26.05.2012 03:55 | Meine Presse Merkliste 0

Leiber, Kräfte, Wunder

18.02.2011 | 14:24 |  Von Peter Strasser (Die Presse)

Rudolf Steiner arbeitete zeitlebens an seiner Menschheitserlösungslehre. Karma, okkulte Fähigkeiten, Reinkarnation gehören zum festen Bestandteil der Anthroposophie. Mit seinem liebsten Kind, der Waldorfschule, wird er jedoch kaum verbunden. Zum 150. Geburtstag eines Fantasten.

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Steiner sprach zu Hermann Hesse: „Nenn mir sieben Alpenpässe!“ Darauf sagte Hesse: „Steiner, sag mal, reicht denn nicht auch einer?“ (Robert Gernhardt).

Als die deutschen Verfassungsrichter am 16.Mai1995 urteilten, dass die Anbringung von Kruzifixen in den Unterrichtsräumen öffentlicher Pflichtschulen gegen die Religionsfreiheit verstoße, da ging in der allgemeinen Erregung ein interessantes Detail unter. Die drei Schüler sowie deren Eltern, die als Beschwerdeführer aufgetreten waren, weil in einem bayrischen Klassenzimmer der Anblick eines christlichen Kreuzes samt Korpus „erduldet“ werden musste, waren weder Muslime noch Atheisten, ja nicht einmal militante Agnostiker. Es handelte sich vielmehr um Anthroposophen, denen die obersten Richter recht gaben, dass der Staat keine Lage derart schaffen dürfe, dass der Einzelne „ohne Ausweichmöglichkeit dem Einfluss einer bestimmten Religion ausgesetzt“ sei. Man nennt das „negative Religionsfreiheit“.

Schildere ich diesen Fall meinen Studenten und frage sie, was ihnen zum Begriff „Anthroposophie“ einfalle, antworten die meisten: „Hm...“ Ungefähr dieselbe aufschlussreiche Antwort erhalte ich, sobald ich mich erkundige, ob sie denn wüssten, wer Rudolf Steiner gewesen sei. Hingegen fällt ihre Reaktion merklich informierter in puncto Waldorfschulen aus. Es sind immer nur wenige, die davon gar nichts gehört haben.

Für mich zeigen solche Ergebnisse zweierlei. Erstens: Unser Religionsunterricht muss im Großen und Ganzen ziemlich schlecht sein – es gibt keine andere Erklärungfür das andauernde Wissensdefizit meiner Studenten. Zweitens: Erfolgreiche Religionen entfalten ihre Wirkung dadurch, dass sie sich langfristig in Institutionen ausdifferenzieren, deren relative Eigenentwicklung zur „Einklammerung“, ja zum Vergessen desreligiösen Kerngehalts führt.

So kommt es, dass Eltern ihre Kinder eineWaldorfschule besuchen lassen, ohne den Eindruck zu haben, damit einen „Glauben“ zu unterstützen. Und so kommt es außerdem, dass man als Anthroposoph gegen das Kruzifix im Klassenzimmer Sturm laufen mag, obwohl der Gründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, sich ausdrücklich zum Christentum bekannt hat, und zwar in einer Form, die das blutige Ereignis am Kreuz ins Zentrum der Offenbarung gerückt hat.

Heuer jährt sich Steiners Geburtstag zum 150.Mal. Grund genug für zwei neue Biografien, beide informativ, beide um Objektivität bemüht. Die eine, umfänglichere, in Ton und Zitatenauswahl pointiertere, stammt von Helmut Zander, Privatdozent für Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin; die andere, mehr moderate, betuliche, verdankt sich der Forschungsarbeit von Heiner Ullrich, Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Mainz. Hinzu gesellen sich kleinere Publikationen von eingefleischten „Steinerianern“. Dort findet mandas Übliche. Walter Kugler, Leiter des Steiner-Archivs in Dornach bei Basel, rühmt den „exakt wissenschaftlichen Boden“, auf dem Steiners „übersinnliche Welten“ gedeihen. Und Wolfgang Zumdick, Mitherausgeber der Steiner-Gesamtausgabe, nennt den Namen seines Meisters gar in einem Atemzug mit Ludwig Wittgenstein. Bei beiden handle es sich um die „extremen Pole der Donaumonarchie“, an deren Gleichwertigkeit kein Zweifel gelassen wird.

Rudolf Steiner kommt am 27.Februar 1861 – laut Steiner ist es der 25.Februar – zur Welt, um hier 64 Jahre lang zu verweilen. Das Ereignis findet in dem kleinen ungarischen, heute kroatischen Ort Kraljevec statt. Steiner ist das Kind einer niederösterreichischen Familie, deren ökonomische Verhältnisse ihm nur den Besuch einer Realschule gestatten. Damit wird das später heiß ersehnte Studium der Geisteswissenschaften an der Wiener Universität unmöglich. Trotzdem schafft es Steiner, 1891 an der Universität Rostock zum Doktor der Philosophie zu promovieren. Seinen Habilitationsehrgeiz kann er allerdings nicht befriedigen; eine akademische Karriere bleibt ihm verwehrt.

