Hops und plops

Der „Neue Realismus“ des Markus Gabriel behauptet im Widerspruch zur Metaphysik, dass es keine Welt ohne Zuschauer gibt; und im Widerspruch zur Postmoderne behauptet er, dass es eine Welt ohne Zuschauer gibt. Ein ontologisches Larifari.

Es ist erst einige Jahre her, seit uns der etablierte Shootingstar des Denkens, Richard David Precht, Jahrgang 1964, die charmante Frage stellte: „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ Seither wussten wir nicht, ob und wie viele wir sind. Nun gibt uns Markus Gabriel, Jahrgang 1980, Neo-Shootingstar des Denkens, eine Antwort: „Unzählig viele!“

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.09.2013)

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