18.05.2013 22:33 Merkliste 0

Jetzt endlich haben wir sie!

27.07.2012 | 18:24 |  Von Rudolf Taschner (Die Presse)

Wie man es „den Juden“ einmal so richtig zeigen kann: Unsere Kulturkämpfer mit ihrem Beschneidungsverbot sind Antisemiten reinsten Wassers.

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Nicht einmal die Auseinandersetzung um das Aufhängen von Kreuzen in Schulklassen hat eine solche Welle von Kommentaren, Artikeln und Postings verursacht wie die durch das Urteil eines Kölner Gerichts ausgelöste Debatte, ob die Beschneidung von ein paar Tage alten männlichen Säuglingen – nur um diese geht es, wenn im Folgenden von „Beschneidung“ die Rede ist – erlaubt sein soll. Tatsächlich betraf das Kölner Urteil die Zirkumzision eines jungen moslemischen Buben, aber die Debatte hätte mit Sicherheit nie diese Vehemenz erfahren, wäre die im Judentum als fundamental und unverzichtbar geltende Beschneidung nicht zugleich eingeschlossen worden.

In jedem liberalen und zivilisierten Kulturkreis wäre das Urteil des Gerichts als Kuriosum eingestuft worden: Die Harmlosigkeit der Beschneidung, ihre völlige Bedeutungslosigkeit für das weitere irdische Dasein des Beschnittenen, der Respekt vor der Entscheidungsbefugnis der Eltern wie auch vor ihrer Tradition und Religion müssten in jeder aufgeklärten Gesellschaft den Konsens erwirken: Ein Verbot der medizinisch fachgerecht durchgeführten Beschneidung ist absurd.

In Deutschland nahm die classe politique sehr rasch diesen vernünftigen Standpunkt ein. Ob er zugleich von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung vertreten wird, ist nicht sicher. Hierzulande jedenfalls versucht eine sich laut gebärdende Menge fundamentalistischer Befürworter eines Verbots der Beschneidung – nennen wir sie kurz „Kulturkämpfer“, denn sie sind es – die Öffentlichkeit auf ihre Seite zu ziehen.

Endlich hat, so verkünden die Kulturkämpfer, ein Gericht in Köln den Mut aufgebracht, ein Urteil gegen das für die Zugehörigkeit zum Judentum fundamentale Zeichen zu fällen. Und sie preisen die Begründung des Richterspruchs als so stringent, dass nur Verstockte ihm nicht folgen könnten: Die Beschneidung sei eine Verletzung ohne jeglichen Nutzen für den Betroffenen. Sie stehe der prinzipiell zu achtenden körperlichen Unversehrtheit eines Menschen entgegen. Religiöse Gesetze seien ohne Belang. Punkt. Wobei die brutale Heftigkeit, mit der sie vernünftigen Argumenten für die Zulässigkeit der Beschneidung begegnen, atemberaubend ist. An drei Beispielen, die bereits oben angedeutet wurden, sei dies erörtert.

Erstens: Der Staat hat die Beschneidung zuzulassen, weil es sich bei ihr um einen an Harmlosigkeit nicht zu unterbietenden Verletzungsakt handelt, der nie und nimmer auch nur die geringste körperliche Beeinträchtigung zur Folge hat.

Flugs präsentieren die Kulturkämpfer Expertisen und Leidensberichte von Beschnittenen, die derzeit wie Pilze nach dem warmen Sommerregen aus dem Boden schießen. In der Tat: Windige Mediziner drängen sich nach vor, malen deftig das Trauma, das die Beschneidung auslöse, an die Wand. Bis zu sechs Monate nach der Beschneidung könnten bei den Kindern Verhaltensauffälligkeiten beobachtet werden, wenn diese beispielsweise eine Injektion erhalten, warnt der eine. Auch auf die Mutter-Kind-Beziehung wirke sich die Beschneidung negativ aus. Von fatalen Folgewirkungen der Beschneidung schwadroniert der nächste. „Wenn das sensibelste Organ – die Vorhaut – entfernt wird, bedeutet das eine massive Einschränkung des sexuellen Empfindens.“

Und öffentlichkeitsgeile „Beschneidungsopfer“ kämpfen um die ersten Plätze in den Talkshows. Schon meldete sich der jüdische Filmregisseur Michal Schaap zu Wort: In seiner halbstündigen Dokumentation „Mom, Why Was I Circumcised?“ geht der Niederländer kritisch mit seinen eigenen Eltern ins Gericht: „Ich weiß nicht, wie sich Sex mit Vorhaut anfühlt. Es macht mich ärgerlich, dass jemand anderer für mich entschieden hat, was ich selbst wahrscheinlich nicht für mich entschieden hätte.“ Selbst der Naivste riecht hier den falschen Braten, den diese „Experten“ und „Opfer“ dem Publikum zubereiten – nicht aber die Kulturkämpfer in ihrer heillosen Verblendung.

