Kinder und Bücher machen

Der heiterste aller Klassiker: Vor 200 Jahren starb Wieland. Von Christoph Martin Wieland lässt sich schwärmen. Über ihn könnte man in Superlativen sprechen.

Von Christoph Martin Wieland lässt sich schwärmen. Über ihn könnte man in Superlativen sprechen. Er ist der unbekannteste des Viergespanns der Weimarer Klassik. Neben Goethe, Schiller und Herder ist er kaum mehr im Bewusstsein der Öffentlichkeit. Dabei ist er der heiterste Autor, den die Deutschen je hatten. Heiterkeit bedeutet das, wofür man im 18. Jahrhundert das Wort „Witz“ hatte. Damit war kein Ulk oder Scherz gemeint, sondern aufgeklärte Geistigkeit, die sich nicht durch die Schrecknisse der „besten aller Welten“ verfinstern ließ. Wieland war kein Spaßvogel, aber sein Porträt zeigt Lachfalten.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.01.2013)

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