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Schöner gedenken

11.05.2012 | 18:28 |  Von Freiheit Sendischew (Die Presse)

Holocaust-Gedenken im Dilemma oder: Wie wir mit unserem abstrakten, unpersönlichen, von feierlicher Schwülstigkeit geprägten Mainstream-Diskurs unseren Kindern als Heuchler erscheinen – und damit opportunistische Tendenzen in der nächsten Generation stärken.

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Im Jahr 2006 kam der Film „KZ“ über die Gedenkstätte Mauthausen heraus. Die Dokumentation zeigt Interviews mit Menschen aus dem Ort Mauthausen. Das Konzentrationslager war 1938 am Westrand der Stadt errichtet worden und war immer eingebettet und integriert in das dortige zivile Leben. Viele Bürger arbeiteten neben den Gefangenen, Steinmetze im Steinbruch des Konzentrationslagers oder Handwerker in der Waffenproduktion; sie waren täglich Zeugen von Folter und Mord. Die Zivilbevölkerung am Bahnhof oder in den Straßen der Stadt schaute weg, wenn die Gefangenen in Reihen vom Bahnhof zum Lager oder vom Lager zum Steinbruch marschieren mussten, wenn Gefangene zu Tode geschlagen wurden. Männer der SS lebten mit ihren Familien in der Stadt und schickten ihre Kinder dort zur Schule; sie gingen abends auf ein Bier ins Wirtshaus oder mit den Einheimischen auf die Jagd.

Der Film zeigt ein Interview mit einer älteren Frau aus Mauthausen, die ihre Hochzeit mit einem SS-Mann im Lager beschreibt. „Wo haben Sie geheiratet?“, fragt der Interviewer. „Oben im Lager auf dem Standesamt II“, antwortet sie. Das Amt war im Lager eingerichtet worden, um – neben Hochzeiten – die schnell wachsende Zahl der Todesfälle zu registrieren. Im KZ Mauthausen mit seinen mehr als 40 Außenstellen waren zwischen 1938 und dem 5. Mai 1945 200.000 Gefangene interniert, von denen 100.000 ermordet wurden. Fast 60 Jahre danach beschreibt die Frau ihre Hochzeit in großer Aufregung und mit Begeisterung. „Das war eine sehr schöne Hochzeit, die Musik hat leise gespielt, links und rechts sind die SSler gestanden. Meine Tante hat gesagt, so eine schöne Hochzeit hat sie noch nie erlebt.“ Als die Frau ihre Geschichte erzählt, ist sie wieder eine vor Freude strahlende junge Frau, verliebt in einen schönen, eindrucksvollen Mann, dem sie noch in Sehnsucht verbunden ist.

Sie spricht mit leuchtenden Augen über ihre Hochzeit, die doch direkt im Lager stattfand. Das ist verwirrend. Die Tatsache, dass wir in dem Interview keine Spuren des Horrors finden, der heute im Mainstream-Diskurs mit der SS verbunden wird, zeigt eine vielsagende Spaltung zwischen dem persönlichen und dem öffentlichen Diskurs. Solche Darstellungen werden in der Öffentlichkeit üblicherweise sanktioniert, können aber anscheinend in der persönlichen Sphäre aufrechterhalten werden. Öffentlicher und persönlicher Diskurs können parallel stattfinden und in Widerspruch zueinander bleiben. Es fällt uns schwer, die Menschen, die wir kennen und schätzen, mit grausamen Handlungen in Verbindung zu bringen; grausame Handlungen bleiben dem abstrakten, unpersönlichen, öffentlichen Diskurs vorbehalten.

Der Film „Zwei oder drei Dinge, die ich über ihn weiß“ (2005) zeigt ein weiteres Beispiel für eine solche Spaltung. Der 1941 geborene Malte Ludin interviewt seine Geschwister und deren Kinder; er versucht, sie mit der Vergangenheit ihres Vaters beziehungsweise Großvaters zu konfrontieren. Hans Ludin war ein überzeugter, glühender Nazi. Im Dritten Reich hatte er als Botschafter in der Slowakei die höchste von Nationalsozialisten besetzte Position im Land inne. Nach dem Krieg wurde er in der Slowakei als Kriegsverbrecher verurteilt und gehenkt. 50 Jahre später zeigt Malte Ludin seinen Geschwistern und deren Kindern umfangreiches Beweismaterial – Filme, von Hans Ludin geschriebene private Briefe, offizielle Papiere –, das seine nationalsozialistischen Überzeugungen und seine Mitwirkung an den Holocaust-Verbrechen belegt. Malte Ludins Geschwister sind verletzt und wütend; sie sperren sich gegen die Vorstellung, ihr Vater habe Verbrechen verübt. Im Gegenteil, die Enkel sagen im Film aus, dass sie immer überzeugt waren, ihr Großvater sei aktiv im Widerstand gewesen. Das hatten sie stets ihren Freunden erzählt. Auf die Frage, von wem sie dies hätten, antworten sie: „Von unseren Eltern.“

