steuerzahler(innen)?

Gast: Otto F.Krammer
15.06.2012 21:56
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Die Chaostheorie besagt, dass ein Flügelschlag eines Schmetterlings bei den Antipoden, bei uns das Wetter beeinflussen kann,

..aber diese Flügel eines Windkraftwerkes sind schon mehr als ein Schmetterling und ein ganzer Windpark kann somit das weltweite Klima beeinflussen.
Seit dem Sturmtief "Kyrill" weiß ich, und habe das damals
auch veröffentlicht, dass Windkraftparks gegen die Sturmgewalten
wirken, indem diese Windkraftanlagen diese Energie in Form des gewonnenen Stromes ins Netz fortleiten und damit den Sturmschaden verhindern können. Tatsächlich ist das Sturmgeschehen über dem NÖ/Bgld Windpark, bei Parndorf abgeflaut.
Aber es gibt außerdem noch die Wasserkraftwerke und auch die PV-Stromgewinnung welche ähnlich wirken, wie die Windstromanlagen.
Wasserkraftwerke entnehmen der Umwelt an die 700GW und Windkraftwerke an die 300GW in Form von Stromertrag.
Gemessen wurde zB.an einem Sturmtag in Niederösterreich, dass die hier bestehenden Windanlagen über 10.000 MWh Stromertrag liefern konnten.
Weltweit ist das analog dazu.
Da diese Tatsachen bisher in die Entwicklung einer Klimaänderung
mit zunehmendem Ausbau von Anlagen, nicht berücksichtigt wurden,
ist es erklärbar, dass sich eine erwartete Klimaänderung anders verhält, als es erwartet wird. Die Umweltenergiegewinnung muss im Kalkül des Klimaverlaufes Eingang finden.


Wow, ist das die neue, deterministische Chaostheorie?

Der vielzitierte Satz, daß "ein Schmetterlingsflügelschlag einen Sturm auslösen" könne sagt nur aus, daß das System schon auf winzige Änderungen der Eingangsparameter mit massiven Ausschlägen der Ergebnisse reagieren kann, nicht daß es dies tun muß, oder daß dies in irgendeiner Art und Weise für uns nachvollziehbar wäre.

Die gezielte Ausrottung der Schmetterlinge wird deswegen das Wetter kaum verbessern, ebensowenig wie man die Umweltenergiegewinnung in die Rechnungen miteinbeziehen kann.

Ja, es könnte sein, es kann aber auch die neue Vogelscheuche des Huberbauern gewesen sein, oder das Fahrrad, das in China umgefallen ist.

Re: Die Chaostheorie besagt, dass ein Flügelschlag eines Schmetterlings bei den Antipoden, bei uns das Wetter beeinflussen kann,

Das Problem von Windkraftanlagen ist,
dass bei Stürmen ab 140 km/h ihre Turbinen zerstört werden,

hat mir ein Freund berichtet,dessen Bruder in Texas lebt und das passiert dort immer wieder.

Außerdem töten diese Windfloder immer wieder geschützte Adler und andere größere Vögel.

Ist aber für Tierschützer anscheinend kein Problem!?

Wenn aber irgendein Brutgebiet eines Wasser- Vogels angeblich bedroht wird,

machen sie einen großen Aufstand

gegen

ein umweltfreundliches Wasserkraftwerk !

Antworten Antworten Gast: antitroll
25.06.2012 12:54
0 0

Re: Re: Die Chaostheorie besagt, dass ein Flügelschlag eines Schmetterlings bei den Antipoden, bei uns das Wetter beeinflussen kann,

..altes Märchen aus dem Schlaraffenland,
dass die toten, gebratenen Tauben durch die Luft fliegen, da braucht man sich nur mehr die Serviette umbinden und sein Maul sperrangelweit aufreissen!

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an den Stricherln kann man erkennen,

daß hier schon eine Lobby daran arbeitet, die Klimaerwärmung wegzuleugnen

warum wohl?


