Bachmanns Notizen zu Frisch: Von jetzt an ganz verändert

Von 1958 bis 1962 galten sie als das Traumpaar der deutschsprachigen Literaturszene: Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Der erste Band der auf 30 Bände angelegten Bachmann-Edition enthält die persönlichen Notizen der Dichterin über ihren Schmerz nach dieser Beziehung.

Der erste Band der auf 30 Bände angelegten Salzburger Bachmann-Edition bringt nicht den lang erwarteten Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch, sondern bisher gesperrte Prosaminiaturen aus dem Nachlass der Autorin. Trotzdem, schon steht dieser Band auf der SWR-Bestenliste, und die Aufzeichnungen, die Bachmann seit 1962, seit dem Ende ihrer Liaison mit Frisch, nach ihrem physischen und psychischen Zusammenbruch, zu Papier gebracht hat, ganz persönliche Notizen über ihren Schmerz und ihre intimsten Empfindungen, erhalten plötzlich (was die Autorin so ganz bestimmt nie im Sinn gehabt hat) „Werk“-Charakter.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.04.2017)

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