Wem gehört, was war?

Denkmäler werden infrage gestellt, andere neu errichtet, Verkehrsflächen werden umbenannt und Tausende Wiener Straßennamen auf ihre Verträglichkeit mit dem Grundkonsens der Zweiten Republik untersucht. Warum erst jetzt?

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Wem gehört, was war?
Wem gehört, was war? – Tim Brakemeier dpa/lbn

Nichts scheint schwieriger zusein, als im derzeitigen Gedenkmarathon Schritt halten zu wollen. Ehrungen werden aufgehoben, neue Ehrungen beschlossen; Denkmäler werden infrage gestellt, Verkehrsflächen umbenannt und TausendeWiener Straßen-, Gassen- und Platznamen auf ihre Verträglichkeit mit dem Grundkonsens der Zweiten Republik im 21. Jahrhundert untersucht. Der Held von anno dazumal hat ausgedient. Hier und heute zählen die Opfer.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.11.2012)

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