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Am Ende geht es um Sex

05.08.2011 | 15:30 |  Von Sibylle Hamann (Die Presse)

Das Manifest des Osloer Attentäters, gelesen mit dem analytischen Instrumentarium von Klaus Theweleits „Männerfantasien“: eine erhellende, erschreckende Lektüre.

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Nein, man muss das 1500-Seiten-Manifest des Osloer Attentäters Anders Breivik nicht gelesen haben. Spätestens nach den ersten 300 Seiten flimmern einem die Augen. Dennoch kann man es tun, und es gehen einem dabei sogar Lichter auf. Insbesondere, wenn man sich dazu ein Buch aus dem Regal holt, das man zuletzt vor 25 Jahren in der Hand hatte: Klaus Theweleits Klassiker „Männerfantasien“, ebenfalls knapp 1000 Seiten stark. Nebeneinandergelegt und parallel gelesen, tun sich zwischen den beiden Werken tiefe Einblicke auf – in bizarre, aber politisch-analytisch hochinteressante Abgründe.

Theweleit untersucht in seinem 1977/78 erschienenen Werk die Zusammenhänge zwischen Faschismus und Geschlechterverhältnis. Dafür nimmt er sich die deutschen Freikorpssoldaten der Zwischenkriegszeit her; Angehörige jener Freischärlertrupps, die in den Anfangsjahren der Weimarer Republik die kommunistischen Revolten niederschlugen und aus denen später viele führende Figuren der nationalsozialistischen Bewegung hervorgehen sollten. Er seziert das Innenleben dieser jungen Männer: ihr Frauenbild, ihre Körperwahrnehmung, ihre Ängste und die Rettungsvisionen, an die sie sich klammerten. Was war es, das diese Männer antrieb, was formte ihr politisches Weltbild, was machte sie bereit für grausamste Gewalttaten?

Theweleit hat dafür Tausende Quellen ausgewertet, Literatur, Schundromane, Briefe, Autobiografien, Bilder, Zeichnungen, Werbeplakate und politisches Propagandamaterial. Hätte er Breiviks Manifest in der Hand gehabt – der Attentäter von Oslo wäre der perfekte Patient, um seine Charakterstudie zu illustrieren. Und so sehr aus Theweleits Diktion auch der Geist der Siebzigerjahre weht – inhaltlich hat seine Analyse nichts von ihrer Schärfe verloren.

Alles beginnt nämlich mit der Angst. Vor der Flut, dem Brei, der Unordnung. War für die Faschisten der Zwischenkriegszeit diese „Flut“ gleichbedeutend mit der kommunistischen Revolution, so passt die Terminologie mindestens ebenso gut auf das Bedrohungsszenario, das die gegenwärtigen fremdenfeindlichen Kulturkämpfer an die Wand malen. Nicht zufällig gehören Begriffe wie „multikultureller Einheitsbrei“, „Ausländerflut“ oder „Überschwemmung“ zu ihrem Lieblingsvokabular. „Die Flut ist erregend und beängstigend zugleich“, schreibt Theweleit. „Sie ist entweder in einem selbst oder außen ganz nah. Die Männer scheinen jede strömende Flut direkt auf sich, jeder auf seinen Körper zu beziehen. Schauplatz des Tobens ist immer auch der eigene Leib.“

Er konnotiert die Angst vor dem Verschmelzen, vor der Vermischung, vor der Uneindeutigkeit mit der Angst vor der Frau. Das mag zunächst an den Haaren herbeigezogen klingen. Doch schon der erste Blick in Breiviks Manifest zeigt, dass diese Diagnose ziemlich genau ins Schwarze trifft. Da ist tatsächlich wenig von Ausländergesetzen, Arbeitsmigration oder der Scharia zu lesen. Dafür umso mehr von der drohenden „Feminisierung der europäischen Kultur“, vom „radikal-feministischen Angriff auf unsere Werte“, der „psychologischen Kriegsführung gegen den europäischen Mann“, von Testosteron und „Alpha-Boys“.


Antiislamisch? Antiweiblich!

