Benefize für die Spitze

Globalisierung, technologische Entwicklung, Auflösung üblicher Arbeitsverhältnisse – das sind nur einige Phänomene, die für eine Zunahme der Ungerechtigkeit sorgen. Zwei Ökonomen suchen nach einem sozialen Ausweg.

Einkommensverteilung ist ein großes Thema geworden. Thomas Pikettys „Kapital“ wurde millionenfach verkauft, wenn auch vielleicht nicht immer gelesen. Das Thema bekam innerhalb der Fachdisziplin eine größere Bedeutung. Die damit ausgelöste politische Diskussion zog weitere Publikationen für die breitere Öffentlichkeit nach sich. Die hier besprochenen sind zwei interessante Beispiele: Anthony Atkinson, Professor in Oxford, hat sich in seiner ganzen wissenschaftlichen Tätigkeit vor allem mit Ungleichheit beschäftigt. Das macht man nur, wenn man steigende Ungleichheit als ein Übel sieht. Marcel Fratzscher, Professor in Berlin, ist Leiter eines der großen deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute. Seine eigenen Forschungen waren zwar nicht um Fragen der Einkommensverteilung zentriert, aber an dem von ihm geführten Institut werden Studien zu Verteilungsfragen gemacht. Auch für ihn ist die steigende Ungleichheit ein Übel.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.08.2016)

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