Ich finde, in den Weihnachtstagen sollte man aufs Spiel setzen. Als Wortspielvorschlag hatten wir letztes Mal den Teekessel. Heute drei weitere altbewährte Spiele:
Man nehme irgendeinen Begriff, je länger, desto schwieriger. Sagen wir: Weihnachtsgruss (aus spielerischen Gründen mit Doppel-s). Und dann gilt es, möglichst sinnvolle Anagramme zu finden. Etwa: Russe hascht in WG. Oder: Esst ruhig, Schwan! (Auch ohne Beistrich möglich.) Das Schönste bekommt einen Punkt.
Eine leichtere Variante: Man nehme die Buchstaben eines Wortes, sagen wir: Weihnachtsgruss, und bilde daraus möglichst viele, möglichst lange Wörter. Wussten Sie, dass in Weihnachtsgruss solche Prachtexemplare wie geharnischt, Taschenuhr, Trauschein oder wagnerisch enthalten sind? Man tüftelt fünf Minuten lang. Haben mehrere Mitspieler dasselbe Wort, so zählt es einen Punkt pro Buchstabe, ansonsten zwei.
Zuletzt mein Favorit: Sie nehmen die Buchstaben eines Wortes als Anfangsbuchstaben eines sinnvollen, möglichst zum Wort passenden Textes. Aus Weihnachtsgruss wird dann zum Beispiel: Wegen einer interessanten Hirten-Nachricht – außerordentlich charismatisch-himmlisch textiert – singen ganze Regimenter unser schönes „Sti-hille . . .“
Und damit einen herzlichen Weihnachtsgruss an Sie alle!















