19.06.2013 16:27 Merkliste 0

Schluss mit Multikulti?

25.02.2011 | 19:07 |  Von Ingrid Thurner (Die Presse)

Das, was neuerdings häufiger als Multikultipolitik verteufelt wird, hat in Wahrheit nie existiert. Nicht das Scheitern von Multikultipolitik hat Parallelgesellschaften geschaffen, sondern deren absolutes Fehlen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Seit der Kapitulation vor einem rassistischen Druckwerk, dessen Befunde auf kreativer Statistik beruhen, tragen Politiker aller Couleurs ein Diversitätskonzept zu Grabe, das anderswo gut funktioniert, und Medien aller Couleurs stimmen in den Abgesang ein. Die katastrophale Auswirkung eines katastrophalen Bestsellers: Multikulti wird mitteleuropaweit abgeschafft.

Wie kann heute noch jemand von Leitkultur faseln und glauben, er müsse eine einheitliche, mehrheitsgesellschaftliche, nationalistische Dominanz verteidigen? In Zeiten, in denen sich Technologien, Ideen und Krankheiten in Windeseile über den Planeten verteilen, in denen schon für Schulkinder Überseeaufenthalte und Sprachferien als wünschenswert gelten, in denen Auslandssemester und -praktika zur Berufsqualifikation gehören, in denen Waren schneller zirkulieren, als chinesische Fließbänder sie produzieren können, in denen aufständische Bewegungen rascher in die Welt getwittert werden, als despotische, vom Westen gestützte Regierungen sie niederknüppeln können, wie kann da noch auf die Ewiggestrigen gehört werden, die sich verbissen an rückwärtsgewandte Ideologien einer Nationalkultur klammern?

Da wird nun Multikulturalismus als Begriff und als Ideologie verabschiedet, anstatt Überlegungen darüber anzustellen, wie sozialtheoretische Konzepte der Diversität als politisches Programm umgesetzt werden könnten. Mehr als andere Religionen und Minderheiten sind Islam und Muslime das Ziel verbaler, antimultikultureller Übergriffe. Aber warum sollen denn Türken und Araber nicht türkisch reden oder kurdisch oder arabisch, warum sollen sie nicht Kebab essen und Humus, keinen Alkohol trinken, freitags in der Moschee beten, in Kopftüchern joggen, im Park picknicken?

Genau so eine kulturelle Vielfalt soll herrschen. Diversität muss als Bereicherung und Chance betrachtet werden. Aber bisher wurde sie nur gerade geduldet bis ignoriert. Kein Wunder, wenn sich manche Muslime in ihren Kreisen abschotten, keine Lust haben, Deutsch zu lernen, sich nicht um ihre Umgebung scheren! Und nun wird ihnen vorgeworfen, dass sie nur untereinander verkehren, heiraten, netzwerken.

Das, was jetzt als Multikultipolitik verteufelt wird, hat nie existiert. Es gab keine Multikultipolitik, es gab auch keine Laisser-faire-Politik. Es gab eine Politik der Duldung ungefähr der Art: Wir brauchen sie, dass sie unseren Wohlstand sichern und mit ihrem Kindersegen unsere Pensionen finanzieren, also müssen wir sie erdulden. Es war nicht Multikultipolitik, die „absolut gescheitert“ ist (die deutsche Kanzlerin) und Parallelgesellschaften geschaffen hat, sondern das absolute Fehlen einer Multikultipolitik.

Hätte es nur eine Multikultipolitik gegeben! Dann wären Kinder nichtdeutscher Muttersprache prozentual ungefähr gleich auf die Schulen verteilt, und die Lehrer wären befähigt und willens, die wenigen bunten Vögel als Bereicherung für alle willkommen zu heißen. Des Weiteren würden Praktizierende nichtchristlicher Religionen verstreut in allen Stadtvierteln und Regionen leben. Hätte es eine Multikultipolitik gegeben, würden neu Zugewanderte nicht in Ghettos abgedrängt, in denen sie Wucherpreise zahlen für desolate Wohnungen, die kein Hiesiger auch nur besichtigt. Dann würden sie nicht, weil die Mieten so teuer sind, dicht gedrängt auf zu wenigen Quadratmetern in zu wenigen Stadtteilen hausen müssen. Wenn sie sich nicht in wenigen Gebieten, in denen sie nur geduldet werden, abkapseln, kann ihnen auch nicht vorgehalten werden, dass sie sich nicht integrieren. Aber man würde sie auch nicht beschimpfen können und für alle rezenten Missstände verantwortlich machen.