Nach einer Zeit in Weimar, wo er sich beruflich mit Goethe, besonders mit dessen naturtheoretischen Schriften beschäftigt, gerät er zunehmend in den modernistischen Taumel Berlins. Steiner hält Vorträge. Seinem Publikum offeriert er sich als Freidenker, Libertin und Proletarierfreund. Erst seine Kontakte zur theosophischen Gesellschaft wecken ab 1900 den in ihm schlummernden Hang zum Esoterischen. Karma, Reinkarnation, okkulte Fähigkeiten, Astralwesen werden nun zu festen Bestandteilen seiner Lehre. Bald schon überwirft er sich mit den Theosophen und gründet seine eigene Religion: die Anthroposophie.

In deren Zentrum steht ein geheimes Evangelium, ein „fünftes“, das Steiner geoffenbart wurde – eine Sache für Hardcore-Fantasten, mit schrägen Doppelgängern und irren, zeitversetzten Inkarnationen. Da ist von zwei Jesusknaben die Rede. Der „salomonische“ Jesus, der früh stirbt, bildet für den unsterblichen Christus die niedrigen Wesensglieder aus. In diesem Jesus wirkt das geistige Ich Zarathustras! Demgegenüber wirkt der Geist Buddhas im „nathanischen“ Jesus, der für Christus den Astralleib bereitzustellen hat. Christus, der Welterlöser, ist ein rein geistiges Wesen, das sich nach der Trennung von Sonne und Erde zunächst in den Sonnenstrahlen verbirgt. Bei der Kreuzigung stirbt der Mensch Jesus, während Christus in die unkörperlichen Sphären aufsteigt. Das Blut des Gekreuzigten jedoch sickert in die Erde und leitet eine spirituelle Menschheitsevolution ein, an deren Ende – das ist unschwer zu erraten – die Anthroposophie steht.

Hier wird alles mit allem zusammengesponnen, auch das sagenumwobene Atlantis darf nicht fehlen. Nach Steiners „Schauung“ aus dem Jahre 1904, die sich kräftig aus dem okkulten Atlantis-Buch des amerikanischen Theosophen W. Scott-Elliot bedient, benützten die „Atlantier“ Fluggeräte, mit denen sie über dem Boden schwebten und ganze Gebirge überwinden konnten. Es sind gerade derlei lachhafte Details, die dem Konkretheitshunger jener Zeit vor dem Ersten Weltkrieg entgegenkommen. Damals ist der Strom der Hochreligionen bereits tief ins abstrakt-begriffliche Fahrwasser der Neuhumanisten, Idealisten und Kantianer geraten. Deren anschauungslose „Transzendenz“ musste dringend wieder mit Leibern, Kräften und Wundern bevölkert werden.

Steiner arbeitet unermüdlich an seiner Menschheitserlösungslehre (ihre unabgeschlossene Dokumentation umfasst 300 Bände): Der fortschrittliche junge Mann, der einst an der Wiener Technischen Hochschule Mathematik und Naturwissenschaften mit dem Ziel eines Lehramts an Realschulen studiert hat, wird zum Erfinder einer Bewegungskunst, der „Eurythmie“, und einer „natürlichen“, homöopathisch ausgelegten Heilkunde unter Rückgriff auf das alchemistische Simile-Prinzip, wonach Ähnliches durch Ähnliches zu heilen sei.

Ferner: Steiner gründet eine geistesaristokratische Kirche, die „Christengemeinschaft“, als deren erster Priester und „Erzoberlenker“ der evangelische Theologe Friedrich Rittelmeyer geweiht wird. Der Festakt findet 1922 im Goetheanum statt, jenem von Steiner selbst entworfenen Tempelbau nach den Grundsätzen der von Steiner selbst entwickelten „Organischen Architektur“. Dort gelangen auch die von Steiner selbst gedichteten Mysteriendramen zur Uraufführung. Steiners liebstes Kind unter den „Töchtern“ der anthroposophischen Praxis ist aber – so Helmut Zander – die Waldorfschule, namentlich jene auf der Stuttgarter Uhlandshöhe, die 1919 von Steiner selbst inauguriert und überwacht wird. Kurz, im Rudolf-Steiner-Komplex gilt: Alles Steiner!