Breivik spricht offen aus, dass sich sein antiislamischer, antimarxistischer Kulturkampf über weite Strecken mit einem antiweiblichen Geschlechterkampf deckt. Da „60 bis 70 Prozent aller kulturellen Marxisten weiblich“ seien, müsse sich die Strategie logischerweise auf sie konzentrieren. Bei Theweleits Soldaten sind die kommunistischen „Flintenweiber“ der Inbegriff des Bösen. Frauen, die Waffen in die Hand nehmen und sich damit anmaßen, wie Männer zu sein. Bei Breivik hingegen besteht das Hassbild Frau aus zwei komplementären Teilen. Auf der einen Seite stehen die „weiblichen Power-Figuren“, von denen er sich in Fernsehen und Popkultur umzingelt fühlt, unterstützt von „Gender-Polizistinnen“, die „Männer zu Fußabstreifern gemacht“ hätten. Ihre Waffen sind nicht Flinten, sondern sexuelle Belästigungsklagen, gendersensitive Trainingskurse oder „Zeitschriften wie GQ oder Men's Health, die von Männern verlangen, sich hübsch zu machen“. Auf der anderen Seite, nicht minder bedrohlich, lauert die fremde muslimische Frau, die ihre Fruchtbarkeit als Waffe einsetzt. Um das zu verdeutlichen, fügt Breivik an dieser Stelle seines Traktats eine Illustration ein: eine Frau, gesichtslos hinter der Burka versteckt, mit einem prall gespannten, hochschwangeren Bauch. Auf dem Bauch liegt ihre knöcherne Todeshand, aus dem Bauch hängt eine brennende Lunte.

Das Bild könnte aus Theweleits Buch stammen. „Gerade der Fähigkeit der Frauen zu gebären gilt der Hass der Nicht-zu-Ende-Geborenen und ihre Rache“, schreibt er.

Individuell gesehen, wäre das alles bloß ein Fall für den Psychiater. Wäre es nicht längst auch politisch relevant. Denn tatsächlich ist nicht nur Anders Breivik davon überzeugt, der Feminismus habe die „Wehrbereitschaft der christlich-europäischen Bastionen von innen heraus zerstört“. Dass Zivilisation, Geschlechtergerechtigkeit, Fairness und respektvolle Umgangsformen eine Gesellschaft schwächen und sie in Gefahr bringen, von wilden Horden überrannt zu werden, ist ein oft erhobener Vorwurf – weit über radikale Kreise hinaus.

Dagegen hilft nur: Verhärten. Erstarren. Abwehrhaltung einnehmen. „Die zitternden Soldaten wollen auf keinen Fall schwimmen, welcher Strom es auch sei“, schreibt Theweleit. „Sie wollen fest, mit beiden Füßen, mit jeder Wurzel im Boden verankert stehen, die Fluten, die da kommen, an sich abprallen lassen, sie aufhalten, eindämmen.“ Auch Breivik sucht solche Klarheit; einen „Zusammenhalt, der eine nationale Vision produziert, mit festgelegten Grenzen für akzeptables und inakzeptables Verhalten“. Wer das will, braucht Techniken. Theweleit zählt sie auf: „Sich selbst Kommandos geben, sich zusammenreißen, alle Formen der absichtsvollen Selbstkontrolle / das Wachsein, die ständige Beobachtung / das Körpertraining im Trimm-dich-Sinn. Tätig sein, um etwas zu tun / Schreiben, um zu ordnen, um nicht fühlen zu müssen / Reden, um nicht zu hören, um zu beschwören . . .“ Und als hätte er dieses Psychogramm gelesen, gibt Breivik detailliert Auskunft über seine Motivationsrituale. Täglich ein 40-minütiger Spaziergang oder Work-out mit dem Ipod, dann „einen Widerstandsblog lesen“ oder „die Operation mental simulieren“: „Solche Rituale laden die Batterien auf.“

Rituale helfen beim Fokussieren und machen fit für die Tat. Für die Rache an all jenen, denen die eigenen Ängste fremd sind. Die sich weder vor dem Untergang der Rasse noch vor dem Zusammenbruch der christlichen Moral noch vor der Verschmelzung mit anderen Kulturen fürchten. Wie die Jugendlichen auf der Insel Utöya. Haben womöglich unterschiedliche kulturelle Hintergründe und dennoch keine Berührungsängste. Finden nichts dabei, im selben Zelt zu schlafen. Wer weiß, was sie dort drin tun. Und haben womöglich noch Spaß dabei.

