Wie wird man Islamist?

22.09.2012 | 14:51 |  Von Edit Schlaffer und Ulrich Kropiunigg (DiePresse.com)

Er ist behütet aufgewachsen, in einer englischen Mitteklassefamilie, Jurist, gebildet, höflich. Karriere freilich machte Maajid Nawaz als Rekrutierer einer radikal-islamistischen Organisation. Heute steht er auf der anderen Seite. Ein Gespräch.

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Maajid Nawaz entspricht nicht unserer Vorstellung und dem Profil des typischen radikalen Extremisten. Oder doch? Er ist gebildet, Jurist mit Spezialisierung auf englisches und islamisches Recht, behütet aufgewachsen in einer englischen Mittelklassefamilie, höflich und sensibel. Er wurde von den Versprechungen Hizb ut-Tahrirs, einen islamischen Staat zu schaffen, magisch angezogen und machte Karriere als einer ihrer engagiertesten islamistischen Rekrutierer in Europa. Eine Laufbahn, die wenige Tage nach den Anschlägen vom 11. September in einem ägyptischen Gefängnis abrupt endete. Dort verbrachte er fünf Jahre in Isolationshaft.
Heute steht Maajid auf der anderen Seite. Er ist ein leidenschaftlicher Counter-Terrorist, der für einen anderen Jihad kämpft, für das demokratische Erwachen der Muslime weltweit und die Quilliam Foundation in London leitet, einen Counter-Terrorismus-Thinktank.

Maajid Nawaz, Sie gingen mit 15 Hizb ut-Tahrir ins Netz, ein Alter, in dem Jugendliche sehr gefährdet sind. Hip-Hop war Ihre Leidenschaft, aber Rassismus war Ihr Problem. Wie ist das heute? Kämpft die junge Generation immer noch mit ähnlichen Problemen?


Als ich in den Neunzigerjahren in Southend aufwuchs, ging es vor allem um die Herkunft und weniger um Identität oder religiöse Zugehörigkeit. Wir kämpften mit unserer Hautfarbe. Heute ist das nicht mehr so. Wir haben eine pakistanische Muslimin in der Regierung, ein weiterer Pakistani vertritt die Opposition, Sadiq Khan ist der Schattenminister der Labour Party, Obama ist Präsident der Vereinigten Staaten. Hätte mir das jemand vor 15 Jahren erzählt, ich hätte ihn ausgelacht.

Trotzdem, das Unruhepotenzial ist immer noch da. Die Suche nach ihrer Identität ist für die junge muslimische Generation weltweit ein großes Anliegen.

Und gleichzeitig einer der Hauptgründe für Radikalisierung. Identität spielt eine wichtige Rolle für junge Muslime, die in den Extremismus abrutschen. Es geht nicht mehr um die ethnische Herkunft, sondern vielmehr um Ideen. Und das ist noch viel komplizierter.

Wie werden junge Menschen heute radikalisiert? Auf der einen Seite gibt es hohe Jugendarbeitslosigkeit, Frustration, Perspektivenlosigkeit. Andererseits gibt es heute dezidierte Integrationsbemühungen auf den verschiedensten Ebenen. Was ist für die jungen Menschen dennoch so attraktiv an radikalen Netzwerken?

Es geht um die Ungerechtigkeiten, ob sie real oder gefühlt sind, das löst eine Identitätskrise aus. Das Denken der jungen Menschen kann durch die typischen tagesaktuellen Aufreger punktgenau in die falsche Richtung führen: „Okay, ich scheine nicht willkommen in dieser Gesellschaft zu sein, wenn Minarette und Kopftücher verboten werden. Mir bleibt nichts anderes übrig, als mich zu distanzieren.“ Das sind einige der subjektiv wahrgenommenen Rückschläge, die aber kein ausreichender Grund sind für Radikalisierung.

Palästina war immer eine wichtige Rechtfertigung.


