Neunmal anders

Die Wahl zum Spiel des Jahres 2012 steht an: Trotz vieler guter Kandidaten gibt es unter den neun nominierten keinen klaren Favoriten. Indes wächst der Spielemarkt in die Breite und zeigt seine Buntheit.

Auf den ersten Blick war es ein ergiebiges Jahr für Gesellschaftsspiele. Die Anzahl der veröffentlichten Titel wächst konstant, immer mehr junge Verlage aus der ganzen Welt veröffentlichen ihre Spiele auch im deutschsprachigen Raum, und die etablierten Verlage liefern Spieletitel auf konstant hohem Niveau. Spieler können bezüglich Thema und Mechanismen aus dem Vollen schöpfen. Ein absolutes Highlight wurde aber schon auf den Spielemessen vergeblich gesucht. Es war unter den vielen sehr guten Spielen einfach kein Titel, der die Viel– und Gelegenheitsspieler gleichermaßen begeisterte und vereinte. Und dies merkt man auch bei den diesjährigen Nominierungen zu den verschiedenen Kategorien zum Spiel des Jahres, denn ein Favorit ist nicht auszumachen.

Das ist drin:

  • 0 Minuten
  • 0 Wörter

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.06.2012)

Meistgelesen