Ja, selbstverständlich geht es hier auch um Sexualität. Und um Neid.

Als die jungen, unerfahrenen Freikorpssoldaten den Arbeiterfrauen begegneten, wird das nicht anders gewesen sein. Theweleit beschreibt diese als „Frauen, die nicht aus Korsetts und Miedern gemacht waren. Das waren Frauen, die für Männer zu haben waren, aber da lag auch schon der Haken: zu haben nur für andere Männer.“ Frauen, die ein Mann gern hätte, aber nicht haben kann, müssen – damals wie heute – mit Gewalt rechnen. Oder zumindest damit, „Huren“ genannt zu werden. Breivik, der auch hier klare Linien braucht, ordnet Frauen „ab 20 Sexualpartnern“ dieser Kategorie zu.

Überhaupt ist es bei näherer Betrachtung beinahe unheimlich, wie viele sexuelle Anspielungen sich in seinen Worten finden. Von „Entmannung“ und „Impotenz“ ist oft die Rede, von der „Vergewaltigung Europas“, Parlamentarier werden als „politische Prostituierte“ bezeichnet. Angewidert, aber umso detaillierter erzählt Breivik über die Promiskuität, die seiner Mutter eine Herpesinfektion und seiner Schwester Chlamydien und Unfruchtbarkeit eingetragen hätten („Beide haben über mich und unsere Familie Schande gebracht“). Und „basierend auf den Erfahrungen meiner männlichen Freunde, meine eigenen inbegriffen“, ordnet er die Frauen verschiedener Nationalitäten nach ihrer Sexualmoral, vergibt Punkte und erstellt Rankings. Wieder geht es darum, jeder den ihr zustehenden Platz zuzuweisen. Oder, wie Theweleit sagen würde: „Frauen in unbelebte Objekte zu verwandeln.“

Mittelfristig stoßen körperfeindliche Rassisten allerdings auf ein programmatisches Problem: Wie soll man den Fortbestand der Rasse sichern, „den Volkskörper zusammenhalten“, sich wappnen gegen „Überfremdung“, wenn man Frauen grundsätzlich misstraut? Theweleits Soldaten konnten sich noch in die Konvention flüchten. Die traditionelle Familie diente als Panzer, in der die männlichen und weiblichen Rollen klar definiert waren. Man musste sich bloß fügen und seine Pflicht erfüllen.


Sexualität ein für alle Mal abschaffen

Heute ist das schwieriger. Doch Breivik hat eine Idee, wie man das Familienmodell der Fünfzigerjahre in die Moderne retten könnte: Er stellt sich eine Ehe vor, in der die Mann-Frau-Beziehung auf einen Vertrag zur Kinderaufzucht reduziert wird. Der Staat solle Häuser zur Verfügung stellen, in die Familien ab dem dritten Kind einziehen. Ausziehen dürfe man erst, wenn das jüngste 18 Jahre alt sei, Trennungen davor wären untersagt. In einem weiteren Schritt könne man das Gebären an Leihmütter in Billiglohnländern auslagern. Die europäischen Embryos würden in vitro erzeugt, die Kinder anschließend, jeweils zu sechst, in Wohngemeinschaften von je einem Erzieher und einer Erzieherin professionell aufgezogen. In letzter Konsequenz könne es schließlich auch maschinelle Gebärmütter geben.

Der Attentäter gibt das alles als Lösung für „das demografische Problem“ aus; als Antwort auf die Frage, wie man verhindern könne, dass „die nordischen Gene“ aussterben. Doch es braucht nicht viel psychotherapeutische Expertise, um zu erkennen, was dahinter hervorlugt: die Sehnsucht, Frauen zu entmachten und samt ihrer Fruchtbarkeit überflüssig zu machen. Sie durch Dinge zu ersetzen, die man auf Knopfdruck steuern kann. Und die Sexualität, die einem ohnehin schon immer unheimlich war, ein für alle Mal abzuschaffen.