Nein, nicht als Startpunkt. Es beginnt immer mit den lokalen Ungerechtigkeiten, ob sie objektiv existieren oder nur subjektiv wahrgenommen werden. Dann geht's aber los. Hier beginnt die Identitätskrise und die Suche nach Zugehörigkeit, wo dann ein charismatischer Rekrutierer eine Komfortzone auftut und sagt: „Hey, du gehörst zu unserer Gang, nicht zu denen.“ Erst im letzten Stadium wird dieser Rekrutierer einem jungen, wütenden, desillusionierten Muslim das globale Narrativ verkaufen. „Du als Muslim leidest nicht nur hier in England oder in Österreich, nein, du leidest auch in Palästina, in Tschetschenien. Es ist ein weltweiter Krieg gegen Muslime.“

Warum fällt jemand wie Sie auf die Botschaften der extremistischen Seelenfänger herein?


Ich hatte ein Problem mit gewalttätigem Rassismus, mit dem Krieg in Bosnien, und ich litt an einer dramatischen Identitätskrise, die dazu führte, dass ich hinterfragte, ob ich Muslim, Brite oder Pakistani war. Das ist das typische Szenario, wenn ein junger Muslim in eine extremistische Organisation einsteigt. Nun hängt es ganz vom Rekrutierer ab, ob er einen in Richtung des politischen, des revolutionären oder militärischen Islamismus pusht. Ich habe mich entschlossen zu kämpfen.

Interessant ist, dass sich mehr als 90 Prozent Ihrer Genossen nicht für denselben Weg entschieden haben
.

Ja, Menschen sind kein wissenschaftliches Experiment und reagieren unterschiedlich. Ich in meinem Fall war entschlossen zu kämpfen. Und das führt eher in Richtung einer psychologischen Diskussion als in eine Diskussion über Radikalisierung in einem politischen Kontext.

Aber Sie sind genau durch diesen Prozess durchgegangen.

Die psychologische Seite ist an der häuslichen Front wichtig. Meine Mutter hätte mich zwar nicht abhalten können, Teenager hören ja sowieso nicht auf ihre Mütter, aber was auch immer sie mir beigebracht hatte, das blieb mit mir. Sie wurde für mich wichtig im Gefängnis. Die Versuchungen der radikalen Gruppe wurden durch die Botschaften meiner Mutter aus der Kindheit zunehmend konterkariert. Und jetzt bin ich genauso wie mich meine Mutter erzogen hat. Die Periode meiner Radikalisierung war eigentlich eine Abweichung, und ich bin nun zurückgekehrt zu den Werten und Prinzipien, die mir meine Mutter vermittelt hat.

Was hat Hizb ut-Tahrir attraktiv gemacht? Dachten Sie, dass Sie im Besitz der Wahrheit waren und ihre Mutter dem nur Meinungen entgegenhalten konnte?


Dieses Verlangen nach sicheren Antworten kam aus der Identitätskrise, und meine Mutter als typische Liberale würde sagen: „Nein, nichts ist sicher.“ Ich habe dem wütend entgegengehalten: „Was heißt, nichts ist sicher? Was in Bosnien passiert, ist das falsch oder richtig?“

Sie favorisierte eine balancierte Perspektive, aber Sie dachten in einer Einbahnstraße.


Ja, aus Unsicherheit kam dieses Bedürfnis nach Sicherheit und Stabilität. Ich glaube, dass typischerweise der Mensch in einer unsicheren Position nach Sicherheit strebt, und jemand, der sich sicher fühlt, strebt nach Liebe und kann Unsicherheit durchaus auch positiv besetzen. Im Radikalisierungskontext wird ein charismatischer Rekrutierter eine Lösung anbieten, die alles erklärt.

War dieses Narrativ in Ihrem Fall eher politisch oder religiös bestimmt?