Solche Schilderungen finden sich auch in wissenschaftlichen Untersuchungen, die vor zehn Jahren in Deutschland veröffentlicht wurden. Mit seinem Team untersuchte der Sozialpsychologe Harald Welzer in 40 deutschen Familien, wie die Kriegsbeteiligung von Familienmitgliedern in den erzählten Geschichten dargestellt wird. Die Interviews bezogen die Kriegsgeneration, ihre Kinder und Enkel ein. Die Ergebnisse zeigen, dass die Großeltern ungeachtet ihrer NS- Gesinnung und ihrer Mitwirkung an Gräueltaten in den Erzählungen der zweiten und dritten Generation zu Rettern der Juden wurden. Nationalsozialisten als Gräueltäter werden so in den entpersonalisierten öffentlichen Bereich abgespalten.

Eine Erklärung für diese Phänomene findet sich im Wesen des Narrativs, das bestimmt, welche Geschichten wir überhaupt über uns und die Welt erzählen können. Diese Geschichten bilden nie die Realität in ihrer endlosen Komplexität ab; sie reflektieren nur diejenigen Wirklichkeitsausschnitte, die durch unsere innere Zensur gegangen sind. Solche Geschichten spielen auch eine wichtige Rolle, wenn wir unsere kollektive Identität aushandeln und formen.

Es ist ein zentrales Bedürfnis des Menschen, dass unsere Erfahrungen Kohärenz und Sinn aufweisen. Die Form des Narrativs kreiert einen Handlungsstrang, der Entwicklung, Erklärbarkeit und Sinnhaftigkeit ermöglicht und so zu Kohärenz führt. Als Folge davon fühlen wir uns sicher. Das Narrativ ist die Form der Erfahrungsverarbeitung, die es uns ermöglicht, Sinn herzustellen in einem Universum, das wir nicht zur Gänze verstehen. Anders gesagt: Unser Bedürfnis nach Kohärenz ist mächtiger als bloße Tatsachen. Wenn Tatsachen den Erzählungen widersprechen, mit denen wir sozialisiert wurden, werden sie ausgeblendet, abgespalten. Man kann den wundervollen Mann, mit dem man verheiratet war, oder den liebevollen Vater und den Verbrecher nicht integrieren. So generieren unsere Narrative Dissonanzen und Widersprüche.

Wenn wir den Blick von der persönlichen Erfahrungsverarbeitung weg auf die Muster im öffentlichen Diskurs lenken, finden wir auch hier Biegungen und Verzerrungen in der Betrachtungsweise. Die Geschichten, die im öffentlichen Diskurs erzählt werden, blähen bestimmte Aspekte unverhältnismäßig auf und vermeiden gleichzeitig andere wesentliche Aspekte. So entsteht eine Geschichte, die für die Gesellschaft bedeutungsvolle Ideen und Werthaltungen transportiert. Ein Beispiel dafür mag das Motiv des heldenhaften Widerstands gegen die Nationalsozialisten sein. Die meisten Staaten neigen dazu, ihr Heldentum und das ihrer Bürger und den Widerstand gegen die Nationalsozialisten hervorzuheben, was sich in der Namensgebung von Gedenktagen und Gedenkstätten zeigt.

In Österreich heißt die erste, 1963 gegründete Institution, die sich mit der NS-Vergangenheit beschäftigt, „Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands“; der Name der israelischen Gedenkstätte lautet „Yad Vashem, The Holocaust Martyrs' and Heroes' Remembrance Authority“. In Westdeutschland gab es eine unverhältnismäßige Betonung des 20. Juli, im früheren Ostdeutschland – wie generell im sowjetischen Block – war die Schilderung des heldenhaften Kampfes gegen den Faschismus das ultimative Narrativ. Wenn wir andere Länder betrachten, wäre das Ergebnis sicherlich ähnlich.
Diese einseitigen Schwerpunkte im öffentlichen Diskurs verschleiern die Realität von Gemeinschaften und Individuen, die unter die Herrschaft des Nationalsozialismus fielen. Ihre Realität war geprägt von Hilflosigkeit, Unterwerfung, einem Leben in Angst, von Opportunismus, Identifikation mit den Mächtigen oder Parteinahme für diese. Die großen Narrative unserer Gesellschaften konnten diese schmerzhaften Wirklichkeiten nicht auffangen, sie konnten sie nicht integrieren – wiewohl sie sie auch nicht erfolgreich zudecken konnten.