Mit dieser Fantasie ist der Mann wahrscheinlich nicht allein. Theweleits Soldaten zumindest hätten daran ihre helle Freude gehabt. ■

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.08.2011)

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11 Kommentare
Gast: Be-obachter
02.03.2012 21:37
0 0

In der allbekannten Weicheiliste

sind u.a. auch die "Frauenversteher" aufgeführt :-))
Nun gesellen sich endlich auch die "Männerversteherinnen" dazu...

Sebifredi
08.08.2011 16:17
0 0

Und wieder ein lesen-und diskutierenswerter Artikel von Frau Hamann!

Die Sehnsucht, Frauen zu entmachten, ist aber weltweit verbreitet......

Gast: Balduin Hugo1
08.08.2011 14:17
0 0

Einfach gemacht?

Ich habe den Artikel mit Interesse gelesen, muss aber zugeben, dass ich Wahn nicht so leicht auf den Grund gehen kann, wie Frau Hamann das erledigen möchte. So wie es mir schein versucht Frau Hamann ihr eigenes Unverständnis mit Theweleit´s Argumenten zu verschleiern.
Rituale braucht jeder Mensch und oft sind jene, die besonders strikt und organisiert sind die erfolgreicheren.
Meine Meinung zu Herrn Breiviks Gewalt ist auf Machtlosigkeit gestützt. Hier ist jemand der, das Recht in seine Hand nimmt und dabei völlig daneben greift. Er versucht nicht einmal das Grundübel anzugreifen, das vielleicht noch mit zu wenig direkter Demokratie umschrieben werden könnte, sondern vergreift sich an Kindern jener, die eben in der Demokratie am Ruder sitzen.
Die ins volksinnere zielende Destruktion hat überhaupt keine Chance eine Veränderung herbeizuführen. Die Störung liegt daher eher in Überhöhung der eigenen Fähigkeiten als Megalomane, denn einer Angst vor dem Weiblichen oder Überfremdung oder Überflutung. So wie ich Breivik verstehe geht es ihm nicht um das Entgegenstellen der "Flut", sondern um ein Aufmerksamkeit erregen, damit die Schleusen geschlossen werden. Das kann natürlich durch Gewalt nicht funktionieren.
Die Angst als grundlegendes Gefühl mag Antriebsfeder sein - Angst vor dem Weiblichen und der Entmannung sehe ich allerdings nicht - Angst vor zuwenig Raum, zuwenig Freiheit, zuwenig Geschlossenheit der Gesellschaft schon eher.

Kurinsk
07.08.2011 21:47
0 1

Trugbilder

Die größte Macht der Frauen ist ihre Fähigkeit zu gebären und damit menschlichem Leben Zukunft zu geben. Alles andere sind zeitbedingte gesellschaftliche Trugbilder.

Theweleit ist fragwürdige Phantasie, habe sein Buch vor einiger Zeit entsorgt, nachdem ich Platz in meiner Bibliothek brauchte.

Antworten dr. ochs
09.08.2011 01:30
0 1

Re: Trugbilder

Und welches Buch ist jetzt Ihre Bibliothek?

badat
07.08.2011 19:24
0 0

Danke!

Einer der besten Artikel bisher zu diesem Thema. Es hat ziemlich geärgert, dass viele Medien Breivik zu einer Art "Superheld des Bösen" hochstilisiert haben, mit reisserischen Meldungen zu diversen lächerlichen Photos, auf der er sich in pseudo-männlicher Pose fotographiert hat. Damit unterstützt man nur die Allmachtsphantasien dieses Irren und aller seiner heimlichen Bewunderer. In Wahrheit ist der Typ aber nur ein lächerliches Würschterl, der mit Anfang 30 noch immer bei seiner Mutter gemeldet war. Ein Versager, eine Memme, eine lächerliche Gestalt, mehr nicht.

