Japans Wunde, Japans Lüge

Der Atombombenabwurf auf Hiroshima ist in Museen, Filmen, Büchern ausführlich dokumentiert. Über die Zeit danach wird bis heute wenig geredet. Schon gar nicht in Japan. Der Fotograf Kikujiro Fukushima hat diese Zeit in Bilder gefasst.

Eine magere Gestalt, von der nur der Rücken und der nach vorne gebeugte Hinterkopf zu sehen sind, hockt vor einer Holzwand. Der rechte Arm, kraftlos abgesunken, ruht auf dem Holz, auf dem seine Fingernägel tiefe Kratzspuren hinterlassen haben. An den Narben lässt sich die Intensität des Schmerzes ablesen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.08.2014)

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