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Physik-Nobelpreis geht an Quantenphysiker

09.10.2012 | 11:59 |   (DiePresse.com)

Der Franzose Serge Haroche und der Amerikaner David Wineland haben "die Tür zu einer neuen Ära des Experimentierens in der Quantenphysik" geöffnet.

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Der diesjährige Nobelpreis für Physik geht an die beiden Quantenphysiker Serge Haroche vom College de France in Paris und David Wineland vom National Institute of Standards and Technology in Boulder (US-Bundesstaat Colorado). Das gab die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften heute, Dienstag, in Stockholm bekannt. Die beiden hätten "durch den Nachweis der direkten Beobachtung von einzelnen Quanten-Teilchen ohne sie zu zerstören die Tür zu einer neuen Ära des Experimentierens in der Quantenphysik" aufgestoßen.

Die Auszeichnung ist heuer mit acht Millionen schwedischen Kronen (940.000 Euro) dotiert, um 20 Prozent weniger als noch im vergangenen Jahr. Der Preis wird am 10. Dezember, am Todestag des 1896 gestorbenen Preisstifters, verliehen.

Im Vorjahr ging der Nobelpreis für Physik zur Hälfte an den US-Forscher Saul Perlmutter und zur anderen Hälfte an Adam G. Riess (USA) und Brian P. Schmidt (Australien). Sie erhielten den begehrten Preis für die "Entdeckung der beschleunigten Expansion des Universums durch Beobachtung von weit entfernten Supernovae".(c) AP

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(APA)

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12 Kommentare

das alte Pauli-Verbot.....

man kann Ort und Zeit nicht gleichzeitig messen.....
als Informatiker habe ich manchmal den Gedanken: Ist das weil ich zu große Messstörungen verursache?

Bekanntlich soll zwischen Messobjekt und Messenergie etwa eine Größendifferenz von 10 hoch 3 sein, also wenn ich 1A auf einem Oszillographen messe, soll der Einfluss der Messgröße maximal etwa 1 mA (=1 tausendstel) sein.
In den Dimensionen der Quantenmechanik ist das praktisch nicht mehr möglich, man kann keine Dimension 10 hoch -3 verwenden, weil man die zu messende noch nicht kennt.

Re: das alte Pauli-Verbot.....

sorry : es sollte Heisenberg'sche Unschärferelation heißen,

Pauli-Verbot ist exakt etwas anderes.....sorry mein Physik ist schon etwas oberflächlich!

0 3

Ich dachte immer

das Quantum wäre eine Maßeinheit und kein Teilchen.

Antworten Gast: guest12
11.10.2012 19:02
3 0

Re: Ich dachte immer

Behauptet auch niemand.
Und Quantum ist keine Maßeinheit.
Quantum (von lateinisch für „wie viel“, „wie groß“) steht für: ein umgangssprachlicher Begriff mit der Bedeutung eine bestimmte Menge oder eine bestimmte Anzahl.

Und Higgs?

Der Typ liegt in seinen letzten Lebensmonaten und geht wieder leer aus?

Re: Und Higgs?

....ist nur eine Zeitfrage, die Ergebnisse sind hoch wahrscheinlich aber noch zu wenig überzeugend.

Re: Und Higgs?

Das Cern war zu spaet dran.
Bis Februar wurden Nominierungen vergeben.

Antworten Antworten Gast: schreker
11.10.2012 23:05
2 1

Re: Re: Und Higgs?

Na, das ist ja wohl das dümmste Argument, wenn die bedeutendste physikalische Entdeckung der letzten 40 30 Jahre nicht prämiert wird, weil die Frist vorbei war... naja, in Schweden sind sie offenbar auch nicht gescheiter als hierzulande.

Und Österreicher war schon wieder keiner dabei...

... vielleicht kann Ministerin Heinisch-Hosek da mit einer Quote für Österreicherinnen nachhelfen?

Ich warte schon auf die

"wos brauch ma des, mei Bier gibts aa ohne Quanten" - Poster.

Re: Ich warte schon auf die

quack

Re: Re: Ich warte schon auf die

quack wos?