In meinem Buch „Radical“ beschreibe ich den Prozess als politische Revolution mit religiösen Konnotationen und nicht umgekehrt als religiöse Wiedergeburt mit politischen Konnotationen. Heute allerdings sind wir mit den religiösen Salafi Saudis konfrontiert. Diese haben sich aber auch mit politischen Islamisten zusammengetan, genau wie ich in meinen Jugendtagen. Der Bastard war al-Qaida, ein Bastard der politischen Islamisten, also unserer Gruppe, und der religiösen Fundamentalisten. Sie sind fundamentalistisch in ihrer Religion, und sie sind islamistisch in ihrer Politik.


Glauben Sie, dass in psychologischer Hinsicht die Absenz der Väter hier eine Rolle spielt, da wir ja zunehmend in einer vaterlosen Gesellschaft leben?

Das Defizit ist die Absenz von Rollenmodellen. Aber wir müssen das eher generell halten, denn selbst diejenigen, die nicht von ihren Vätern erzogen wurden, haben alternative Rollenmodelle. Die Abwesenheit von Rollenmodellen ist sicher ein Erklärungsschlüssel, und der Vater wäre einer der wichtigsten Faktoren in diesem Kontext.

Rückblickend, wie sehen Sie sich selbst? Waren Sie ein Revolutionär?


Ja. Übrigens, mein Vater war nicht sehr präsent, er hat in Libyen gearbeitet.
Sie haben in London die renommierte School of Oriental and African Studies besucht und sind von Ihrer Universität auf ein Austauschjahr nach Ägypten geschickt worden. Ihre Organisation war dort verboten. Nach dem 11. September wurde Ihr Haus gestürmt, Ihre Frau und Ihr Baby wurden nach England zurückgeschickt, Sie wurden ins Gefängnis geworfen.


„Amnesty“ hat mich als Gefangenen aus Gewissensgründen adoptiert, und damit hat für mich in der Situation der Einzelhaft der Prozess der Re-Humanisierung begonnen. Meine Definition des Begriffs: Ich sah die anderen nicht länger als meine Feinde, sondern als menschliche Wesen. Und dann begann ich gezielt zu lesen, englische Literatur, was mir sehr half, mit moralischen Komplexitäten umzugehen. Ich habe auch Anfechtungen der islamistischen Ideologie durch frühere Jihadis angefangen zu lesen, was mir eine Orientierung in der ideologischen Diskussion gab. Und ich las theologische Texte. All das half mir, Islam als Religion von der islamistischen Ideologie zu trennen.

Als Sie noch Gruppenmitglied waren, war es da möglich, diese Ideologien zu kritisieren?


Es hängt natürlich von der Gruppe ab, der man angehört. Der politische Islamist, repräsentiert durch die Muslimbruderschaft, ist gegenüber einer internen Debatte aufgeschlossener. Im nächsten Stadium ist der revolutionäre Islamist, der befand sich in meiner Gruppe Hizb ut-Tahrir. Diese Gruppe ist den Leninisten sehr ähnlich. Keine Toleranz jedweder Debatte. Und dann die nächste Stufe, das sind bereits die Terroristen. Hizb ut-Tahrirs Antwort auf kritische Hinterfragungen ihrer Ideen war der konsequente Ausschluss des jeweiligen Mitgliedes. Deswegen bin ich freiwillig gegangen, bevor sie das überhaupt versucht haben.


Im heutigen Ägypten, unter dem Regime der Muslimbruderschaft, wären sie also nicht im Gefängnis gelandet?

Ja, denn Mubarak war ein weltlicher Diktator. Im heutigen Ägypten kann die Muslimbruderschaft ihre Ideologie nicht der Bevölkerung aufzwingen. Sie sind die am besten organisierte Fraktion, aber stellen nicht die überwältigende Mehrheit dar.

Sehen Sie heute die Gefahr der Radikalisierung in Ägypten? Gibt es Anzeichen in diese Richtung?

Man muss schauen, was kommt. In Libyen ist das allerdings durchaus möglich. In Ägypten ist es fraglich, 75 Prozent der Bevölkerung haben sich im ersten Durchlauf nicht für den Präsidenten entschieden, der von der Muslimbruderschaft aufgestellt wurde. Die liberale Jugend war nicht organisiert.