Man fragt sich, wie ein Allround-Dilettant derart nachhaltig, nämlich bis auf den heutigen Tag, wirksam werden konnte. Sieht man vom Obskurantismus der religiösen Lehre ab, dann trifft man auf Kuriosa, die der krassesten Komik nicht entbehren. „Niemand hat Steiner jemals tanzen gesehen“, schreibt Zander, dennoch kreiert der Meister eine theosophische Tanzform, weil ihn eine Anhängerin darum bittet. Steiner gibt autoritativ Anweisungen zu Dingen, von denen er keine Ahnung hat: „Stellen Sie sich aufrecht hin und versuchen Sie, eine Säule zu empfinden; diese Säule, diese Aufrechte lernen Sie zu empfinden als ,I‘.“ Beim „U“ soll es dann schwierig geworden sein: Wofür mochte dieser Buchstabe wohl stehen?

Im Heilbetrieb des „Doktor Steiner“ geht es ebenfalls hoch her. Einer manisch-depressiven Patientin, die ihrer Krankheit trotz Wermutleibwickel, kohlensäurehaltigem Wasser aus Graubünden und Enziantropfen nicht entsagen will, verordnet Steiner kurzerhand Mandelmilch und Levico-Wasser mit der Begründung: „Man muss den Astralleib aus der Deformation bringen.“

Da Steiner an die Reinkarnation glaubt, weist er seine Waldorfpädagogen an, ein feines Gefühl dafür auszubilden, „was sich aus dem früheren Erdenleben herüberentwickelt in dem werdenden Kind“. Es solle beim Gehen der Schützlinge auf folgende Eigenheit geachtet werden: „Kinder, die trippeln, mit der Ferse kaum auftreten, die haben in flüchtiger Weise das vorige Erdenleben vollbracht.“ Schade, denn aus den Tripplern lässt sich auch im aktuell inkarnierten Leben nicht viel Großes, Tiefes herausholen!

Genug der „höheren Dummheit“, um Robert Musil zu zitieren. Will man den nachhaltigen Erfolg der Anthroposophie einigermaßen verstehen, muss man erkennen, dass deren Begründer ein fast untrügliches Gespür für populäre Konfrontationen hatte. Der kalten Schulmedizin, die schon zu Steiners Zeit viele abstieß, galt es, eine „sanfte“ Alternativmedizin entgegenzustellen, die den Selbstheilungskräften der Natur vertraute. Ebenso war die Staatspädagogik, die noch Züge der alten brutalen Drillschule zeigte, durch ein Erziehungsmodell zu ersetzen, dem es um die Seele des Kindes und nicht um das Eintrichtern toten Stoffes ging.

Die Gefahr eines Rückfalls ins irrational Ganzheitliche, dem die Anthroposophie von Anfang an geneigt war, ist freilich keineswegs gebannt. Gerade unsere Zeit hat für alles Esoterische und Okkulte, für Bauchgefühle und Naturmystisches eine fatale Neigung. Hierin wurzelt die am meisten fragwürdige Seite der Aktualität Steiners, jenes „Erzoberlenkers“, der freilich im katholischen Österreich kaum wirklich bekannt zu sein scheint. Wünschenswert wäre, dass das nun anlaufende Gedenkjahr daran etwas ändere, doch hoffentlich im Sinne einer Aufklärung, wie sie exemplarisch durch die Biografien von Zander und Ullrich verkörpert wird. ■

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.02.2011)

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27 Kommentare
 
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Gast: Kurt Franz
07.04.2011 11:03
0 0

Anthroposophie und ihre Gegner

Ich habe einen Kommentar zu diesem Artikel geschrieben, der leider nicht in der Printausgabe veröffentlicht wurde. Hier ist der Link dazu:
http://www.schicksal.com/forum/threads/8-Anthroposophie-und-ihre-Gegner

Antworten Gast: lichte
08.04.2011 12:09
0 0

Rudolf Steiner, der Jesus Christus des kleinen Mannes

Kurt Tucholsky, http://www.textlog.de/tucholsky-rudolf-steiner.html

“Rudolf Steiner in Paris

Rudolf Steiner, der Jesus Christus des kleinen Mannes, ist in Paris gewesen und hat hier einen Vortrag gehalten. (…)

Immer, wenn übersetzt wurde, dachte ich über diesen Menschen nach. Was für eine Zeit –! Ein Kerl etwa wie ein armer Schauspieler, der sommerabends zu Warnemünde, wenns regnet, im Kurhaus eine »Réunion« gibt, alles aus zweiter Hand, ärmlich, schlecht stilisiert … und das hat Anhänger –! Wie groß muß die Sehnsucht in den Massen sein, die verlorengegangene Religion zu ersetzen! Welche Zeit –! (…)”

Gast: Lichte
03.03.2011 08:52
0 0

Waldorflehrer werden! – am „Seminar für Waldorfpädagogik Berlin“

"Unser Gastautor Andreas Lichte war als Experte zur Waldorfschule beim Deutschlandradio Kultur zu Gast. In der „Zeitreisen“-Sendung „Die bessere Schule oder esoterischer Irrglaube?“ am 23.2.2011 berichtete er auch von seinen Erfahrungen während seiner Ausbildung zum Waldorflehrer am „Seminar für Waldorfpädagogik Berlin“. Hier eine Extended Version.

