In der Pause zu den Mangas

Was in Europa oft den Ruf des Trash hat, steht in Japan in der Mitte der Gesellschaft. Animes und Mangas behandeln alle Facetten des Lebens. Über die verspielte Zeichenkultur Japans. Dritter und letzter Teil.

Um die Mittagszeit tummelt es sich an der Fensterwand. In einem Supermarkt an der U-Bahn-Station Shin-Nakano, westlich des Stadtzentrums von Tokio, werden Getränke verkauft, Nudeln, Süßspeisen, Reisgerichte und leichtes Gebäck. Viele Kunden wollen sich in der Mittagspause eine schnelle Mahlzeit mitnehmen, um nicht zu spät zurück am Arbeitsplatz zu sein. Aber statt hungriger Hektik herrscht hier konzentrierte Ruhe. Die Leute bleiben vor dem Regal stehen, in dem Magazine, Zeitungen und Comicbände ausgestellt sind. Es wird geblättert, gestaunt und in der Handlung versunken.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.01.2013)

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