Aber das könnte sich ändern, wenn Sie an Ihre Zeit als Rekrutierer zurückdenken. Wie haben Sie die jungen Menschen ausgewählt, und wer war qualifiziert als Ziel?

Jeder Muslim ist ein potenzielles Ziel.

Und was ist mit Nichtmuslimen? Es gibt ja immerhin auch Konvertiten.


Zuerst geht man auf die Muslime zu, dann auf ihren Freundeskreis.

Wie ernst ist die Situation heute, vor allem in England?

Rekrutierungen finden immer noch statt, und die Leute wissen nach wie vor zu wenig darüber. Ich glaube, nach einer Hochphase des Islamismus in den Neunzigerjahren geht es den einschlägigen Gruppen heute schlecht. Es wird immer schwieriger zu rekrutieren, die Ideen verbreiten sich aber rasant schnell.
Die jungen Menschen nehmen heute die Ideologien und Grundsätze an, leben danach, aber sie gehören keiner bestimmten Gruppierung mehr an. Dadurch geraten die Islamisten zunehmend in Bedrängnis, weil sich die Leute ihnen nicht mehr offiziell anschließen. Und das bedeutet, dass lauter lose Geschütze herumlaufen. Diese Geschütze können ganz unvorhersehbar agieren, zum Beispiel nach Syrien gehen. Es ist nicht mehr so wie in den Neunzigern, als Hizb ut-Tahrir und die Muslimbruderschaft so populär an den Universitäten waren. Die Leute sind desillusioniert, weg von den Gruppen, und gleichzeitig aber auch viel anfälliger für ihre ideologischen Narrative.

Als Sie rekrutiert wurden, waren Sie da einfach zur rechten Zeit am rechten Ort – oder hat Sie jemand gezielt angesprochen?

Es war ein Medizinstudent aus meiner Heimatstadt.

Wie ist er auf Sie zugegangen? Hatte er es leicht mit Ihnen?

Nein. Es musste schon jemand sein, der intellektuell über mir stand. Und er war ein Medizinstudent, ich war erst 15. Er konnte über Politik diskutieren, über weltweite Ereignisse, und er kannte sich mit dem Alltagsrassismus in Southend aus. Es musste also schon jemand sein, der weiß, woher du kommst, und eine Verbindung zu dir aufbauen kann.

Wie sehen Sie die globalen Counter-Terrorismus-Bemühungen?

Die meisten Länder haben nicht einmal eine Strategie. Und oftmals fehlt es an der Implementierung, an den Partnern. Zudem sagen die Statistiken, dass die Gefahr durch Terrorismus 2011 gesunken ist.

Also lehnen sich die Strategen zurück und sagen: „Das haben wir gut gemacht.“ Welche Narrative gibt es heute, mit denen junge Leute rekrutiert werden? Rassismus ist ja nicht mehr so vorherrschend.


Sie arbeiten eben mit anderen Ungerechtigkeitsszenarien, mit anderen Geschichten, die sie den jungen Menschen einimpfen. Zurzeit ist das die Lage im Irak, in Syrien. Das sind Kessel, in denen es wieder kocht. Muslime, die im Westen geboren und aufgewachsen sind, gehen in diese Länder, um zu kämpfen. Sie kommen zurück und verbreiten ihren neu gefundenen Glauben an den Jihadismus.

Und was ist das gängige Narrativ heute?

Es geht darum, dass der Krieg gegen die Muslime und den Islam weitergeht. Sie verweisen auf Syrien, darauf, dass das Militär in Ägypten die Muslimbruderschaft aufgelöst hat, als sie im Parlament waren. Sie beziehen sich auf Burma, auf Tschetschenien und immer noch auf Palästina. Es gibt also viele Gründe für die Islamisten, um junge Menschen zu rekrutieren.  ■

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