(...) Aber dann lesen wir, was wir eh schon wussten: dass die menschliche Individualentwicklung sich in drei Sieben-Jahre-Schritten vollzieht; bis zum siebten Lebensjahr wird der physische Leib ausgebildet, dann folgt vom siebten bis zum vierzehnten Lebensjahr der Ätherleib und schließlich der Astralleib, mit dem alles krönenden Ich … das ist original Steiner, auch wenn nicht Steiner draufsteht.

(...) weiter beim blog "Ruhrbarone": http://www.ruhrbarone.de/waldorflehrer-werden-–-am-„seminar-fur-waldorfpadagogik-berlin“/

Herta R.
24.02.2011 19:35
0 0

Auch die andere Seite soll gehört werden

Wie gut, dass es die qualitätsvolle „Presse“ gibt, in der die Leser nun endlich von Peter Strasser die letztgültige Wahrheit über den
„Fantasten“ und „Allround-Dilettanten“ Rudolf Steiner erfahren konnten, anlässlich seines 150. Geburtstages.
Allerdings: sich über eine „Religion“ lustig zu machen, ist eigentlich gar nicht so schwierig, und man könnte gewiss auch so manche Dogmen der katholischen Kirche ins Lächerliche ziehen bzw. auch die Religion, der sich Peter Strasser eventuell zugehörig fühlt, denn er spottet zwar kräftig über die Anthroposophie,
allerdings ohne seinen eigenen weltanschaulichen Hintergrund zu enthüllen.
War es seine Absicht, auch alle Hinduisten, Buddhisten und alle anderen Menschen (wie zum Beispiel Gotthold Ephraim Lessing), denen Reinkarnation als etwas Denkmögliches erschien und erscheint, als „Fantasten“ zu verunglimpfen?
Eigentlich herrscht doch in Österreich Religionsfreiheit und der Toleranzgedanke
bedeutete für mich immer ein schönes Ideal.
Deshalb hoffe ich auch, in der „Presse“ im Rudolf Steiner-Gedenkjahr nicht nur Artikel von eingefleischten Gegnern Rudolf Steiners zu lesen, gemäß des ethisch so wertvollen Grundsatzes (wie ich der Wikipedia-Seite entnehme, liegt ein Arbeitsschwerpunkt Peter Strassers im Bereich der praktischen Ethik):
„ Auch die andere Seite soll gehört werden!“

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Re: Auch die andere Seite soll gehört werden

Liebe Frau Herta R.,
wie Sie den untenstehenden Kommentaren entnehmen können, haben die Sanftmenschen, als welche sich die Anthroposophen gerne verstehen, schon anständig spitze Zähnchen, um sich zu wehren.
Ich habe in der Hauptsache zwei neue Steiner-Biographien besprochen, mein Material, das ich von dorther bezog, steht in Anführungszeichen (bis auf das "fünfte" Evangelium, da musste ich raffen...
Weder bin ich ein "eingefleischter" Gegner Rudolf Steiners, noch auch ein besonderer Freund der grassierenden Überempfindlichkeit in religiösen Belangen. Toleranz heißt ja nicht, dass man sich jeder launigen Bemerkung über jedes noch so abstruse religiöse Detail enthalten müsste, oder?
(Ich empfehle als Lockerungsübung die Bücher des Katholiken Chesterton.)

Gast: Lichte
21.02.2011 18:34
0 0

150 Jahre Rudolf Steiner – „Aber ich hab’ doch nichts davon gewusst!“


"Am 27. Februar 2011 feiert Rudolf Steiner, Begründer der Waldorfschulen, seinen 150 Geburtstag. Doch nicht überall huldigt man dem „Universalgenie Steiner“. In der Neuen Zürcher Zeitung, NZZ, erschien eine Artikelserie, die es Steiner- und Waldorf-Anhängern unmöglich macht, weiter zu behaupten: „Aber ich hab’ doch nichts davon gewusst!“

Endlich! Endlich schreibt auch eine „normale“ Tageszeitung Klartext über Rudolf Steiner. Andreas Hirstein, Ressortleiter Wissen der NZZ, legt eindrucksvoll dar, was bereits auch bei den Ruhrbaronen zu erfahren war: Dass Steiner ein selbsternannter Hellseher und notorischer Rassist ist. (...)"

weiter beim blog "Ruhrbarone": http://www.ruhrbarone.de/150-jahre-rudolf-steiner-–-„aber-ich-hab’-doch-nichts-davon-gewusst“/

Gast: CH
21.02.2011 11:45
0 0

Ansichtssachen

Am 10. Januar 1934 war im "Pforzheimer Anzeiger" die folgende Feststellung über Anthroposophen zu lesen: »Es hat keinen Sinn, mit den Anthroposophen zu verhandeln. Mit Bakterien verhandelt man nicht, man vernichtet sie. In Thüringen hat Ministerpräsident Marschler den Anfang gemacht und Steiners „biologisch-dynamische Düngung” und jede Werbung dafür oder Aussprache darüber verboten und unter Strafe gestellt ... Die völkische Freiheitsbewegung trennt eine Welt von Rudolf Steiner.«

So ging man in der finstersten Epoche mit Anthroposophie um, die Mitteleuropa je erlebt hat.