Und um ihrer Position noch mehr Gewicht zu verleihen, ersetzen sie das Wort Beschneidung durch Genitalverstümmelung. In einer nicht zu überbietenden Perfidie werfen sie damit die Beschneidung mit der zu Recht zu ächtenden und von allen Gerichten der zivilisierten Welt zu verurteilenden Genitalverstümmelung junger Mädchen in einen Topf. „Verletzung am Genitalbereich ist beides“, insistieren sie. Gleichsam als ob kein Unterschied zwischen dem „Abschießen“ im Völkerball und den „Abschießen“ mit einem Gewehr bestünde.

Zweitens: Der Staat hat die Beschneidung zuzulassen, weil es sich hierbei um ein für das irdische Dasein des Kindes folgenloses Ritual handelt, mit dem die Eltern des Buben ihrer Verantwortung oder ihrem Glauben folgend das Kind in ihre Gemeinschaft integrieren.

Das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit habe absoluten Vorrang, antworten die Kulturkämpfer empört. Wie käme ein Unmündiger dazu, ungefragt einem Ritual unterzogen zu werden, das ihn irreversibel zum Mitglied einer Gemeinschaft macht, in der er später gar nicht sein möchte? Hier müsse – man sieht förmlich, wie sich die Kulturkämpfer, die Arme ausgebreitet, schützend vor das Kind stellen – der Staat eingreifen und Einhalt gebieten. Wobei ihm dies bei der Beschneidung sehr leicht gelingen sollte, weil es sich bei ihr tatsächlich um eine Verletzung handelt, wie arglos sie auch sein mag. Das Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit gebe dem Staat hinreichend Handhabe für ein Verbot.

Wären die Kulturkämpfer tatsächlich am Wohl der Kinder interessiert, müssten sie in einem Atemzug fordern, dass der Staat Schwangeren das Rauchen verbietet, dass rauchenden Eltern die Kinder entzogen und in die Fürsorge gesteckt werden – die Absurditäten häuften sich, nähme man dieses Argument der Kulturkämpfer ernst. Folgerichtig zu Ende gedacht wäre es aufgrund des Gleichheitsgrundsatzes Kindern nicht zuzumuten, entweder in einen armen oder aber in einen wohlstandsverwahrlosten Haushalt hineingeboren zu werden. Die kafkaeske Konsequenz wären staatliche Institute zur Kinderaufzucht nach der Geburt, besser noch: ab der Fertilisation in vitro und der Schwangerschaft in einem Brutkasten. Da waren die Nazis noch humaner, die Buben und Mädchen erst später in die HJ und zum BDM steckten.

Doch in Wahrheit geht es den Kulturkämpfern nur vordergründig um das Kindeswohl, um das Menschenrecht der körperlichen Unversehrtheit, um das Eingriffsrecht bei drohender Kindesmisshandlung. All das sind nur vorgeschobene Scheinbelege, die das eigentliche Herzensanliegender Kulturkämpfer verhüllen, nämlich den Kampf gegen das folgende Argument.

Drittens: Der Staat hat die Beschneidung aus Respekt vor dem Judentum zuzulassen, weil es sich hierbei um jenen fundamentalen religiösen Ritus handelt, mit dem der männliche Säugling in die jüdische Gemeinde aufgenommen wird.

Dieses Argument ist die Achse, um die sich das von den Kulturkämpfern in Gang gebrachte Karussell dreht: Sie vertreten deshalb so heftig und unnachgiebig ihren Standpunkt, weil sie es damit „Anhängern atavistischer Bräuche“, „verstockten Leuten, die auf uralten Mythen beharren“, „überholten und vom modernen Menschenrecht überwundenen Traditionalisten“, „Anhängern einer barbarischen Religion“ – auf Deutsch und unverhüllt: „den Juden“ – endlich, endlich, endlich einmal zeigen können: „Kommt in der Moderne an!“, rufen sie den Juden zu. „Werdet endlich normal!“

Und sie trumpfen auf, weil ihnen die Menschenrechte selbst scheinbar das Mittel in die Hand drückten, um gegen die elementare jüdische Zeremonie der Beschneidung vorgehen zu können. Und bedienen sich dabei hinterlistig des althergebrachten Opfermythos: Diesmal, so behaupten sie, sei der jüdische Säugling das Opfer. Und das Niederträchtigste in ihrer Gedankenkette: Diesmal seien sie fein raus. Denn die jüdische Gemeinde selbst, vertreten vom Beschneider mit seinem Skalpell, machte das Judenkind zum Opfer.

„Endlich, endlich, endlich haben wir sie“, frohlocken die Kulturkämpfer in ihrem Herzen, „die immer anders sein wollenden Juden.“ Endlich müssten sie ihre Sonderstellung räumen. Wie kämen sie dazu, dass viele ihr Jude-Sein auf der von ihren Vätern tradierten Religion begründen, obwohl manche unter ihnen selbst gar nicht mehr an Gott glauben, aber trotzdem die Zeremonien mit der gesamten Familie so halten wie noch vor Jahrtausenden? Dass andere wieder sich nur deshalb als Juden definieren, weil sie eine jüdische Mutter haben und – wenn männlich – natürlich beschnitten sind?

