Des Landes längstes Loch

Ab 9. Dezember braust die Bahn mit 250 Stundenkilometern unter dem Wienerwald durch. Über die paradoxe Kunst des Tunnelbaus: Nachrichten aus dem Hadersdorfer Untergrund.

Der Wurzbach ist ein ruhiges Wasser. Zwischen Büschen, Bäumen und einer ins Grün geduckten Einfamilienhauskolonie gluckst er bescheiden dem Wiental, seiner Bestimmung, zu. Feuersalamander und Schwarzer Molch nennen ihn ihr Heim, und wenn ein Stück Zithermusik auf den Titel „Aus'n Wurzbachtal“ hört, dann muss es dem Charakter nach schon eine „Idylle“ sein.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.12.2012)

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