Ob sich dieser Ton gegenwärtig geändert hat? - Jedenfalls stellte Peter Bierl, PDS-Funktionär, in der Zeitschrift "ÖkoLinX" im September 1999 fest: »Wir wollen eine Kultur begründen, die den Erdball umspannt, ohne Unterschied von Rasse, Geschlecht, Beruf und Bekenntnis.«

Von keiner anderen Gesinnung sind die meisten der hier zu findenden Kommentare getragen, wie auch der Artikel, auf den sich selbige beziehen.

Seltsam zu sehen, dass der Nationalsozialismus dieselben Ansichten zur Anthroposophie hervorbrachte, zu denen viele der sich fortschrittlich dünkenden Menschen heute kommen.

Wann lernen die Menschen endlich aus der Geschichte?


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Re: Ansichtssachen

Schlimmes Lamento:
"Steiners „biologisch-dynamische Düngung” und jede Werbung dafür oder Aussprache darüber verboten und unter Strafe gestellt ... Die völkische Freiheitsbewegung trennt eine Welt von Rudolf Steiner."
"demeter-Mitgliederzeitung", 1939 :
"Wir gratulieren dem Führer zu seinem 50. Geburtstag."
Großartiges Titelfoto - der Führer nimmt vor herrlicher Bergkulisse Blumen von anthroposophischen(?) Bauernkindern entgegen.
Und, die letzte Waldorfschule im Reich wurde 1941 geschlossen.
CH, sind Sie Geschichtslehrer an einer Waldorfschule ?
Mann ist das dreist, was Anthros sich trauen.


Gast: kaiservonchina
20.02.2011 16:10
0 0

Wer bei Rudolf Steiner.....

die biologisch-dynamische Landwirtschaft als weiteres Produkt seines "Dilettierens" vergisst, bei dessen Artikel kann nur minderwertiges Kraut- und Rübengeschreibsel herauskommen! Jedenfalls ist biologisch-dynamisch gezogenes Gemüse von bester Qualität! Zwischenzeitlich auch gibt es immer mehr Spitzenwinzer, die mit des "Fantasten Steiner" Methode (vor allem in Frankreich!) fantastische Weine erzeugen.
Die Oberflächlichkeit von Strassers Artikel ist Anlass zu einer Diskussion der Frage nach der Art und Weise, wie dieser Herr seine Dissertation und Habilitationsarbeit erstellte!

Antworten Gast: Lichte
20.02.2011 17:10
0 0

“Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft” – Bon appetit!


“[...] Was ist die Hirnmasse? Die Hirnmasse ist einfach zu Ende geführte Darmmasse. Verfrühte Gehirnabscheidung geht durch den Darm. Der Darminhalt ist seinen Prozessen nach durchaus verwandt dem Hirninhalt.

Wenn ich grotesk rede, würde ich sagen, ein fortgeschrittener Dunghaufen ist das im Gehirn sich Ausbreitende; aber es ist sachlich durchaus richtig. Der Dung ist es, der durch den eigenen organischen Prozess in die Edelmasse des Gehirns umgesetzt wird und da zur Grundlage für die Ich-Entwickelung wird [...]”

Rudolf Steiner, “Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft”, ACHTER VORTRAG, 16.Juni 1924, GA 327, Seite 201

Gast: Empedokles
20.02.2011 13:02
1 0

Anthroposophie ist keine Religion

Steiner sprach zu Peter Strasser
Dem Allrounddilettantenhasser
Lies lieber mich im Original -
Als verdeckter Aufklärungskardinal!

„Höhere Dummheit“ ist schwer zu verstehen,
da darf man nicht trippeln, man muss gehen!
Oder man sollte es bleiben lassen
Statt selbstsicher Kritiken zu verfassen!


Gast: shrink
20.02.2011 11:07
0 0

„Töne wie aus einer undichten Gummizelle!“



„Töne wie aus einer undichten Gummizelle!“ sagt Harry Rowohlt über Rudolf Steiner ...

