Alt, neu und gut

Engadin, östliches Graubünden: In zahlreichen Orten findet sich städtisch geprägte Wohnkultur, die ihren Ursprung am Ende des Dreißigjährigen Krieges hat. Dank hartnäckiger Initiativen wird regionale Bautradition neben zeitgenössischer Architektur beibehalten. Ein Streifzug.

Vrin, Flims, Vals heißen die bekannten Verwandten. Die Orte im westlichen Graubünden sind berühmt geworden durch ihre unaufgeregte, dem Ortsbild und lokalen Bautraditionen auf selbstverständliche Weise eingegliederte zeitgenössische Architektur. Rudolf und Valerio Olgiati prägten das Ortsbild von Flims, während Peter Zumthors Felsentherme in Vals die Ortschaft am Valser Rhein sofort auf die Landkarte architektonischer Musts setzte. Gion A. Caminadas unauffällige Holzbauten brachten erstmals Kulturtouristen in das abgelegene Bauerndorf Vrin. Entscheidend ist für Caminada das Ineinandergreifen von Dingen, Raumbildung: Wie kann ich die Kraft des Bestandes durch meine Intervention stärken?

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.01.2012)