Hätte es nur eine Multikultipolitik gegeben! Wie sie im Detail und in der Praxis aussehen könnte? Man schicke ein paar Funktionäre in Länder, die solche Programme für erstrebenswert halten, beispielsweise nach Kanada, Mauritius oder auch nach Burkina Faso, Mali, Indien. Sie mögen sich dort bei den Kollegen in den Innenministerien ein paar Ratschläge über Umsetzungsstrategien und mögliche unerwünschte Wirkungen erteilen lassen, das Geld für die Reise- und Aufenthaltskosten wäre gut investiert. Natürlich verschwinden auch in Ländern, die um gesellschaftlichen Ausgleich bemüht sind, nicht zugleich wie durch Zauberhand alle strukturellen Ungerechtigkeiten, Geschlechterdiskriminierungen, sozialen Gegensätze, ethnischen Konflikte und kriminellen Banden. Gleichwohl ist es im Interesse von Vielvölkerstaaten, so sie der Demokratie verpflichtet sind, Spannungen durch Reden zu bewältigen und nicht durch Druck und Waffengewalt auszutragen; und das geht nur durch den politischen Willen, Ethnien, Religionen und Sprachen möglichst gleichrangig auf alle gesellschaftlichen Kräfte und auf alle hierarchischen Ebenen zu verteilen. Einen solchen Ansatz diskutiert der kanadische Philosoph Will Kymlicka in dem Standardwerk „Multicultural Citizenship“.

Eine Multikultipolitik, die diesen Namen verdient, hätte verhindert, dass die Gebildeten der ersten, zweiten und dritten Generation nur als Putzfrauen, Bauarbeiter und Kanalräumer eine Anstellung finden, und durch Anreize dafür gesorgt, dass sie in Politik, Wirtschaft und Medien aufsteigen können. Sie wäre für Teilhabe aller an gesellschaftlichen Prozessen eingetreten und hätte sich nicht begnügt mit ein paar Quotenmuslimen und Quotentürken.

Dann hätte es nicht eines abtrünnigen Finanzsenators bedurft, der den Volksvertretern und Meinungsbildnern zu aller Überraschung mitteilen muss: Etwas ist faul im Staate. Denn sie säßen nicht abgehoben in ihren gut geheizten Amts- und Schreibstuben, sondern hätten Kollegen aus Yozgat und Kolleginnen mit Kopftüchern, die ihnen gelegentlich die Welt da draußen erklären. Unlängst hat Bernd Ulrich in der „Zeit“ genau in diesem Kontext darauf verwiesen, dass in den mittelschichtdominierten Redaktionen „das Gespür fürs Volk verloren” gegangen sei. Allerdings würde dann auch ein anderer heikler Aspekt wegfallen: Man könnte die zuletzt Zugewanderten nicht mehr verantwortlich machen für alle Übel der Gegenwart, Versäumnisse der Politik und Ungerechtigkeiten der Welt. Es gäbe keinen Sündenbock mehr, dem man aufladen kann, was gerade ansteht, von Wirtschaftskrisen bis Terrorismus, von Demokratiedefiziten bis zu Kopfläusen. Rechtsgerichtete Politiker hätten weniger Zulauf, da ihnen das Feindbild und das Parteiprogramm abhanden käme, und rechtsgerichtete Bücher wären keine Bestseller, weil es Bürgern peinlich wäre, so etwas zu kaufen, geschweige denn zu lesen. Und die ÖVP müsste keine Frau Innenminister als Mann fürs Grobe tarnen.

Nicht Multikulti gehört entsorgt, sondern eine Politik, die von der Wiege bis zur Bahre die Alteingesessenen begünstigt und den neu Hinzukommenden Hindernisse in den Weg räumt – im Kindergarten, in der Schule, bei der Arbeits-, Wohnungs-, Partnersuche, in der Religionsausübung, in der Freizeitgestaltung und erst recht beim Anmelden eines Mobiltelefons.