Ist Rudolf Steiner psychisch krank? Wenn ja, wie lässt sich das feststellen? Wie wäre es damit, Steiner zu lesen? Unten ein link zu einem Vortrag Steiners, der unzweifelhaft rassistisch ist. Aber spannender als diese Feststellung ist die Frage, wie Steiner sein Programm „Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse“ begründet:

Warum ist das so, Zitat Steiner: „Auf der einen Seite hat man die schwarze Rasse, die am meisten irdisch ist. Wenn sie nach Westen geht, stirbt sie aus. Man hat die gelbe Rasse, die mitten zwischen Erde und Weltenall ist. Wenn sie nach Osten geht, wird sie braun, gliedert sich zu viel dem Weltenall an, stirbt aus.“

Besuchen Sie Steiner in seiner „Gummizelle“, seien Sie Zeuge von Steiners „Kampf zwischen Vorderhirn und Hinterhirn im Kopf“. Und sagen Sie bitte nicht mehr: „Aber ich hab’ doch nichts davon gewusst!“

link zu: Rudolf Steiner, „Vom Leben des Menschen und der Erde – Über das Wesen des Christentums“, GA 349, Dritter Vortrag, Dornach, 3. März 1923

http://fvn-rs.net/index.php?option=com_content&view=article&id=3709:dritter-vortrag-dornach-3-maerz-1923&catid=247:ga-349-vom-lebens-des-

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Heulen und Zähneklappern im Steinerland.

Jetzt wird die gesammte Verrottung aufgedeckt.
Lamentieren hilft ja vielleicht dagegen !?

christrose
19.02.2011 20:57
2 0

glatte Bevormundung


Aufklärung oder Bevormundung?
• Es ist schön, dass Rudolf Steiner zum 150 Geburtstag ins Gedächtnis des Lesers reklamiert wird.
• Es ist in Ordnung, dass nicht nur gejubelt, sondern auch hinterfragt und problematisiert wird.
• Es ist aber peinlich, dass der Autor dem Leser einen väterlichen „Ich erklär´s Dir“–Stil zumutet, statt mit echten Fragen und Anhaltspunkten Urteilsgrundlagen zu schaffen.
Auch fehlt der vielleicht beabsichtigten Einseitigkeit und Richtung des Artikels ein zweiter, der die Aussagen von einem anderen Standpunkt beleuchtet. So wird statt Diskurs Polemik geboten, die eigentlich einem Artikel dieser Länge unwürdig ist. So polemisiert er Rudolf Steiner als „Erzoberlenker“ und wird doch dadurch selber zum „Erzoberhirte“, der den Leser entmündigt und damit etwas tut, was er Rudolf Steiner – in offenbarer Unkenntnis – vorwirft.
Aufklärung sieht anders aus!

Es stünde an, die angerissenen Themen in einer öffentlichen Diskussion zu bewegen. Oder hat da jemand Angst?


Gast: CH
19.02.2011 18:14
1 0

Man soll nicht über etwas schreiben, von dem man keine Ahnung hat.

Deben zahlreichen sachlichen Irrtümern findet sich in dem Artikel die Behauptung, Rudolf Steiner hätte die Anthroposophie als das Ziel der Weltentwickelung angesehen! - Diese Behauptung zeugt nur von der völligen Ahnungslosigkeit des Autors, der vielleicht gerade einige Artikel - vielleicht auch Bücher von Gegnern der Anthroposophie - quergelesen hat.

Wenn nur wenige wissen, wer Rudolf Steiner sei, viele Aber schon von der Waldorfschulen gehört haben, so ist dies doch ein für Rudolf Steiner und die Anthroposophie gar nicht so schlechtes Zeichen: Die Waldorfschulen wollen eben keine Weltanschauungsschulen sein, wie dies wie dies bei den diversen konfesionellen Schulen sonst der Fall ist.

Dies müsste doch - bei Menschen, die einigermaßen fühig sind zu denken - dazu führen, Anthroposophie als etwas zu nehmen, was sie auch selbst sein wollte: Keine Konfession, die dazu zwingt gewisser Glaubensgrundsätze anzunehmen, sondern - wie es Rudolf Steiner sagt - eine "Versuchsmethode".

Wenn auf diesem Wege auch von wiederholten Erdenleben gesprochen wird, so kann dies schwerlich als Phantasie eines Wirrkopfes abgetan werden. Es sei denn, man erklärt sich damit einverstanden auch Lessing und andere für die Entwickelung bedeutende Persönlichkeiten als Wirrköpfe hinzustellen.

Man könnte aber auch einfach dort schweigen, wo man nichts zu sagen hat. Und dies würde ich dem Schreiber dieses Artikels serh empfehlen!

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Re: Man soll nicht über etwas schreiben, von dem man keine Ahnung hat.

Was Steiner "sagt", wo er es tatsächlich abschrieb und was er (wie Sie) gerne im Dunkel lassen wollte, das lesen wir ab jetzt u.a. bei Zander, Ullrich, Gebhardt -
oder eben in der NZZ, Süddeutsche,Zeit,
Stuttgarter.
Und selbstredend sind schon andere Publizisten auf dem Plan.
Ihre Sekte wird sich vermutlich aufsplittern und schrumpfen. Und den Kindern der Waldorfschulen wird mehr und mehr der esoterische Wahn erspart bleiben. Wetten?