Re: an den Stricherln kann man erkennen,

Leugnen Sie

die NACHWEISLICHE globale Klima-Abkühlung

der letzten Jahre,besonders auf der S-Halbkugel,

aber auch bei uns mit starker Erhöhung des Heizmaterial-Bedarfes

in den immer kälter werdenden Wintern??

Aber vermutlich wohnen Sie ja immer noch als junger Greenpeacler im "Hotel-Mama" und Heizkosten mussten Sie vermutlich noch nie bezahlen?

Antworten Antworten Gast: Grisu der kleine Drache
22.06.2012 15:10
0 0

Re: Re: an den Stricherln kann man erkennen,

Der ZAMG sind die bei uns angeblich immer kälter werdenden Winter noch nicht aufgefallen. Die Temperaturkurven zeigen da doch tatsächlich nach oben!!

Ist denen vielleicht ein Vorzeichenfehler unterlaufen?!?

Und was erkennt man an Ihrer höchst scharfsinnigen Bemerkung?

Daß der Klima-Schmäh noch immer seine gläubigen Nachbeter hat, obwohl seine Erfinder schon weitergezogen sind und nun das Dieselöl zum neuen Gottseibeiuns erklären wollen......

Re: Und was erkennt man an Ihrer höchst scharfsinnigen Bemerkung?

Sogar der Ober-Klima-Wahn-Guru,Moaib Latif, ist aus dieser Szene schon ausgestiegen und verdient jetzt sein Geld als selbsternannter Super-Vulkan-Katastrophist.

Sein Vater war ibrigens massiv am Aufbau der TM-Sekte des verstorbenen Maharishi Yogi in Deutschland beteiligt.

Diese indische Sekte ist ja bekanntlich im Greenpeace-Konzern stark vertreten.

Die Ratten verlassen eben immer zuerst ein sinkendes Schiff.

Re: Re: Und was erkennt man an Ihrer höchst scharfsinnigen Bemerkung?

Ja, habe ich auch schon gehört!Vom Herrn Latif stammt ja bekanntlich das famose Computermodell, auf dem der ganze CO²-Schmäh beruht!!

0 11

Re: Re: Re: Und was erkennt man an Ihrer höchst scharfsinnigen Bemerkung?

Dumpfbacken unter sich

Gast: Xiongerl
14.06.2012 22:02
1 28

Die Klimamodelle sind nicht relevant

Relevant ist, dass unsere Lebensweise CO2 erzeugt, die Atmosphäre erwärmt und Lebensräume verändert. Daraus ergibt sich, wie wir den CO2 Ausstoss reduzieren können, und wie wir mit den wärmeren Lebensbedingungen umgehen werden. Kein Klimamodell wird uns sagen, wie wir mit dem Weinanbau umgehen sollen, welche Bäume in den Alpen die Wärmeerosion am besten eindämmen, gegen welche tropischen Krankheiten wir vorbeugen müssen, wie wir bei heisseren Sommern mit den Wohlstandskranken und -toten umgehen werden.... Das sind ganz praktische Dinge, da braucht man kein Modell. Modelle sind für 2 Typen, die verspielten und die ignoranten. Wer ernsthaft sich damit auseinandersetzt, der betrachtet seine Region nüchtern. Süd-Österreich muss nur einen Blick auf Italien und den Balkan werfen, dann wird ziemlich klar was uns erwartet. Für Nord-Österreich gibt es schöne Beispiele heisseren kontinentalen Klimas im gebirgigen China, wie Hunan. Dass wir mit Pinien, Kiefern, Palmen, Maulbeerbäumen,... verstärkt aufforsten werden müssen, und zwar jetzt (statt Fichte in Monokultur zu setzen), das kann sich jeder leicht zusammendenken. Dasselbe Denkspiel betrifft Fischbesatz, Feldfrüchte, Wasserbevorratung bei fehlenden Gletschern, Mückenbekämpfung..... Bisher sehe ich die Leute nur über Grade diskutieren, statt über praktische Fragen der Anpassung an den Wandel, der ja stattfindet. Die Vegetationszonen und Tierhabitate wandern unerbittlich schnell nordwärts. Wir nicht!