Die Kulturkämpfer sind Antisemiten reinsten Wassers. Einen solchen Vorwurf weisen sie wutentbrannt von sich: Sie hätten doch nichts gegen die Juden – natürlich nicht, solange nicht wichtige jüdische Ansprüche geltend gemacht werden. Sie könnten doch selbst zuhauf Juden nennen, die gegen die Beschneidung auftreten – eine Variation des alten Huts von den „vielen jüdischen Freunden, die man kennt“.

Sie würden doch mit der gleichen Vehemenz gegen die christliche Vereinnahmung von Kindern zu Felde ziehen – was die antijüdische Haltung nicht mindert; auch Hitler wollte sich nach den Juden noch die Christen vornehmen.

Sie hätten eine klare, durch Expertisen belegte Position eingenommen, die Juden einfach nur dazu zwinge, ihre Zeremonien an die Moderne anzupassen – der Antisemitismus hat stets mit Bedacht versucht, sich das Mäntelchen der Wissenschaft umzuhängen.

Sie wehren sich dagegen, mit der Antisemitismuskeule bedroht zu werden, weil dem Gegner die Argumente ausgingen – aber die Argumente, die beweisen, dass sich die Kulturkämpfer verrannt haben, liegen auf dem Tisch.

Ob sich viele Kulturkämpfer umstimmen lassen, ist fraglich. Manche Wohlmeinende schlagen vor, das heikle Thema am besten zu übergehen. Nach dem Sommerloch werden dringendere Fragen die Menschen beschäftigen. Dieser pragmatische Standpunkt ist wohl vernünftig. Allerdings muss man sich bewusst sein, dass man damit nur den Teppich über den Kehricht gebreitet hat, den Dreck aber nicht beseitigte.

Manche Gutmeinende glaubten, man könne mittels der „Aufarbeitung der Vergangenheit“ eine Generation heranziehen, die dem Antisemitismus gegenüber immun sei. All ihrer bemühten Aktionen zum Trotz müssen sie nun feststellen: Sie irrten sich. Willkommen in der Wirklichkeit! ■

Geboren 1953 in Ternitz, NÖ. Professor für Mathematik an der TU Wien und Betreiber von math.space im Wiener Museumsquartier. 2004 „Wissenschaftler des Jahres“. Jüngste Bücher (Ecowin Verlag): „Rechnen mit Gottund der Welt. Betrachtung von allem plus eins“, „Gerechtigkeit siegt – aber nur im Film“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.07.2012)

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195 Kommentare

Video einer Beschneidung ohne Narkose

Wie fürchterlich Neugeborene leiden, wenn bei ihnen ohne Narkose die Vorhaut von der Eichel abgetrennt und dann abgeschnitten wird, zeigt der folgende Lehrfilm:
http://video.google.com/videoplay?docid=8212662920114237112 (13 min.)
Von jüdischer Seite hörte ich allerdings, eine Beschneidung der Vorhaut durch einen Mohel würde nur 8 Sekunden dauern. Kennt jemand ein entsprechendes Video?

Courage?

Wie viele Politiker halten die Vorhaut wirklich für ein durch die Verfassung zu schützendes Menschenrecht?
Warum machen die anderen nicht endlich den Mund auf?
Gibt es keinen einzigen Politiker, der die Beschneidung aus kosmetisch/hygienischen Gründen für eine gute Sache hält?
Man traut sich nicht dem Mob offen die Stirn zu bieten, sondern beruft sich auf Political Correctness, nach dem Motto:
Ihr hab ja Recht, aber leider können wir nicht anders.
Merkels klares und mutiges Wort von der Komikernation bildet da die rühmliche Ausnahme.
Es bleibt zu hoffen, dass sie wenigstens in diesem Fall ein Mal ihrer Linie treu bleibt.
Der Rest sollte sich fragen, ob sie mit ihrer Berufswal ihre Seele an die Meinungsumfragen verkauft haben.

Schwache Politiker

Aus der Perspektive des aufgeklärten Atheismus geht es hier um ein überflüssiges, unhygienisches und krankheitsanfälliges Überbleibsel der Evolution.
Dieses soll nun aufgrund einer neu aufgekommenen, in ihrer Motivation etwas undurchsichtigen Gefühlsduselei zu einem Menschenrecht erklärt werden.
Man könnte diesen Unfug eigentlich recht leicht beenden.
Fragt die als Kind(!) Beschnittenen, ob die Vorhaut nötig ist, die Frauen ob sie hygienisch ist und die Ärzte, ob sie krankheitsanfällig ist.
Doch anstatt sich um die Realität zu kümmern, kommt es zu einer wilden Diskussion über Religion.
Im Namen der Aufklärung soll Eltern das Recht genommen werden, ihren Kindern die Nachteile einer späten Beschneidung als Erwachsener, und 18 Jahre Müffelei und eventuell noch andere Komplikationen zu ersparen.
Und all das nur, weil sie dabei aus Tradition irgendwelche religiösen Sprüche aufsagen.
Der eigentliche Skandal ist aber, dass kaum ein Politiker den Mut aufbringt, den Beschneidungsgegner klipp und klar zu sagen, dass sie auf dem Holzweg sind und ihre Forderungen keinerlei Berechtigung haben.
Aus Angst vor dem Unmut der eigenen Wähler verschanzen sie sich hinter dem Schutz der Religion.
In meinen Augen erweckt das schon beinahe den Eindruck einer gewissen Charakterlosigkeit.