Gast: Lichte
19.02.2011 11:24
0 0

150 Jahre Rudolf Steiner – „Aber ich hab’ doch nichts davon gewusst!“

150 Jahre Rudolf Steiner – „Aber ich hab’ doch nichts davon gewusst!“

Am 27. Februar 2011 feiert Rudolf Steiner, Begründer der Waldorfschulen, seinen 150 Geburtstag. Doch nicht überall huldigt man dem „Universalgenie Steiner“. In der Neuen Zürcher Zeitung, NZZ, erschien eine Artikelserie, die es Steiner- und Waldorf-Anhängern unmöglich macht, weiter zu behaupten: „Aber ich hab’ doch nichts davon gewusst!“

weiter beim blog "Ruhrbarone": http://www.ruhrbarone.de/150-jahre-rudolf-steiner-–-„aber-ich-hab’-doch-nichts-davon-gewusst“/

Antworten mario r.
19.02.2011 13:35
0 0

Re: 150 Jahre Rudolf Steiner – „Aber ich hab’ doch nichts davon gewusst!“

.
.
. . . wenn Sie schon "Steiner" diffamieren wollen, dann nehmen Sie bitte nicht so "starke" Argumente, wie die eines Herrn Rowohlt.
.
Zitat aus ihrem link (H. R.):"Ich kapiere so vieles nicht, was ich lese."
.
. . . weil dann könnte man sich ja vielleicht auf eine Diskussion einlassen . . .
.
.
mfg.

Antworten Antworten Gast: Lichte
19.02.2011 13:56
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Re: Re: 150 Jahre Rudolf Steiner – „Aber ich hab’ doch nichts davon gewusst!“

wollen Sie den Lesern Steiner erklären? Nur zu:

“Die Menschen würden ja, wenn die Blauäugigen und Blondhaarigen aussterben, immer dümmer werden, wenn sie nicht zu einer Art Gescheitheit kommen würden, die unabhängig ist von der Blondheit. Die blonden Haare geben eigentlich Gescheitheit.

Geradeso wie sie (die Blonden) wenig in das Auge hineinschicken, so bleiben sie im Gehirn mit ihren Nahrungssäften, geben ihrem Gehirn die Gescheitheit. Die Braunhaarigen und Braunäugigen, und die Schwarzhaarigen und Schwarzäugigen, die treiben das, was die Blonden ins Gehirn treiben, in die Augen und Haare hinein. Daher werden sie Materialisten, gehen nur auf dasjenige, was man sehen kann, und es muss das durch geistige Wissenschaft ausgeglichen werden. Man muß also eine Geisteswissenschaft haben in demselben Maße, als die Menschheit mit der Blondheit ihre Gescheitheit verliert. Wir haben nicht zum Spaß diesen Bau, das Goetheanum, hierhergebaut ...”

Rudolf Steiner

Antworten Antworten Antworten mario r.
19.02.2011 15:31
0 0

Re: Re: Re: 150 Jahre Rudolf Steiner – „Aber ich hab’ doch nichts davon gewusst!“

.
UND?
.
Müssen Sie auf Zitate eines Toten zurückgreifen um Ihren Standpunkt zu rechtfertigen? -
.
Erklären Sie sich Steiner selbst!
.
Und bemühen Sie nicht weiter Ihre leidige "Zitatenkiste", wie diese "witzigen" HRs in einer ach so witzigen Zeit.
.
. . . also nur zu: OHNE "Kiste".
mfg.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Lichte
19.02.2011 15:50
0 0

Re: Re: Re: Re: 150 Jahre Rudolf Steiner – „Aber ich hab’ doch nichts davon gewusst!“

@ mario r.

Die "Zitate des Toten" Rudolf Steiner sind die Grundlage der Waldorfpädagogik und deshalb äusserst relevant:

"3 Jahre Rudolf Steiner ist „zum Rassenhass anreizend bzw. als Rassen diskriminierend anzusehen“

Vor drei Jahren, am 6. September 2007, entschied die „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ (BPjM), dass Bücher Rudolf Steiners rassistischen Inhalt haben. Die Bücher waren nur knapp der Indizierung durch die BPjM entgangen, weil der Verlag zusicherte, alsbald kommentierte Neuauflagen herauszubringen und bis dahin die Bücher nur mit einer Beilage auszuliefern. Doch nach drei Jahren ist noch immer nichts geschehen. Unser Gastautor Andreas Lichte erstellte für die BPjM ein Gutachten zur Praxisrelevanz von Steiners Rassismus, in dem er auch die Vermittlung von Rudolf Steiner im „Seminar für Waldorfpädagogik Berlin“ darstellte. Hier ein Auszug, Zitat (...)"

