72 Kilometer Leiden

Bevor er sich auf die Reise durch sechs Staaten machte, studierte der Publizist Uwe Rada eingehend die historischen und kulturellen Zusammenhänge des Küstenraums. „Die Adria“ ist deshalb weniger Reportage als reichhaltige Kulturgeschichte.

Kaum dass die Fahrt im Volkswagen, Ford Taunus oder Opel Kadett begonnen hatte, fingen die Kinder zu quengeln an, ob hinter der nächsten Kurve nicht endlich das Meer liege. Für Millionen Österreicher und Deutsche war nach dem Zweiten Weltkrieg die Adria das erste Meer, das sie zu sehen bekamen, und für viele von ihnen, die es später als Urlauber ans Schwarze Meer, an die Costa Brava oder den Pazifik brachten, ist deren Küste mit ihren wie aufgefädelten Städtchen die sentimentale Urform des Maritimen geblieben.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.01.2015)

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