Das war's nicht wert!

Maria kann und will die Interpretation von Leben und Sterben ihres Sohns, an der so mancher Jünger bastelt, nicht bestätigen. In Colm Tóibíns Roman „Marias Testament“ verweigert sich die Muttergottes. Sie verabscheut diese Männerwelt der Sektierer und Attentäter. Ein starkes Buch.

Die Evangelien und die Tradition schreiben Maria eine im Großen und Ganzen duldende Rolle zu. „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du gesagt hast.“ So Maria zum Engel, der ihr den Beschluss Gottes mitteilt. Denn es ist ein Beschluss, der da verkündet wird, nicht etwa eine Anfrage.

Das ist drin:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.04.2014)

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