Wo geht's hier zur Welt?

Spüren, blättern, lesen. In den Zeiten von Google und Scrolling: über das Lernen mit, an und in Büchern – und nebstbei über die schönste Art, sich zu verlieren.

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(c) DiePresse (Clemens Fabry)

Vom deutschen Philosophen GeorgWilhelm Friedrich Hegel stammt die schöne Formulierung, dass dieEule der Minerva erst mit einbrechender Dämmerung ihren Flug beginnt. Man kann erst dann etwas richtig verstehen,wenn dieses zu Ende geht. Was Lesen, was Literatur, was das Buch eigentlich bedeutet, erfahren wir erst jetzt, in dem Moment also, wo diese Dinge, so sagt man zumindest, tendenziell verschwinden und durch ihre digitalisierten Formen ersetzt werden. Allerdings muss man mit dem Verkünden von Enden immer vorsichtig sein. Das Buch zum Beispiel erwies sich als wesentlich resistenter, als es die Propheten des digitalen Zeitalters vermuteten. Das ändert aber wenig daran, dass die Rolle und die Bedeutung des Buches und die zu ihm gehörigen Formen des Lesens im Medienverbund der Gegenwart neu bestimmt werden müssen. Was bedeutet also der Umgang mit Literatur im Internet-Zeitalter?

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