„Jeden Tag zu neuen Exekutionen“

Der literarische Dauerreisende Martin Walser gibt Auskunft. Was kann es für einen Autor Schlimmeres geben, als im Ausland herumgereicht zu werden von Botschaften, Konsulaten, Goethe-Instituten und sonstigen offiziellen Stellen, wo man gute Miene fürs Vaterland machen muss?

Was kann es für einen Autor Schlimmeres geben, als im Ausland herumgereicht zu werden von Botschaften, Konsulaten, Goethe-Instituten und sonstigen offiziellen Stellen, wo man gute Miene fürs Vaterland machen muss? Noch schlimmer ist wahrscheinlich nur noch eins: nicht herumgereicht zu werden und womöglich zusehen zu müssen, wenn nach Paris, Rom und Tokio die Kollegen fahren.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.06.2012)