In Keynes' Falle

Was ist schuld an der Finanz- und Wirtschaftskrise? Gier? Fehlende Regulierung? Nein. Schuld ist die verfehlte Zins- und Schuldenpolitik der USA. Und die Chimäre des „Keynesianischen Grundkonsenses“.

Gut vier Jahre sind verstrichen, seit in den Vereinigten Staaten die – über Jahre schier unaufhaltsam fortschreitende – Expansion des Immobilienmarktes ins Stocken geriet und – damit einhergehend – die Inflation der Immobilienpreise sich urplötzlich ins Gegenteil verkehrte. Es dauerte, bis die Erkenntnis sich durchsetzte, dass man es da nicht mit einer bloßen „ Delle“ in der Marktentwicklung zu tun habe, die man rasch wieder ausbügeln könne, wenn man nur die Notenbank, das Federal Reserve System (FED), dazu animiere, „ frisches Geld“ in die Wirtschaft zu pumpen und damit der plötzlich lahmenden volkswirtschaftlichen „ Gesamtnachfrage“ wieder auf die Sprünge zu helfen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.03.2011)

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