Man fordert von den Neuen, dass sie sich anpassen, und macht es ihnen zugleich unmöglich. Noch so viele Zwangsdeutschkurse werden niemandem Deutsch beibringen, der keinen Sinn darin sieht, die Sprache zu erlernen. Noch so viel Nachbarschaftsmediation im Gemeindebau wird nicht funktionieren, solange die einen die anderen bloß als Rivalen und nicht als Mitstreiter begreifen. In einem sozialen Klima hingegen, in dem Lehrgänge nicht als Hindernisse begriffen werden, die einem böswillige Behörden in den Weg stellen, sondern als Mittel zur Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen, werden sich auch die Sprachkenntnisse einstellen, früher oder später, bei den einen mehr, bei den anderen weniger, jedenfalls aber bei der nächsten Generation. Effiziente Multikultipolitik könnte auch verbunden sein mit einer Informationspolitik, die Aufklärungsarbeit leistet und beispielsweise die einen über den Glauben der anderen instruiert. Anstatt immer bloß das Trennende der Religionen zu betonen, könnte das Gemeinsame hervorgehoben werden. Die einen sehen ihr Heil darin, an gewissen Tagen kein Fleisch, sondern nur Fisch zu essen, und verzichten in der Passionszeit auf allerhand Annehmlichkeiten, die anderen lehnen den Genuss von Schweinen und Alkohol ab und fasten ganztägig einen ganzen Monat lang. Beiden gemeinsam ist eine Tendenz, dem Fasten ein Festen folgen zu lassen. Wohl sind die kulturellen Praxen der Religionsausübung verschieden, aber die Ideen dahinter sind historisch verwandt. Insbesondere das, was Gläubige im Glauben suchen und finden, ist ähnlich: Trost, Halt, Sicherheit, Sinnstiftung, Handlungsanleitungen, Entscheidungshilfen, die Antworten auf existenzielle Fragen.

Eine solche Informationspolitik könnte auch radikal Aufgeklärte und fundamentalistische Atheisten nachhaltig daran erinnern, dass Religionsausübung Privatsache ist, die niemanden etwas angeht und von niemandem zu kritisieren ist, solange die Gesetze respektiert werden. Ein weiterer wichtiger Ansatz wäre das Infragestellen von Grenzen. Gerd Baumann, der Architekt einer multikulturellen Gesellschaft, plädiert in seinem Klassiker „The Multicultural Riddle“ für relationale Differenzierung anstelle von absoluter Differenz, er will kulturelle Grenzen relativieren. Dasselbe gelte auch für ethnische Zugehörigkeit, die sich auf Blut und Abstammung stützt und die sogar Sprache und Kultur als natürlich gegeben begreift. Was heißt das schon, jemand sei Österreicher, Türkin, Kurde, Araberin? Da kann man sich mit Will Kymlicka wundern, warum Russlanddeutsche, die in Russland leben und nicht Deutsch sprechen, als ethnisch deutsch begriffen werden, aber Türken, die in Deutschland geboren sind und akzentfrei Deutsch sprechen, als Türken gelten, denen die Staatsbürgerschaft verweigert wird.

Kultur ist nicht etwas, was wir haben, weil wir es erben, sondern etwas, was wir machen. Statt einer Leitkultur benötigen wir eine Orientierungskultur, sagt der deutsche Grün-Politiker Daniel Cohn-Bendit, und die muss politisch definiert sein, nicht kulturell. Wer sich identifiziert mit dem Land, in dem er lebt, wird auch zum Gemeinwohl beitragen. Dann könnten die Indigenen sich auch von der pathogenen Furcht befreien, dass ihre muslimischen Nachbarn im Keller Bomben basteln.

Denn die Angst vor den Barbaren, so der bulgarisch-französische Sozialwissenschaftler Tzvetan Todorov, „droht uns selbst zu Barbaren zu machen“: „Und das, was wir uns damit antun, ist schlimmer als das, was wir anfangs fürchteten.“ ■

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.02.2011)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
58 Kommentare
 
12

Alle faseln, na so was

"Wie kann heute noch jemand von Leitkultur faseln..."
Im Jahr 2010 gab es in Österreich insgesamt rund 33,4 Millionen Touristen, davon rund 22 Millionen aus dem Ausland.

Also, da "faseln" in aller Welt die Medien, die Tourismusmanager, die Universitäten, die Politiker, Wirtschaftstreibende und zurückgekehrte Touristen von der österreichischen (Leit-)kultur und dann strömen die Leute auch noch millionenweise in das fremdenfeindliche und rassistische Österreich.

Ich verstehe Ihre Ratlosigkeit, Frau Universitätsprofessor!