Gast: Walter Kohl
07.08.2011 09:41
2 0

Danke Frau Hamann

Werte Frau Hamann, da ich Sie auf anderem Wege nicht erreichen kann, (und falls Sie die Postings lesen) sei es hier gesagt: Gratulation! Und Dank für diesen Beitrag. Das ist Qualitätsjournalismus at its best.

..

.. männlich, heterosexuell, weiß und um die 30ig wenn er jetzt noch Fleischesser und Raucher ist - entspricht er nicht da viel eher dem Feindbild von Menschen wie Ihnen und den Grünen? der vorletzte Absatz offenbart es ja auch noch sehr schön und läßt eine Frage offen: Wenn Frauen so unterdrückt werden und in den "wichtigen" Positionen unterrerpäsentiert sind und keine Macht ausüben können- wie kann er die Sehnsucht haben die Frauen entmachten wollen, wenn sie gar nicht an der Macht sind?

zu Theleweit: http://www.zeithistorische-forschungen.de/site/40208708/default.aspx reflektierter als Ihre Lobhudelei. aber machen Sie sich keinen Vorwurf - HerrInnenmenschen tendierten noch nie dazu zu denken.

Gast: alle sechse
06.08.2011 06:38
1 1

cherchez - am ende - l'homme derrière la femme?

Frau Hamman ist ungeschaut und -gefragt zu trauen wenn es um historische Daten und Fakten handelt. Hüllt sie sich aber in die feministische Fahne, um eine einschlägige Attacke zu reiten, nimmt man am besten Zuflucht bei den Statistiken - selbst wenn man sie nicht selber gefälscht hat.
Aus dieser Deckung läßt sich mit solchen Pfeilen auf die Anstürmende schießen: 25-40% der Männer jeden Alters erreichen vorzeitig den Höhepunkt im Zuge der Paarung und mehr als 50% der über 40-Jährigen sind aus verschiedenen Gründen nicht unbedingt imstande diese zu vollführen ... aber "die Orgasmusstörungen oder verminderte Libido", wie man heute feinfühlend die frühere Kälte bezeichnet, hat soviele Gründe und Auslöser und dürfte eine derartige Verbreitung aufweisen, daß man sich auf eine prozentuelle Angabe erst gar nicht kapriziert.
Weibliche Argumentation will gerne glauben machen, daß mit der - nötigenfalls auch künstlichen - Vorsorge für ausreichend "Holz vor der Hütte" und dem Einnehmen der Grätschstellung der Part mehr als erfüllt würde und alle Verantwortung nunmehr beim männliche Nicht-Könner liege. Nur läßt sich nicht vergessen machen wie feingesponnen und wieviel Chemie in einem geglückten pubis-an-pubis steckt - und überhaupt, durch welche Hände die sexuelle Entwicklung aller geht. Da ist es der Tiefenpsychologie ausnahmsweise erlaubt ins zweite Glied zurücktreten?
(Schluß folgt wenn gestattet)

Antworten Gast: alle sechse
06.08.2011 11:56
1 0

Re: cherchez - am ende - l'homme derrière la femme?

Diese norwegische Kreatur ist ein Unglücksmensch, darf es aber weder für die Politik noch für den Feminismus sein ehe sein Fall ausgeweidet ist. Wäre er nicht im gleichermaßen klimatisch und gefühlskalten Skandinavien herangewachsen und hätte dennoch diese Entwicklung genommen, die Damenbewegung hätte auch gewußt ihm ein Etikett anzuhängen.
Argumentation kann zuweilen erstaunlich einfach sein. Grad so als machte sich unsereins über Sissi, die Österreicherin, oder Adolf, den Deutschen, her und erheischte ungeteilte Anerkennung.

pracesi
05.08.2011 18:36
0 1

Breivik sollte mit seine Ansichten Moslem werden.

Da wäre er ja mit seinen Ansichten gut aufgehoben.;)) Der Rest klingt nach einer moderneren und noch pervertierteren Form von Lebensborn.

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