Kreisky oder: Der Sinn des Lebens ist das Unvollendete

Vor 50 Jahren wurde Bruno Kreisky zum Vorsitzenden der SPÖ gewählt. Über die 16 Kreisky-Jahre – nebst einer Einlassung zu der Frage: Wie reformiert man eine Partei und ein Land?

Kreisky und Fischer 1980
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Kreisky und Fischer 1980
(c) privat

Kommende Woche, am 1. Februar, ist es 50 Jahre her, dass Bruno Kreisky zum fünften Vorsitzenden der SPÖ – nach Victor Adler, Karl Seitz, Adolf Schärf und Bruno Pittermann – gewählt wurde.

Bruno Kreisky entstammte einer großbürgerlichen, assimilierten jüdischen Familie. Sein Großvater väterlicherseits, Benedikt Kreisky, war Lehrer und zuletzt stellvertretender Direktor der Lehrerbildungsanstalt in Budweis. Dieser Großvater bezeichnete sich damals als „Deutschfreiheitlicher“, was Bruno Kreisky als „in den deutschen Kulturkreis assimiliert und liberal gesinnt“ übersetzte.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.01.2017)

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