Re: Schwache Politiker

Wollen Sie Kindern dann bei der Geburt auch gleich den Wurmfortsatz und die Mandeln entfernen? Die sind ja auch nur ein Überbleibsel der Evolution.

Zum Thema müffeln: es gibt eine Erfindung namens Seife. In Verbindung mit Wasser hilft Seife gegen jedes Müffeln. Vorausgesetzt, man verwendet sie regelmäßig. am besten täglich.

10 0

Re: Schwache Politiker

Vorhautfundamentalist?

Anders ist Ihre verdämlichte Suade nicht zu erklären.

Antworten Antworten Gast: StephanCGN
29.07.2012 11:07
0 2

Re: Re: Schwache Politiker

Beschneidungsfundamentalist ?

Anders ist Ihre verdämlichte Suade nicht zu erklären.

Antworten Antworten Gast: lerngscheiter
28.07.2012 21:47
0 0

Re: Re: Schwache Politiker

Wenn Sie gscheit argumentieren können, melden Sie sich zurück.

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Schwach, ganz schwach

Normalerweise ist man von Hrn. Taschner geistig hochstehenderes gewohnt.
Das hier ist jedoch ein schwaches Pamphlet, welches bar wirklicher Argumente nur mit der sattsam bekannten Antisemitismuskeule arbeitet. Zusätzlich kommt auch noch denunziatorische Wortwahl (Kulturkämpfer) zur Anwendung, wo Hr. Taschner sich sogar vorimaginiert wie die Gegner mit den Händen fuchteln und ähnliches. Lächerlich beginnt es schon ab Pseudoargument 1 wo einfach behauptet wird die Beschneidung sei an Harmlosigkeit nicht zu überbieten und sämtlichen Personen die das (teils aus eigener Erfahrung) anders sehen pauschal unterstellt wird, dass sie unrecht hätten und nur auf billige Effekthascherei setzen würden.

Hr. Taschner kann man nur empfehlen sich seinen eigenen Artikel nochmal mit kühlem Kopf durchzulesen, um zu erkennen was für einen Fauxpas er sich da geleistet hat und als Denkanstoss sei ihm zugerufen: Das Coupieren von Hundeschwänzen und -ohren ist verboten wegen Tierquälerei. Das Wegschneiden eines empfindlichen Körperteils bei männlichen Säuglingen soll hingegen erlaubt sein, nur weil es Religionen so wollen? Natürlich kann man auch diese Ansicht vertreten so wie Hr. Taschner, nur ist diese nicht human und Gegner dieser Ansicht sind sicher nicht alle automatisch Antisemiten.

Gast: Alfred Vomberg
28.07.2012 15:50
0 12

Schwache Politiker

Aus der Perspektive des aufgeklärten Atheismus geht es hier um ein überflüssiges, unhygienisches und krankheitsanfälliges Überbleibsel der Evolution.
Dieses soll nun aufgrund einer neu aufgekommenen, in ihrer Motivation etwas undurchsichtigen Gefühlsduselei zu einem Menschenrecht erklärt werden.
Man könnte diesen Unfug eigentlich recht leicht beenden.
Fragt die als Kind(!) Beschnittenen, ob die Vorhaut nötig ist, die Frauen ob sie hygienisch ist und die Ärzte, ob sie krankheitsanfällig ist.
Doch anstatt sich um die Realität zu kümmern, kommt es zu einer wilden Diskussion über Religion.
Im Namen der Aufklärung soll Eltern das Recht genommen werden, ihren Kindern die Nachteile einer späten Beschneidung als Erwachsener, und 18 Jahre Müffelei und eventuell noch andere Komplikationen zu ersparen.
Und all das nur, weil sie dabei aus Tradition irgendwelche religiösen Sprüche aufsagen.
Der eigentliche Skandal ist aber, dass kaum ein Politiker den Mut aufbringt, den Beschneidungsgegner klipp und klar zu sagen, dass sie auf dem Holzweg sind und ihre Forderungen keinerlei Berechtigung haben.
Aus Angst vor dem Unmut der eigenen Wähler verschanzen sie sich hinter dem Schutz der Religion.
In meinen Augen erweckt das schon beinahe den Eindruck einer gewissen Charakterlosigkeit.

