Er arbeitet sich hinein
in finstere Zeiten,
tiefer und tiefer.
Er arbeitet sie auf,
die alten Untaten,
wieder und wieder.
Bis er den Blick
für die neuen
Untaten verliert.
Was für ein Ausblick!
An der Gegenwart vorbei
arbeitet er sich empor
zu helleren Zeiten, wo er
mit der Zukunft auf eine
bessere Zukunft anstößt.
Die sitzt ihm
als sein Henker
blutgierig gegenüber.
Ich bin so frei, sage ich,
und nehme einen Bissen
von seiner Henkersmahlzeit.
Da sticht er mir
mit der Gabel ins Herz.
Zum Glück habe ich keins.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.08.2012)