Gast: speibender regenbogen
12.03.2011 01:06
0 0

blabla, blablabla, bla-bla. blablabla.

immer diese blöde rede von "diversität" (ganz eagl, wie man es nennt, es bleibt immer die gleiche shice) als chance. welche chance bitte? die chance, kulturell, sozial und technologisch ein paar stufen herunterzusteigen? die chance, ein ganzes land dem sozialen zerfall preiszugeben? die chance, in zukunft mit dem packesel zum ikea zu reiten?

das sind keine chancen, das sind katastrophen! und katastrophen sind definitiv keine bereicherung.

Gast: Gast aus dem Andreas Unterbeger Blog
04.03.2011 20:31
1 0

.

das war so ziemlich das dümmste was ich jemals in der Presse gelesen habe. Die lustige Dame sollte sich einmal die folgende Seite zu Gemüte führen:

http://www.akte-islam.de

Gast: gast
03.03.2011 17:44
2 5

bravo!

bravo sehr geehrte frau thurnher!

kluge , intelligente worte.
leider sehr selten geworden in einer zeit in der die niedertracht und dummheit sehr laut sind.

aber die weisen und gerechten waren leider immer in der minderheit.
es ist ihre pflicht sich gegen die verrohung aufzulehnen.

bravo!

Gast: Gast
03.03.2011 14:53
1 5

Bravo

Sehr geehrte Frau Thurnher,
Sie waren mir schon immer sehr sympathisch, aber nach diesem brilliantest geschriebenen Artikel steigt meine Bewunderung absolut! Hätten wir mehr solcher Denker in der Regierung, dann gäbe es ein anderes Österreich, ein Österreich, wie es sein sollte und auf das wir (noch mehr) stolz sein könnten...!

Re: Bravo

Also, warum Sie für diesen köstlich ironischen Beitrag fünf rote Stricherl bekommen haben, ist mir ein Rätsel.

Aber möglicherweise haben Sie zu dick aufgetragen.....

Reaktionäre Verstocktheit

"aber Türken, die in Deutschland geboren sind und akzentfrei Deutsch sprechen, als Türken gelten"

Ganz einfach, weil sie Türken sind und sich selbst auch als solche begreifen.
Was sagt denn schon eine Staatsbürgerschaft aus?
Eine angeblich wissenschaftlich tätige Universitätsangestellte trägt ihre reaktionäre Verstocktheit wie einen Bauchladen vor sich her.
Unglaublich.

Antworten Gast: uwaot
02.03.2011 10:28
3 6

Re: Reaktionäre Verstocktheit

all jene, die hier so über diesen artikel schimpfen, sind wohl der beste beweis dafür, was die verabsäumte und nach wie vor fehlende multikultipolitik bewirkt hat - einen haufen rechtsrechter bösmenschen, die trotz ihrer rassistischen aussagen nicht zu dem stehen, was sie sind.
abgesehen davon, würde ich Sie alle dazu anhalten den artikel noch einmal zu lesen und versuchen zu verstehen, was er eigentlich zu vermitteln versucht. denn jene poster, die so gegen den artikel sind, scheinen keine neuen denkweisen zulassen zu wollen, sondern beharren darauf blaubraunes gedankengute wiederzugeben.

Antworten Gast: Orange-in-Wien
01.03.2011 18:27
2 1

Re: Reaktionäre Verstocktheit

Ganz genau!
Meine Schwester ist z.b. in Down-Under geborene(Eltern sind aus Österreich), trotzdem ist sie eine Österreicherin(mit 18 kann Sie den australischen Pass bekommen), sie sieht sich nämlich als solche!
Drum sind wir aber ,dass als was wir uns SELBST sehen und nicht was im Reisepass steht!

Und wenn heutzutage ein Türke sagt "du kennst die Türkei nicht die ist viel bessser als Österreich", frag ich mich warum die Person dort nicht zurückkehrt WENN ALLES SO SUPER IST(sagte der selber).
Scheinbar weil alles nicht so perfekt ist da unten.
Das erklärt auch warum immer mehr aus Bosnien-Herzegowina, Serbien ,der Türkei etc. zu uns kommen.

Leider sind einige nur auf die guten Sozialleistungen aus.

Wirtschaftsflüchtlinge...

Danke!