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Re: Schwache Politiker

wissen sie das, vielleicht bewirkt die Trennung der Nerven und die Entfernung dieses empfinsamen Körperteiles eine langfristige Bewußtseinsänderung, derart, dass man sich allen anderen Menschen überlegen fühlt, dass man alle anderen Menschen pauschal beschuldigen darf, gegen ihre Art zu sein, denn sie sind ja von gott ausserwählt, und da muss man dem rachsüchtigem Gott schon ein bisschen Körperteil opfern.

Das dieses Körperteil die Kritikfähigkeit und Vernunft gefährdet, ist durch die Diskussion, die mehr emotional als rational geführt wird, evident

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Sehr wichtig!

"Wie wichtig das Thema Islam und Judentum ist, betont Deutsch indem er den Vergleich des IKG-Ehrenpräsidenten Ariel Muzicant, der ein Beschneidungsverbot eine „Shoah mit geistigen Mitteln“ nannte, sinngemäß wiederholte: Ein Verbot wäre „eine Vertreibung von Juden und Muslimen“, und „muslimisches und jüdisches Leben wäre nicht möglich“.

http://diepresse.com/home/panorama/religion/1271347/Beschneidung_Kirchen-fordern-Regierungsstatement?_vl_backlink=/home/panorama/index.do

Das sollte Jedem genügen. An der Vorhaut der Säuglinge hängt das Selbstverständnis dieser Religion(en)

Standing Ovations!
Gratuliere! Gratuliere! Gratuliere!

14 2

So passt's eher:

Unsere Un-Kulturkämpfer mit ihrem Beschneidungsgebot sind Semiten reinsten Wassers.

Was hat Beschneidung mit Kultur zu tun? Mit welcher Kultur? Kultur wird ja allgemein als positiv bezeichnet. Da wäre die Todesstrafe bei Galubensabfall erst recht gerechtfertigt!

Na mein Lieber Professor - so gut Sie in Mathematik sind, hier ist Ihre Meinung völlig daneben geraten.


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Anti-Kulturkämpfer!

Als Atheist, der Religionen aus naturwissenschaftlichen Gründen ablehnen muss bin ich von Ihnen sehr enttäuscht.

Rituale, die einen ein Leben lang zeichnen, sind völlig ablehnen, vor allem wenn es unschuldigen Kinder angetan wird! Mit Ihrer "Rechtfertigung" dulden Sie auch die Todesstrafe, wenn ein Moslem aus der Religion austritt - ist das Ihr Verständnis von Toleranz oder persönlicher (reiligions) Freiheit?

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Unser katholischer Westentaschenphilosoph wird jetzt wird er aber richtig böse!

Man könnte diesen zweifelhafte Entwicklung von katholischen Taschenrechner zum katholischen Westentaschenphilisoph noch mit Humor hinnhemen, aber warum wird das in der Presse abgedruckt.
Fakt ist, dass die Beschneidung ein archaischer, religiöser Initiationsritus oder was auch immer ist, der mit einem modernen, aufgeklärten Verständnis von Menschenrechten, und Menschlichkeit nicht vereinbar ist. Man kann natürlich mit Bedauern wegschauen. Aber aktiv für diese Steinzeitgesinnung sein Renomee in die Waagschale werfen, ist eine andere Kategorie. Diese hat nichts mehr mit Aufklärung zu tun.
Leiber Herr Prof. Taschner: Es gibt Opfer die unter dieser Maßnahme ein Leben lang seelisch und oder körperlich leiden. Es gibt Videos, die fasdt nicht zu ansehen sind. Und es gibt Entwicklung und Aufklärung, aber daran wollen Sie nicht mehr teilhaben. Warum?

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Anti-Kulturkämpfer!

Als Atheist, der Götter und Religionen deshalb ablenht, weil die nur Unheil über die Menschheit bringen - und von Menschen selber erschaffen werden/wurden, um ihre Mitglieder - die gläubigen Schafe - zu beherrschen, bin ich als naturbetonter Mensch, der sich für naturwissenschaftliche Dinge besonders interessiert, hoffnungslos enttäucht.

Wie kann nur ein Mathematiker über diese völlig unnötige Beschneidung einen so zustimmenden Standpunkt einnehmen - es genügt wenn der Präsident der jüd. Gemeinde, Hr Deutsch meint "mit einem Beschneidungsverbot würden Juden und Moslems aus Österreich vertrieben werden"! Geht's noch?

Religiöse Freiheit hat sich auf sich selbst zu beschränken, niemals auf andere, auch nicht auf seine Kinder - weshalb auch die Zwangstaufe von Säuglingen strikt abzulehnen ist - vor allem unter dem Aspekt, dass man niemals wirksam aus dieser Religion wieder austreten kann!!! Bei den Moslems sogar mit Todesstrafe bedroht!

Herr Prof. Taschner, ist das ihr Verständnis von persönlicher (religions-)Freiheit?

Was hat Religion mit Kultur zu tun - mit positiver Kultur!


