Wie heftig Kälte beißt

Von Wien bis in die Antarktis führt Elisabeth Klar in ihrem zweiten Roman: „Wasser atmen“ erzählt von zwei Frauen, von der Verantwortung des Menschen im Anthropozän und von der Sehnsucht nach Selbstauslöschung. Packend, sprachgenau.

Elisabeth Klar hat 2014 mit ihrem Debüt, „Wie im Wald“, Furore gemacht, einem Roman über zwei Frauen, die in einem schwierigen Familienverhältnis verstrickt sind. Nun legt die 1986 geborene Schriftstellerin mit „Wasser atmen“ ihren zweiten Roman vor, der uns von Wien bis in die Antarktis führt. Im Mittelpunkt stehen wiederum zwei Frauen, aus deren Perspektiven erzählt wird. Erika Wawracek ist eine renommierte Meeresbiologin und Bioakustikerin, die die Sprache der Wale erforscht. Sie lehrt an der Universität, zerfasert sich zwischen Forschungsreisen und Kongressen und geht in ihrer Freizeit beim Tauchen an ihre Grenzen. Seit einigen Jahren lernt sie zudem Aikido, eine defensive japanische Kampfkunst, bei der man Angriffe mit Wurf-, Hebel- und Haltetechniken vereitelt. Erika wird im Verlauf des Romans als Teil eines Teams in die Antarktis fahren, um auf der Forschungsstation Neuberger II, bedrängt von Schnee und Eis, ein Jahr zu verbringen.

Das ist drin:

  • 5 Minuten
  • 930 Wörter

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.10.2017)

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