Soros entführt!, so Griebl, sagt Eichberger

Mehrmals um die Ecke und doch rund: „Die Nahrung der Liebe“.

Der Sinn zur Krise wird üblicherweise von den Talking Heads im allabendlichen Medienkabarett ZIB gespendet: Krise des Kapitalismus, Krise Europas, Griechische Krise, unendlicher Wechsel von Bären und Bullen, gierige menschliche Hyänen und Heuschrecken oder was es sonst noch an ökonomischer Fauna gibt. Allmählich kennt jeder alle Reime auswendig und keiner kann sich noch einen drauf machen. Was ist irrationaler, als die medial vermittelten, wissenschaftlichen Erklärungen der Ökonomen und Geldfachleute? Wenn Sachbücher zur belletristischen Erregungsliteratur werden, welches Feld bleibt dann der schönen Literatur zu bearbeiten, wie nahrhaft oder giftig sind die von ihr gezogenen Früchte?

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.12.2012)

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