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die andere Seite der Medaille

es geht auch moderner :

http://www.jewsagainstcircumcision.org/

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Re: die andere Seite der Medaille

das ist aber nicht die Lösung des Problems, denn die Beschneidung ist ein eingriff in die Identität des Menschen.
Und in diesem Fall eine unumkehrbare.
Nemen wir den Fall einer christl.Sekte, die gewisse Operationen und Blutkonserven verbietet, da entzieht der Staat zu recht temporär das Sorgerecht und läßt die heilende Behandlung durchführen.
Vice versa müßte er dies tun, um eine Beschneidung zu verhindern.

Der Spectrum Tiefpunkt des Jahres!

...verkürzt, subjektiv, beleidigend, Tatsachen negierend, einseitig, schlecht recherchiert und auch schlecht geschrieben.
Eine ziemliche Bandbreite an Minderqualifikationen in nur einem Artikel Hr. Taschner.
Vielleicht lesen Sie sich zum Thema erst einmal ein, bevor Sie andere Leser mit soviel Unsinn überschwemmen!

Gast: adriaticexclusive
28.07.2012 12:25
6 2

Finde die Beschneidung genau so wenig richtig

Finde die Beschneidung genau so wenig richtig, wie die Taufe eines Kindes.
Alles ist Vergewaltigung eines Wehrlosen. Egal was für Glaube. Jeder Mensch soll wen er zurechnungsfähig ist mit sich machen können wie er will. Auch Sterbehilfe!
Man Könnte ja auch gerichtlich Tätowierungen verbieten. Ist ja auch eine ein Eingriff am Körper.

Re: Finde die Beschneidung genau so wenig richtig

Tätowierungen an Kinder sind verboten, religionsbedingte Bodymodification aber nicht!

Antworten Antworten Gast: adriaticexclusive
28.07.2012 18:56
0 2

Re: Re: Finde die Beschneidung genau so wenig richtig

Warum antworten Sie mich nicht auch wegen der Taufe? und was sind heut zutage Kinder wie man sieht.

Gast: ein_freidenker
28.07.2012 11:58
12 2

Vielleicht kann den

Taschners, Strassers und Schmidingers mal wer flüstern, dass sie mit ihren Kommentaren der eigenen Sache keinen so großen Gefallen tun.

Man kann auch sachlich (mögliche) Zusammenhänge mit Antisemitismus, Religionsfreiheit, etc. ins Treffen führen und eine vernünftige Auseinandersetzung fördern.

Oder man schlägt diese aber von vornherein tot. Bei Strasser und Taschner steckt da wohl auch etwas verworrene Gottesliebe dahinter...

...und Gott will sie schließlich, diese Hautstückchen.

Re: Vielleicht kann den

Ja holla! Sind wir Schreibenden denn keine Individuen, die eine differenzierte Meinung haben dürften, trotz der "verwirrten Gottesliebe", die uns zusammenschmiedet? Was die Breite des Antisemitismus-Vorwurfs bei Kollegen Taschner betrifft, bin ich mir nicht so sicher. Die meisten Grundsatzkritiker der Beschneidung, die sich zu Wort gemeldet haben, sind nämlich Agnostiker und Atheisten, deren forsches Auftreten aus ihrer naturwissenschaftlichen Kompetenz herrührt. Dass sie dabei nicht selten eine - um mit Robert Musil zu sprechen - Form der höheren Dummheit ohne Respekt für die Gefühle traditionell gebundener Gruppen verkörpern, merken sie in ihrer Selbstgerechtigkeit meist gar nicht.
LG, ps


5 0

Dass sie dabei nicht selten eine - um mit Robert Musil zu sprechen - Form der höheren Dummheit ohne Respekt für die Gefühle traditionell gebundener Gruppen verkörpern, merken sie in ihrer Selbstgerechtigkeit meist gar nicht.

Haben diese Form der höheren Dummheit auch die Philosophen der Aufklärung gehabt?
Haben nur religiöse Menschen Gefühle?
Stehen nicht-religiösen Menschen keine Gefühle zu? Sind Religöse der Meinung, dass Nicht-Religiösen keine Gefühle entgegen zu bringen sind. Läßt sich sagen, dass der Religiosität und ihren Riten mehr Respekt und mehr Rücksichtnahme zu kommt als den Gebräuchen nicht religiöser Menschen?

Antworten Antworten Gast: ssg
29.07.2012 00:05
6 1

Re: Re: Vielleicht kann den

So, jetzt sind wir also bei der Sache, die Maske der Höflichkeit wird langsam abgelegt. Kritik an einer fragwürdigen religiösen Handlung wird zur "höheren Dummheit", so so.... Hätte man im Laufe der Geschichte immer alle Gefühle "traditionell gebundener Gruppen" bedingungslos akzeptiert, gäbe es vermutlich an Ihrer Uni nur einen Lehrstuhl für Kirchengeschichte und Fundamentaltheologie. Wir wären allesamt noch im philosophischen Mittelalter, hätten den von Gott eingesetzten Kaiser und die Neuzeit wäre nachfolgenden Generationen vorenthalten. Nein, auch die Philosophie hat neue Wege beschritten, und auch religiöse Bräuche dürfen hinterfragt werden. Treten Sie nicht in Taschners Spuren.

