Wurscht? Käse!

Die Freuden des Einverleibens: kulinarische Notizen.

Ich esse gern. Sehr gern. Es beginnt mit dem Blick auf den Teller, und – soll ich Ihnen was sagen? – es ist fast egal, was drauf liegt. Was natürlich nicht heißen soll, dass es mir wurscht ist, was für ein Käse da auf mich wartet. Es soll nur heißen, dass es für das, was ich hier meine, nicht darauf ankommt. Sondern darauf, dass ich Hunger (oder besser noch: Appetit) habe und dass es etwas gibt, mit dem ich ihn in der nächsten Minute stillen kann.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.02.2013)

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