Endlich einmal ein Kommentar, der die Dinge beim Namen nennt. Ich lebe seit vielen Jahren in Irland. Hier hat es in den letzten 10 Jahren eine große, nie da gewesene Einwanderungswelle, vor allem aus Osteuropa, aber auch aus China und diversen afrikanischen Staaten gegeben. Im Unterschied zum Großteil der Österreicher begegnen die Iren den Einwanderern durchwegs offen und freundlich und sind auch an deren Kultur interessiert. In den Schulen werden z.B. die Feste und Gepflogenheiten aller Kulturen geachtet und gefeiert. Es besteht Respekt und Achtung vor dem Mitmenschen. Der offenbar immer stärker werdende Rassismus in Österreich erfüllt mich mit Entsetzen und Traurigkeit.

Antworten Gast: Eleonora K.
02.03.2011 12:47
3 2

Re: Danke!

Sind Sie nach Irland wegen der Sozialhilfe gezogen oder wegen der Arbeit? Wenn Leute nach Österreich kommen, um hier ihre wirtschaftliche Situation durch Arbeit zu verbessern, sind sie ja auch willkommen. Ich habe viele Freunde die türkischstämmig sind, in Österreich eine neue Heimat gefunden haben und die Kinder studieren lassen. Jetzt sind sie stolze Österreicher, ohne Sozialhilfe.
Denn das ist der Schlüssel zum Unverständnis über die Zuwanderung ohne Integreationswillen.

Re: Danke!

aha, und das gibt es in österreich, insbesondere in wien in den volksschulen nicht, sie würschtl. erkundigen sie sich einmal, bevor sie mit ihren pauschalverurteilungen wild um sich schlagen, ohne von der sache eine ahnung zu haben. sie leben in irland - gottseidank!

Re: Re: Danke!

Ach, wie schön. Wieder einer der sprichwörtlich freundlichen Österreicher mit ausgezeichneter Kinderstube!

Antworten Antworten Antworten Gast: gast
03.03.2011 17:48
1 4

Re: Re: Re: Danke!

graemen sie sich nicht,
die meisten oesterreicher sind auch in der
oberschicht ressentimentgeladene,hasserfuellte,komplexbeladene seelische proleten.

Re: Danke!

Ach, Celticgodess..
Wir kennen die Tragödie. Überall in der Welt fallen sich wildfremde Menschen um den Hals, küssen und liebkosen sich. Alt und jung, weiß und schwarz, groß und klein, Frau und Mann
Überall in der Welt genau das Paradies, was sich die edelsten Bürger wünschen.
Nur in diesem hoffnungslos rückständigen, reaktionären, rassistischen Österreich sind die Leute noch immer noch so, wie sie Gott bzw. die Natur einst schuf. Anscheinend irgendetwas schiefgelaufen.

Nein

Ach, zeitloser Frühling....
Warum so wehleidig?
Viele Leute in Österreich sind leider nicht wie Gott und die Natur sie schuf, sondern wohl eher das was FPÖ und Kronenzeitung aus ihnen gemacht haben.

"Aber warum sollen denn Türken und Araber

nicht türkisch reden oder kurdisch oder arabisch, warum sollen sie nicht Kebab essen und Humus, keinen Alkohol trinken, freitags in der Moschee beten, in Kopftüchern joggen, im Park picknicken?"

Das ist relativ einfach zu beantworten.
Weil sie nicht mehr in der Türkei oder in einem arabischen Land leben sondern in Österreich.
Österreich liegt nicht im Orient sondern in Mitteleuropa. Wenn mir die orientalische Kultur am Herzen liegt und ich an ihr interessiert bin, fahr ich eben dorthin und füge mich für eine kurze Zeitspanne den dortigen Sitten und Gebräuchen. Ich will ja schließlich einen Nutzen aus meinem Aufenthalt in Form von neuen Erfahrungen etc. ziehen. Wenn ein orientalischer Mensch sich für mitteleuropäische Kultur und Lebensweisen interessiert, dann fährt er ebenso dorthin und fügt sich... ja, es gibt eine Menge gebildeter Menschen aus diesen Ländern.
Aber die fahren wieder nach Hause, die anderen bleiben da.
Frau Thurner versteht in ihrer reaktionären Verstocktheit nicht, dass kein Mehrheitsvolk sich eine fremde Kultur aufdrängen lassen will. Kein Mehrheitsvolk, nirgends auf der Welt.

