An der schönen roten Donau

Als Reiseleiter auf einem Donau-Kreuzfahrtschiff: Da hat man es mit adipösen US-Touristen, versklavten Crewmitgliedern, blinden Passagieren und zwei Toten zu tun. Michal Hvoreckys treffliche und mitunter groteske Satire „Mord auf der Donau“.

Vor einigen Wochen sank bei
Wildungsmauer ein Frachtschiff. Der Havarist ruht seither auf dem Boden des Stroms und gefährdet die Fahrrinne. Versuche, das Schiff zu bergen, schlugen fehl, Schiffskapitäne sehen sich zu gewagten Ausweichmanövern gezwungen. Zum Entsetzen der Naturschützer wird eine Sprengung nicht mehr ausgeschlossen. Dass die Donau kein harmloser Fluss ist, weiß man nicht erst seit diesem Vorfall. Donaukenner verbinden nahezu jeden Stromkilometer mit einem Unglück.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.04.2012)

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