Die Widersprüche zwischen Realität und Narrativ bleiben nicht unbemerkt. In Interviews mit Familien von Holocaust-Überlebenden sagen diese oft, dass sie ihren Kindern nicht erzählt haben, was passiert ist, um ihnen den Horror zu ersparen. Kinder, die unter solchen Umständen aufwachsen, erzählen oft von ihrer Ahnung eines schlimmen Geheimnisses, von der verstörenden Präsenz eines ausgeblendeten Tabus.

Auch im Alltag lässt unsere Unfähigkeit, uns mit schwierigen Wahrheiten in Beziehung zu setzen, diese Wahrheiten nicht verschwinden. Kinder bemerken sie. Oft wissen sie nicht, wie sie damit umgehen sollen, wie sie die Ungereimtheiten in unserem Verhalten, die Teile und Fakten, die wir auszublenden versuchen, unsere Inkohärenz interpretieren sollen. Und doch spüren sie deren Vorhandensein. Es gibt eine große Spannbreite von Geheimnissen und Themen, bei denen Erwachsene Schwierigkeiten haben, sie ihren Kindern zu vermitteln – von profanen und harmlosen bis zu sehr verstörenden. Jugendlichen wird gesagt, sie sollen nicht rauchen und Alkohol trinken, aber Erwachsene tun das. Kinder werden ermahnt, nicht zu lügen oder zu fluchen, aber ihre Eltern tun auch das. Wir verlieren oft die Beherrschung und fluchen, wenn wir uns im Moment über einen anderen Autofahrer ärgern, wir lügen, wenn der Polizist uns fragt, ob wir wissen, wie schnell wir gefahren sind.

Solche alltäglichen Verhaltensweisen bekommen eine andere Dimension, wenn es darum geht, mit existenziellen und traumatischen Dingen umzugehen. Wir können über uns lachen und unsere kleinen Vergehen zugeben, wenn unsere Kinder uns damit konfrontieren, dass wir den Polizisten angelogen oder im Zorn geflucht haben. Aber wir verlieren unseren Humor und unsere emotionale Elastizität, wenn wir mit Themen konfrontiert sind wie etwa mit einer traumatischen (persönlichen oder öffentlichen) Vergangenheit. Wie wir in Malte Ludins Film sehen, lügen intelligente und gebildete Eltern ihre Kinder einfach an – und sie lügen wieder, wenn man sie auf ihr Lügen anspricht.

Ich vertrete den Standpunkt, dass Jugendliche aus diesen Ungereimtheiten die Schlussfolgerung ziehen, dass Erwachsene Heuchler sind. Je mehr Erwachsene im Allgemeinen Widersprüche in ihrem Verhalten durch Humor, durch Eingeständnisse und Erklären auflösen können, desto weniger werden sie als Heuchler gesehen. Je rigider und verschlossener sich Erwachsene zeigen, wenn es darum geht, Bedeutungen im Umgang mit den eigenen Widersprüchen auszuhandeln, desto tiefer wird der Eindruck der Heuchelei bei Kindern und Jugendlichen.
Unsere Verhaltensweisen im Umgang mit Nazigräueln sind nicht geprägt von der Bereitschaft, Bedeutungen von Verhaltenswidersprüchen auszuhandeln; sie sind vielmehr von extrem feierlichem Ernst geprägt. Auf der persönlichen Ebene wird das Thema oft vermieden, verzerrt dargestellt, oder es ist einfach schwer zu vermitteln, wie die angeführten Beispiele zeigen. Das kann kaum ein alltägliches, mit Leichtigkeit und Lässigkeit behandeltes Gesprächsthema sein. Wenn öffentlich über den Holocaust gesprochen wird, ist der Tonfall deklarativ, wie ein Geständnis und oftmals schwülstig. Es sind düstere Feierlichkeiten, Ansprachen mit moralisierendem Inhalt. Jeder Versuch, in diesen Reden Themen der Bedeutungsgebung und -aushandlung anzusprechen, läuft Gefahr, als Relativierung und Banalisierung der Gräueltaten wahrgenommen zu werden.