Antworten Gast: Ben-der-Zukunftsblogger
01.03.2011 18:19
1 4

Re:

Dem ist nichts hinzuzufügen.
Österreich ist kein orientalisches sondern mitteleuropäisches Land!

Gast: Ben-der-Zukunftsblogger
28.02.2011 18:45
1 2

Kein Wunder dass die Wiener

der Stadtregierung bei jeder Wahl immer weniger Vertrauen schenken.

Was den Islam angeht, wird ja sogar verheimlich,dass im 23.Bezirk eine Moschee existiert.

Da machen lieber alle angefangen von SPÖ und Grüne bis zu den meisten Medien so als würde
es nix geben und schon klappt die ultimative Vertuschung:

http://bpa22.wordpress.com/2011/02/28/offiziell-vertuscht-auch-rodaun-23-bezirk-hat-moschee/

Aber jetzt ist der 23.Bezirk aufgeklärt und diese "Vermummung von Missständen" nimmt ein Ende!

Gast: Orange-in-Wien
28.02.2011 18:42
3 4

apropos türken

War heute in Hetzendorf beim Schnitzelhaus.

Da hat ein Mann mit ausländischem Akzent den Verkäufer dazugezwungen, dass er seinen Chef ins Restaurant ruft.

Der Kunde welcher nicht gerade typisches Deutsch sprach, sagte er werde diese 21€ nicht zahlen er würde weniger zahlen, und dass er den Chef sprechen will.
Das ereignete sich so 16-17 Uhr.

Der Mitarbeiter hat dann wirklich den Chef angerufen.
Aber ich, find sowas ist ne richtige Sauerei wie ausländische Kunden meinen Sie zahlen was sie wollen, dass hat noch dazu die Bestellungen verzögert und die Streiterei war so und so das letzte.
Manche glauben nur weil,sie in Ihrer Heimat wie Könige behandelt werden, müssen Sie dieses Verhalten auch hier an den Tag legen, aber ich sag, sowas lassen wir uns NICHT lange gefallen!

"Mehr als andere Religionen und Minderheiten sind Islam und Muslime das Ziel verbaler, antimultikultureller Übergriffe."

Re: apropos türken

was war der Grund, dass er die 21€ nicht zahlen wollte?

Antworten Antworten Gast: Orange-in-Wien
01.03.2011 16:56
0 0

Re: Re: apropos türken

@Özcelik

Der Streit war schon länger im Gang (ich kam mitten im Streit, deshalb weiß ich den Grund auch nicht)als ich das Restaurant betrat, warum er die 21€ nicht zahlen wollte, weiß ich daher nicht.
Das muss er gesagt haben, bevor ich reinging.

Antworten Antworten Antworten Gast: Sparsam Gut
02.03.2011 08:38
0 0

Re: Re: Re: apropos türken

Also wenn mir zu viel verrechnet wird, dann zahl ich es auch nicht?!

ist ein recht seltsamer kommentar

Antworten Antworten Gast: Orange-in-Wien
01.03.2011 16:53
0 1

Re: Re: apropos türken

Es hatte mit einem Sonderangebot zu tun.
Anscheined eines wo man zu zweit isst und ein paar Euro spart.
(Vermutlich so eine zahl eine Bestellung den vollen Preis und für die 2.Bestellung den halben Preis-Aktion), er hat vermutlich geadcht, man kriegt dass 2. umsonst.

Ich weiß es nicht genau, auf jeden Fall wollte er dann den Chef sprechen, weil er dass so nicht zahlt.

Es muss um so in der Art gewesen sein, weil der war auch mit einer Frau dort und 21€ für 1 Portion wären undenkbar, allerdings bei 2 Mahlzeiten durchaus(inklusive Getränk).

Das war bei Altmannsdorfer Straße, ich geh nicht oft dort Essen also weiß ich auch nicht welche Bestellung dass gewesen sein kann.

Aufjedenfall wollte er den Chef sprechen und ,dass so nicht bezahlen bevor der nicht da ist.

Re: Re: Re: apropos türken

ja und? wann kommen Sie zum Punkt? Was wollen Sie mit dieser Geschichte mit dem Titel "apropos Türken", in der es um einen "Mann mit ausländischem Akzent" (Türke oder nicht) geht, erzählen?

realität

es ist immer wieder erstaunlich, wie angeblich gescheite leute sich ihr eigenes universum erschaffen .

 
12

Top-News