Wie wir wurden. Was wir sind.

Wie wurden wir Österreicher, welche Ereignisse haben uns geprägt? Was formt die kollektive Erinnerung, was gehört zu unserem gemeinsamen Erfahrungsschatz? Eine Nachschau in fünf Stationen.

Oesterreich ist nach 1945 das geworden, was es heute ist:selbstverständlich. Für die achteinhalb Millionen (vielleicht einpaar wenige ausgenommen), die heute in den Grenzen des Staatsvertrags von St. Germain leben, ist die Frage nach der „österreichischen Identität“ beantwortet. Die Suche nach einer Antwort auf diese Frage hat das halbe 20. Jahrhundert beschäftigt und die Menschen in diesem Land in die Katastrophe ideologischer Irrwege geführt. Die Österreicher fühlen sich im dritten Jahrtausend als eigenständige Nation, oder sie wissen gar nicht mehr, was eine Nation ist. Wir haben heute andere Probleme, andere Sorgen. Fast ein Viertel der Bevölkerung ist erst in den vergangenen Jahrzehnten zugewandert. Sie sind die neuen Österreicher, sie stellen neue Fragen, sie stellen die Gesellschaft vor neue Probleme, aber bieten auch neue Chancen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.12.2012)