Eine Karte aus Jerusalem

„Schimons Schweigen“: Vladimir Vertlibs Roman über eine erkaltete Freundschaft, über problematische Identitäten und eine tragikomische Resonanz auf die eigene Herkunft.

Unser heutiger Gast ist österreichischer Autor, Jude, in Russland geboren. Er hat Bücher zum Thema Migration und jüdische Identität geschrieben und ein paar weitere mehr.“ – Ein Autor ist unterwegs auf Lesereise durch Israel. Dort war er als Kind einer russischen Emigrantenfamilie schon zweimal gewesen. Das Sesshaftwerden ist jedes Mal misslungen. Jetzt werden Freunde und Verwandte besucht, bei einer Familie im besetzten Gebiet wird Seder gefeiert. Und der Autor will Schimon besuchen, den einst besten Freund seines Vaters, ebenfalls ein russischer Emigrant. Doch die beiden Männern haben 30 Jahre lang nicht mehr miteinander geredet.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.04.2012)

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