Hunger als Waffe

Was macht der Krieg, wenn der Hunger kommt? Über Kohlrübenwinter, Mehldarlehen, Schwarzhandel, Schmuggelwesen und Tuberkulose. Aus dem Ersten Weltkrieg: der Versuch eines „Brotfriedens“ und die Hungersnot von Wien.

Schon zur Zeit des Thronwechsels zum Jahresende 1916 mehrten sich in der Donaumonarchie die Zeichen, dass die Bevölkerung Österreich-Ungarns Hunger und Entbehrungen nicht länger ertragen konnte. Dass sich die Situation dramatisch verschlechtert hatte, war schon nach dem Einbringen der Ernte im Sommer 1916 erkennbar geworden: Der starke Herbstregen 1916 hatte es mit sich gebracht, dass der Mais nicht trocken, sondern sehr nass geerntet werden musste, daher verfaulten große Mengen wichtiger Nahrungsmittel.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.02.2013)

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