weiter beim blog "Ruhrbarone": http://www.ruhrbarone.de/3-jahre-rudolf-steiner-ist-„zum-rassenhass-anreizend-bzw-als-rassen-diskriminierend-anzusehen“/


Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten mario r.
19.02.2011 19:21
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: 150 Jahre Rudolf Steiner – „Aber ich hab’ doch nichts davon gewusst!“

@ lichte
.
Einfach nur mühsam . . .
In welchem Kontext sind die Verurteilungen Steinerscher Zitate zu sehen?
.
Wer IST die (eine) "Prüfstelle"?
Was KÖNNEN sie (überhaupt) Prüfen? - und was NICHT!
Woran MESSEN sie ihr (Ihr) Urteil? - ihre (Ihre) Urteilsbegründung?
.
Es ist deshalb mühsam, weil Steiner scheinbar sehr unbequem und sperrig ist, selbst nach 150 Jahren.
.
Ist er jetzt ein "Genie" oder doch eher ein Bewohner einer "undichten Gummizelle" (HR)?
.
Vor wem wollen Sie eigentlich warnen - mit Ihren links?
.
Meinen Sie im Ernst, dass dadurch der Rassismus,- zum Beispiel Amerikanischer Prägung (Siehe DUM - Einsatz im Irak, in Afghanistan, in Bosnien) - aufgehoben wird? - Unter dem Deckmantel der Demokratisierung?
.
Wem dient dieser Artikel, wem dient ein Herr Strasser, was DARF er schreiben? - und was NICHT!
.
Und Sie Herr Lichte, wem fühlen Sie sich "verpflichtet"?
mfg.

Gast: G.L.
19.02.2011 10:54
1 0

Anthroposophie lebt!

Wie schön, dass Anthroposophie noch heute den Autor Gernhardt zu derartig leidenschaftlichen Äußerungen veranlasst.

Von seinem Standpunkt aus "Was nicht sein darf, dass nicht sein kann" und meinem Eindruck, dass er sich wohl kaum etwas tiefer mit Steiner beschäftigt hat (vielleicht hat er quergelesen und ist zu dem Entschluss gekommen, dass das, was er gelesen hat, ihm reicht), hat er mutig entschieden, in der Lage zu sein, sich ein Urteil zu erlauben.

Das ist ja zunächst anerkennenswert und vor allem zu tolerieren und zu akzeptieren. Im Gegenzug hätte ich mir gewünscht, von seiner Seite aus ebenfalls die Freiheit der Gedanken und Meinungen als eine offene Angelegenheit zu sehen.

Es kommt halt immer auf die Betrachtungsweise an:

Wenn ich mich schon mit "Äpfeln" im Kopf auf die Suche mache, können "Birnen" ja nur die zweite Wahl sein. Mit "Obst" im Kopf erweitere ich meine Möglichkeiten des Findens.

Gast: M.R.
18.02.2011 15:40
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Entsetzt...

Es ist schon sonderbar. Da kommt jemand daher, der weltanschaulich Materialist ist (mag er nebenher ev. noch an einen Gott glauben), und erkühnt sich einen Menschen zu beurteilen der differenziert von den spirituellen Dimensionen spricht.
Die Naturwissenschaft ist reduktionistisch, kann also nur über einen bestimmten Bereich der Wirklichkeit (das Mess- und Wägbare) sprechen.
Es ist als ob uns ein Blinder weismachen möchte, es gäbe nichts zu sehen. Für sich hat er natürlich recht.
Es ist aber persönliches Unvermögen.
Ich bin kein Anthroposoph, aber ich kann aus eigener Erkenntnis sagen, Steiner ist seit Jesu und der Apostel Zeiten einer der bedeutendsten Menschen der Weltgeschichte, wenn nicht der bedeutendste!

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Re: Entsetzt...

Nein, Sie sind kein Anthroposoph.
Entsetzlich bedauerlich das alles.

Antworten Gast: Ludwig Ammer
18.02.2011 17:32
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Sie bestätigen mich,

wenn ich fordere, daß Waldorfschulen und Montessorischulen wegen der Bildung terroristischer Vereinigungen verboten werden müssen. In Deutschland müssen wir auch länderübergreifend eine jede Grundschuldidaktik entnazifizieren, um die christlich verbrämten und gefährlichsten Durchknaller ganz herauszubekommen. Und dann dürfen wir die Religion bitteschön wieder frei nach Pestalozzi zur Familiensache machen: der Staat kann und soll niemals religiöses Agieren vorgeben sondern sein Handeln in Gottes Namen auch nach den zehn Geboten ausrichten.
Sanfte Aufklärung hilft da wenig, Herr Strasser, wenn doch in deutschsprachigen Schulen sich´s die Nazen so bequem nach Steiner eingerichtet haben.

 
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