Einen Whisky für Tito!

Die dichten Szenen in der Vater- und Familiengeschichte Miljenko Jergovićs weiten sich ständig zu Mentalitätsdiagnosen, die erklären, warum sich Kroatien so schwertut mit seiner Vergangen- heit. „Vater“: ein Ausnahme-Essay über Persönliches und Staatliches.

Der Titel „Vater“ ist eine maßlose Untertreibung, auch wenn das Buch mit dem Paukenschlag der Nachricht von Vaters Tod beginnt. Eine Untertreibung schon deswegen, weil mit dem Vater die ganze Familiengeschichte ins Bild rückt, und als die Rede auf die Großmutter kommt, formuliert Miljenko Jergović ein wichtiges Prinzip seines Essays: „Wenn ich über sie nachdenke, denke ich immer auch über mich nach.“

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.03.2015)

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