Antworten Antworten Gast: ein_freidenker
28.07.2012 16:07
10 1

Re: Re: Vielleicht kann den

ja, das forsche und oberschlaue auftreten mancher oder auch vieler ist kritikwürdig. aber muss man in erwiderungen tatsächlich mit schwachen argumenten um sich schießen anstatt dinge beim namen zu nennen?
das hilft nur dann, wenn man sich der richtigkeit der eigenen sache nicht sicher ist.
das betrifft vor allem die herren taschner und schmidinger.

die nennung des schwangerschaftsabbruches in ihrem kommentar halte ich für sehr apologetisch. und die verbindung zur beschneidung ist mM konstruiert.

andreas schober

Antworten Antworten Antworten Gast: schwachstarkwaasnet
28.07.2012 21:51
0 0

Re: Re: Re: Vielleicht kann den

Schwache Argumente sind das? Was sind dann starke Argumente?

3 0

Danke!

Solche Worte lob ich sehr
leider gibt's davon nicht mehr!
Wenn Wahn dem Denken weicht,
wird Philosophie sehr seicht.

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Re: Re: Vielleicht kann den

Religionen, deren Selbstverständnis in der Verstümmelung der Nachfahren fußt, sind entschieden abzulehnen! Wenn Hr. Deutsch meint, "mit einem Beschneidungsverbot würden Juden und Moslems aus Österreich vertrieben" disqualifiziert er nicht nur Intellekt, sondern auch die "primitivsten" Menschenrechte.
Prof. Taschner und Sie dulden das - nein sie beide fördern das!

11 4

Kein Problem

wenn die Verfassung und das Strafrecht ausgehebelt werden, dann, ja dann, sind Religionen am Werk . Der Vatikan hat die EMRK nicht ratifiziert, da darf man Herrn Taschner keinen Vorwurf machen, dass ers nicht so mit den Menschenrechten hat . Die katholische Kirche hat beim Holocaust fleissig mitgemischt, das wird er auch nicht wissen, der Herr Professor. Dass Jesus beschnitten war, wird er wahrscheinlich wissen, es gibt ja jede Menge Vorhautreliquien von Joshua.
Aber ich habe einen Vorschlag für den Autor dieses Pamphlets : lasst uns doch wieder die Todesstrafe für Blasphemie einführen, da hat jede der 3 Buchreligionen was davon - wer will schon zivilisiert diskutieren ? Dann natürlich auch alle Universitäten in theologische umwidmen, da kann Prof. Taschner dann mit Gott um die Frage würfeln : warum, oh Herr, hast Du den Mann so erschaffen, dass wir arme Gläubige dann erst wieder an deinem Werk herumschnippeln müssen ?

Antworten Gast: oaam
28.07.2012 21:52
0 0

Re: Kein Problem

Arm

Sie stiften Sinnverwirrung

Religion ist Teil der österreichischen Verfassung.

Das Elternrecht gibt den Eltern das Recht, die religiöse Orientierung zu bestimmen.

100te Milionen sind beschnitten, Miliarden schon zuvor. Negative Folgen: Um welche zu konstruieren braucht es schon Psychoanalytiker. Positive Folgen: Siehe WHO EMpfehlungen.

Sie vergleichen die Beschneidung ernstlich mit der Todesstrafe für Blasphemie. Wessen Sinn ist hier verwirrt?

Zu Ihrer letzten Frage: Ist als Zeichen des Bundes in der Torah (Bibel, AT) unter "Abraham" ohne weiteres zu finden.


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Re: Sie stiften Sinnverwirrung

Ja, der Abraham, auf den berufen sich ja alle 3 Wüstenreligionen, der fehlte noch ;-)
ad Strafrecht : eine Ohrfeige ist mittlerweile zu Recht strafbar, schmerzhafte Eingriffe OHNE medizinische Notwendigkeit nicht - das würde ich als Schieflage bezeichnen . Tatoos, Piercings, Sonnenbank - das alles unterliegt einer Regelung bezüglich Mindestalter, die Zirkumzision dagegen nicht. Hundeohren dürfen nicht cupiert werden, menschliche Genitalien schon. Die WHO Empfehlungen würde ich mir auch noch mal durchlesen, die sind nämlich differenzierter als Sie es hier darstellen.
Die Evolution hat sich schon was dabei "gedacht", dass es die Vorhaut gibt, mit dem Argument der Prophylaxe, das auch hier wieder gebracht wird, könnte man auch das Abschneiden von Nasen rechtfertigen, damit Rhinoviren keine Angriffsfläche haben.
So ganz nebenbei ist die beste Vorbeugung gegen HIV noch immer das Kondom und nicht Beschneidung, die in unseren Breiten mit westlichen Hygienestandards keinerlei Sinn macht, ausser als Opfergabe an Yahwe bzw. Allah . In Deutschland sind nur 25% aller Männer mosaischen Glaubens beschnitten, das sagt ja auch keiner dieser Beschneidungsbefürworter, da passt dann nämlich die Keule Antsemitismus nicht dazu.
btw : Gott sollte Mann im Herzen haben und nicht im Penis ;-)

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Re: Re: Sie stiften Sinnverwirrung

Sehr gut gebrüllt- Löw(in)
Das ist der Punkt der unseligen Debatte.