Re: Die Klimamodelle sind nicht relevant

Posten Sie nicht auch im standard.at als Xiongerl?

Der Alfie dort aber als greenling.

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Wie das IPCC selbst sagt,

ist eine Prognose nicht möglich:
http://www.grida.no/publications/other/ipcc_tar/?src=/climate/ipcc_tar/wg1/505.htm

Auf der angegebenen Homepage einfach nach "not possible" suchen.

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Wie ich schon vor Jahren schrieb

Wir wissen über das Weltklima und seine unzähligen Einflussfaktoren erbärmlich wenig. Die Aussagekraft der Modelle und darunter auch der berühmte Hockeystick des Michael Mann glichen wirklich der des auf dem Misthaufen krähenden Hahns. Jeder der schon einmal mit komplexen statistischen Modellen gearbeitet hat, weiß, dass die Aussagekraft gegen Null tendiert, wenn man vergisst nur eine Variable korrekt zu berücksichtigen. In diesen Modellen fehlen mutmaßlich (da eben noch unbekannt) dutzende bzw. sind die Einflussgrößen falsch dargestellt, vereinfacht kann man es als "shit in = shit out" bezeichnen. Das Problem ist nur wie so oft, dass sich Politiker auf diesen "shit" gestürzt haben, da sie dort das große Abkassieren wittern und großteils auch umgesetzt haben. Man denke nur an den CO2-Handel oder die Ökosteuern auf Treibstoff und Strom, welche jährlich Milliarden in die öffentlichen Kassen spülen. Dadurch viel natürlich auch viel für die bisher eher unbeachtete Klimatologie ab, weswegen dort natürlich auch viele unaufrichtige Charaktere und Systemgewinnler eifrig bemüht sind weiterhin die Lügen vom angeblich überwältigenden Wissenschaftler-Konsens bezüglich Erderwärmung und der abgeschlossenen Wissenschaftserkenntnis (the science is settled) aufrecht zu erhalten.

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Re: Wie ich schon vor Jahren schrieb

Ein weiteres Bespiel für nichtssagendes Schwafeln ('Shit in' will ich es nicht nennen), tatsächlich ich das heutige Problem des Intellekts zu viele Inputs verarbeiten zu müssen, und dabei das große Ganze zu übersehen;
womit wir es heute zu tun haben sind lauter Supergscheite, Pseudointellektuelle, Fachidioten, die aber einfachste Zusammenhänge und den großen Horizont aus den Augen verlieren - quod erat demonstrandum an diesem Forum;

ich will jetzt nicht noch mal die Klimaforscher verteidigen, hab ich schon zu oft gemacht, und wird schon langweilig, nur noch zu sagen ist:
wirklich wissenschaftliches, an Fakten orientiertes Denken, und emotionale Ausbrüche in Foren passen nicht zusammen
(Hintergrund: wir glauben an den Fortschritt und wenn er angezweifelt wird, stecken wir lieber den Kopf in den Sand)

Re: Re: Wie ich schon vor Jahren schrieb

Wer schwafelt hier, Ln ??? Außerdem ist Ihre Wortmeldung ein nahezu unverständliches Gestammel!

Und was bitte, sind denn die "wissenschaftlichen Fakten" an der CO²-Hypothese ?

Begreifen Sie doch endlich, das Klima ist ein Chaotisches System mit unendlich vielen positiven und negativen Rückkoppelungen......


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Re: Re: Re: Wie ich schon vor Jahren schrieb

sich nicht für jedermann verständlich auszudrücken hat den Vorteil, dann vom Proletariat nicht belästigt zu werden

(dachte ich... na ja, man kann sich auch irren)


Re: Re: Re: Re: Wie ich schon vor Jahren schrieb

Was bezeichnen Sie als Proletariat?

