Von Bologna nach Brüssel

Oskar Negts Abrechnung mit der Bildungsreform der EU. Es ist was faul im Bunde Europa – nicht nur ökonomisch, sondern auch kulturell und politisch.

Es ist was faul im Bunde Europa – nicht nur ökonomisch, sondern auch kulturell und politisch. Die jüngsten Wahlen in europäischen Ländern beweisen das schwindende Vertrauen der Bürger des Kontinents in die Problemlösungskompetenz ihrer politischen Eilten. Für den deutschen Soziologen Oskar Negt kommt das nicht von ungefähr, lässt doch die „allseits geforderte Sparökonomie die Strukturen und Mechanismen völlig intakt, die für die gegenwärtige Misere verantwortlich sind“. Die Menschen glauben den „Realpolitikern“ die Alternativlosigkeit ihrer Konzepte aber nicht mehr, lautet Negts Befund in seinem Essay „Gesellschaftsentwurf Europa“.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.05.2012)

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