Bereits die Einleitung übertreibt, ...

... denn von einem Beschneidungsverbot ist ja grundsätzlich nicht die Rede.

Es geht ja vielmehr um die Grenze von Wahlfreiheit. Und da erwarte ich mir von einem Mathematiker mehr Objektivität!

Inhaltlich ist zu sagen: Was ist eine Freiheit wert, wenn sich Erwachsene darauf berufen und mit ihr als Argumentationshilfe im Gepäck einem Unmündigen irreversible Stigmatisierungen zufügen?

Nochmal: es geht nicht um ein grundsätzliches Verbot. Es geht um die Wahlfreiheit eines Neugeborenen!

4 16

Bravo

endlich mal wieder einer der den Mut hat, dem in diversen Foren so reichlich vorhandenen Mob die Leviten zu lesen. Jenen, denen alles was ihnen Kulturfremd vorkommt und sie nicht verstehen - auch gar nicht verstehen wollen - suspekt erscheint und sie sich lieber die Scheinargumente des Populismus zu eigen machen, die ihnen immer wieder aufs neue einhämmern, dass Ihre Kultur die der anständigen und ehrlichen wäre. Bis zum nächsten bösen Erwachen...

Antworten Gast: undaus
28.07.2012 21:55
0 0

Re: Bravo

Ja, endlich.

Re: Bravo

Das nächste böse Erwachen kommt nur dann, wenn man sinnlose und primitive Riten, die mit rechtsstaatlichen Prinzipien nicht in Einklang zu bringen sind, nicht hinterfragt. Scientology wird zu Recht von allen geprügelt, seltsame religiöse Rituale der Körperverstümmelung werden dagegen verteidigt! Hier läuft echt was falsch!

0 0

Re: Re: Bravo

Danke, dass sie meine Argumente gleich so trefflich bestätigen. (Beschneidung = Körperverstümmelung)

Gast: Elsa
28.07.2012 08:27
4 19

Hervorragender Kommentar

Danke!

Re: Hervorragender Kommentar …

… besonders an Herz- und Hirnlosigkeit.

mfg
ein Beschneidungsopfer (der Medizin)

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Re: Hervorragender Kommentar

Und warum?
Eine kleine Begründung wäre schon angebracht - oder?

Antworten Antworten Gast: undaus
28.07.2012 21:56
1 9

Re: Re: Hervorragender Kommentar

Weil der Herr Taschner sachlich argumentiert und keinen Schaum vorm Mund hat.

Re: Re: Re: Hervorragender Kommentar

Da haben sie wahrscheinlich einen anderen taschner-text gelesen wie ich !
Die äußerung einer von der eigenen meineng abweichenden als "schwadronieren,... windige Mediziner ... öffentlichkeitsgeile Beschneidungsopfer " zu bezeichnen ist ja zweifelsohne SACHLICH formulert.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: abissl
30.07.2012 21:05
0 1

Wieso nicht so?

Bissl provozieren is lustig - net wie a Troll, aber ein Bisschen.

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Durch die Gleichsetzung einer genitalen Amputation

mit der "Substanz des Judentums" gibt sich diese Religion eine völlig absurde Blöße. Das Judentum ist wahrlich mehr als die Beschneidung!

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Re: Durch die Gleichsetzung einer genitalen Amputation

Offenbar nicht. Hr. Deutsch meint, "mit einem Beschneidungsverbot würden Juden udn Moslems aus Europs vertrieben" - da schnall ich ab!

Also hängt dieses Religions-Selbstverständnis sehr wohl an der Vorhaut der Säuglinge!

Gast: Lala80
27.07.2012 21:42
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Gähn!

Genau. Kommt halt wieder einer mit der Antisemitismuskeule. Ich kann es echt nicht mehr hören.

Gast: huhn
27.07.2012 21:21
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wertlos

Schade, wie unsachlich hier argumentiert wird. Das erkennt die leserschaft, und daher gibt es auch kaum kommentare. Der beitrag ist schlicht die bits und bytes nicht wert. Nicht fuer 1 mio euro wuerde ich meine vorhaut hergeben, sie sieht gut aus und fuehlt sich verdammt gut an. Das wissen wohl nur jene, die eine vorhaut haben.

Antworten Gast: Dan
28.07.2012 01:35
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Re: wertlos

hat ja auch niemand verlangt, warum auch.

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Re: wertlos

LOL!
Was kümmert die Welt Ihre Vorhaut?

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