Ans fremde Ufer retten

Ilse Helbichs frischer Bericht über einen Neuanfang mit 60.

Zuhause sein. Endlich zuhause sein. In sich zuhause sein. „Das Haus“ ist die, nur auf den ersten Blick einfach klingende, Geschichte der Suche nach einem solchen Ort, dem Erwerb eines alten Hauses, dessen Renovierung und langsame Inbesitznahme. Früher hatte sie, wie Ilse Helbich schreibt, eine Bleibe, aber zuhause war sie nirgends. „Jemand, der die nackte Haut an ein fremdes Ufer gerettet hat.“ Das Haus wird zur Metapher: „Ein Spiegel ihrer selbst. So kann sie dieses Haus, dieser Garten jeden Tag daran erinnern, was sie in ihrem verborgensten Sein ist, eben darum kann es sie oft aufrichten und manchmal trösten.“

Das ist drin:

  • 0 Minuten
  • 0 Wörter

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.01.2010)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen