Für die gewissen Momente im Alltag

Vergangenheit und Gegenwart, Bauwerk und Nutzung, vereint in funktioneller Verknüpfung: das „Medien Kultur Haus“ in Wels.

Das „Medien Kultur Haus“ in Wels war immer schon – das hat eine Installation im Herbst 2008: Painting the Medienkulturhaus nur auf die Spitze getrieben – eine schillernde Erscheinung. Vor 110 Jahren nach den Plänen des vorwiegend auf den Theaterbau spezialisierten Architekturbüros Fellner & Helmer errichtet, weckt der reich gegliederte zweigeschoßige Bau mit seinem auch hinsichtlich der Materialwahl üppigen Auftritt durchaus Verständnis für die in vielen Fällen unberechtigte Ablehnung, die dem Historismus über viele Jahrzehnte hinweg entgegengebracht worden ist. Am Denkmalcharakter des Hauses und seiner Bedeutung für die Innenstadt von Wels besteht jedoch kein Zweifel, und so treten die am „Medien Kultur Haus“ vorgenommenen, vor wenigen Wochen abgeschlossenen Adaptierungsarbeiten im Straßenraum vorwiegend durch die Sanierung des historischen Bestands in Erscheinung. Sie wurden von den Siegern eines Architekturwettbewerbes, den Architekten Gärtner + Neururer aus Vöcklabruck, geplant.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.11.2012)

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