Dr.Stöckl ist z.B. Akademiker mit umfassendem Wissen in Klima-Fragen,

das man von den Greenpeace-Kampfpostern nicht behaupten kann,

die nur diverse Klima-Märchen ihrer Grün-Sekte unter dem Regenbogen

unreflektiert nachplärren.

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Re: Re: Re: Re: Re: Wie ich schon vor Jahren schrieb

Sie haben schon recht, Sie kommen dem noch näher als der
"Akademiker mit umfassendem Wissen in Klima-Fragen"

lol

19 2

Re: Re: Wie ich schon vor Jahren schrieb

Na, bezüglich nichtssagendem Schwafeln haben Sie aber auch gerade mit Ihrem Posting einen schwer zu schlagenden Maßstab gesetzt.

Sie brauchen außerdem auch nicht "die Klimaforscher" verteidigen. Denn "die Klimaforscher" die man gegen die bösen "Klimaleugner" verteidigen muss gibt es nicht, der überwältigende Konsens ist eine Lüge. Es gibt mehr als genug Klimaforscher die der Erderwärmungsthese widersprechen und auch die besseren Argumente haben, während die Erderwärmungsproponenten hinten und vorne manipulieren müssen, um ihre These aufrecht zu erhalten. Sei es das legendäre "hide the decline", das Verschwindenlassen des mittelalterlichen Klimaoptimums, oder das Löschen der Basisdaten in der CRU für das IPCC-Klimamodell. Nur leider findet das kaum mediale Aufmerksamkeit, da Weltuntergangsszenarien sich besser verkaufen lassen und die Politik da einen tollen Vorwand zum Abkassieren erhalten hat.

Wie wissenschaftsfeindlich die Erderwärmungspropagandisten arbeiten, erkennt man auch an der von ihnen getätigten Behauptung, die Wissenschaft dazu sei abgeschlossen (settled). Eine abgeschlossene Wissenschaft ist keine Wissenschaft mehr, da es der Definition von Wissenschaft widerspricht. Keiner der Skeptiker hat sich jemals zu so einer absurden Aussage hinreißen lassen.

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Re: Re: Re: Wie ich schon vor Jahren schrieb

Sie haben ein Recht darauf skeptisch zu sein aber nicht ein Recht auf Ihre eigenen Wahrheiten. Und da findet man bei Ihnen immer wieder die selben Lügen die Sie durch nichts belegen können:

1) "Hide the decline" war vollkommen harmlos. Ein Baumringproxy aus dem hohen Norden zeigt ab den 60er Jahren keine Übereinstimmung mehr mit realen Temperaturen, was man durch Messungen leicht verifizieren kann. Dieses Problem wurde in der Literatur diskutiert und daher wurde dieser Proxy nur bis in die 60er in Rekonstruktionen aufgenommen. Denialisten machen daraus einen Riesenskandal der aber keiner ist, weil das Problem wie gesagt ausführlich in der Literatur beschrieben war.

2) Die MWP ist keineswegs "verschwunden". Das ist glatt gelogen. der Hockeystick von Michael Mann wurde hundertmal überprüft und mit den damaligen Daten als korrekt bestätigt. Die MWP die in neueren Rekonstruktionen ein wenig stärker zum Vorschein kommt ist in den Fehlerbalken von Mann's originaler Arbeit enthalten. Alle Rekonstruktionen, selbst die von "Skeptikern" haben gemeinsam dass die heutigen Temperaturen signifikant über der MWP liegen.

3) Es wurden nirgendwo Daten gelöscht die nicht ohnehin in öffentlichen Archiven vorhanden waren. Alle Ergebnisse der CRU können einwandfrei von diesen öffentlich zugänglichen Daten rekonstruiert werden.

Haben Sie sonst noch ein paar Lügen auf Lager?

 
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