Ach ja, die Freiheit!

Nach 60 Jahren und unzähligen Reisen von Florida bis Alaska ist mir nur eines klar: dass sich die Vereinigten Staaten gewandelt haben. Zum Besseren? Zum Schlechteren? Versuch einer Klärung.

Man schrieb den Juli 1951, das Schiff hieß „Constitution“, und es fuhr nach Amerika. Von der Alten in die Neue Welt, wie man gewöhnlich sagt. Von Genua nach New York, neun Tage lang, und mit einer Gruppe österreichischer Studenten an Bord. Sie waren die Ersten, die aufgrund eines mit den USA vereinbarten Austauschprogramms (es trug den Namen seines Schöpfers, des US-Senators Fulbright) Stipendien amerikanischer Universitäten erhalten hatten. Sie kamen aus einem vierfach besetzten Land, das zu diesem Zeitpunkt keine Hoffnung hatte, je wieder frei zu sein, und waren unterwegs in eines, von dem sie gehört hatten, dass es jenes der unbegrenzten Möglichkeiten sei.

Das ist drin:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.10.2012)

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