Die Heimat in den Träumen

Verknappt: Carolina Schutti über den Verlust von Identität. In sieben Kapiteln schlüpft Schutti in ihre Protagonistin Maja oder beobachtet sie in ihrem sozialen Umfeld, beim Aufwachsen und auf der Suche nach ihren Wurzeln.

Von der Vergangenheit kann man sich keine Scheibe abschneiden, still, sei still, sei zufrieden mit dem, was du hast“, dieser Empfehlung Erwachsener kann sich Maja, Carolina Schuttis Hauptfigur in der Erzählung „einmal muss ich über weiches Gras gelaufen sein“, nicht leicht fügen. Wie denn auch, wenn die Vergangenheit vor allem durch ihre Leerstellen eine Prominenz gewonnen hat, die sich immer nur vorübergehend verdrängen lässt?

Das ist drin:

  • 0 Minuten
  • 0 Wörter

Wollen Sie weiterlesen? Bitte registrieren Sie sich, um „Die Presse“-premium kostenlos zu testen.

Jetzt registrieren

oder, falls Sie schon einen "Presse"-Account haben

Jetzt anmelden

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.11.2012)