Diese Atmosphäre ist auch typisch für Bildungsaktivitäten in Schulen. Wenn Lehrer mit ihren Klassen Gedenkstätten besuchen, bemühen sie sich sehr, sicherzustellen, dass die Schüler sich „richtig“ verhalten und die „richtige Einstellung“ zeigen. Das heißt: keine Scherze machen, keine Fragen stellen, die den Lehrer beschämen könnten.
In den Sozialisationsstrukturen der Gesellschaft, in denen Schulen eine wesentliche Funktion haben, hat der Umgang mit Naziverbrechen eine einzigartige Stellung. Mit der Beschreibung des umfassenden, systematischen und großmaßstäblichen Massenmordes sollen Lehrer Werthaltungen in der Erziehung der Schüler vermitteln. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Lehrer im Allgemeinen unfähig sind, dieses moralische Ziel in praktische Erziehungsarbeit umzusetzen. Lehrerseminare vermitteln zukünftigen Lehrern üblicherweise nicht, wie sie mit den spezifischen Schwierigkeiten umgehen können, die die Konfrontation mit traumatischen Ereignissen mit sich bringt. Mit Ausnahme von rudimentären Anfängen gibt es keine entwickelte Theorie dazu.

So führt die Hilflosigkeit der Lehrer, angemessene Methoden für die Darstellung und Diskussion dieser Themen zu finden, dazu, dass die Jugendlichen die Verhaltenswidersprüche der Erwachsenen noch stärker wahrnehmen. Das wiederum verstärkt ihre Unsicherheit und Ambivalenz dem Holocaust und – was noch gefährlicher ist – ganz allgemein gesellschaftlichen moralischen Standards gegenüber. Gleichzeitig kann dieser Umgang mit dem Holocaust möglicherweise den Zugang zur Empathie mit den Opfern erschweren, zu der Jugendliche – bei aller Fremdheit und Unverständlichkeit geschichtlicher Ereignisse – durch ihren ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und ihre kompromisslose Wahrnehmung besonders befähigt sind.

Ich fürchte, dass eine dominante Botschaft, die wir Jugendlichen vermitteln, wenn wir sie über den Holocaust aufklären wollen, die Verbreitung von Heuchelei und Doppelbödigkeit ist. Sie lernen, dass die Verantwortlichen für ihre Erziehung – Eltern, Lehrer, gesellschaftliche Verantwortungsträger – widersprüchliche Botschaften vermitteln und unwillig oder unfähig sind, diese Widersprüche aufzulösen. Versuche, Inkonsistenz durch Humor oder kritische Fragen zu bewältigen, laufen Gefahr, als Ketzerei gesehen zu werden. Die Botschaft für die Jugendlichen lautet: „Mach's, wie wir es gemacht haben, und frage uns nicht nach dem Warum.“ Schwierige Fragen zu stellen, die Unvereinbarkeiten entlarven, wird als unvorteilhaft und inopportun erkannt.

Ich glaube, dass die Gemengelage von Heuchelei, Doppelbödigkeit und Opportunismus ein besonders problematisches Gebräu ist, wenn man mit den NS-Verbrechen konfrontiert wird. Wir sind Heuchler, wenn uns der Preis für Aufrichtigkeit zu hoch ist. Untersuchungen zeigen, dass die Mehrheit der Gesellschaft im NS-Staat nicht annähernd so radikal wie der harte Kern der Nazis war und die Handlungen etwa der SS oft entsetzlich fand. Aber Opposition wäre teuer zu stehen gekommen. Daher wählten die meisten den Weg der opportunistischen Duldung. Das alltägliche Phänomen des Opportunismus, das sich jeden Tag in einfachen Verhaltensweisen zeigt, kann in prekären Situationen fatale Konsequenzen haben. Die Schwierigkeiten unserer Gesellschaft in ihrem Umgang mit der NS-Vergangenheit bergen heute die Gefahr, dass, während wir vordergründig die Botschaft eines mutigen, humanitären Standpunktes senden, wir implizit opportunistische Tendenzen in der nächsten Generation stärken. ■


Der Autor ist in der Museumspädagogik tätig. Der Name ist ein Pseudonym.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.05.2012)

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1 Kommentare

Gescheitert

Dass dieser Artikel unter einem Pseudonym erscheint, spricht selbst schon für die Brisanz seines Inhalts. Die EU Gesellschaften sind auf dem besten Weg in einen neuen Totalitarismus. Noch sind sie nicht dort, sonst bekämen solche Überlegungen auch unter einem Pseudonym keine Öffentlichkeit mehr.
Wenn es die Absicht von Geschichtspolitik nach 1990 war, einen aufgeklärten Umgang mit der Vergangenheit zu vermitteln, dann ist das pädagogisch völlig gescheitert. Vergleichende Studien könnten zeigen, dass es heute unter Schülern und Jugendlichen, wenn Vergangenheit überhaupt noch eine Rolle spielt, konspirativ (abseits ihrer Lehrer) mehr Sympathie und Zustimmung zum Dritten Reich gibt, als jemals zuvor nach 1945.
Mit Denk- und Sprechverboten kann keine aufgeklärte Gesellschaft begründet werden. Die drakonischen Strafen auf abweichende Sichtweisen dürften unter den Jugendlichen nur die Tendenz verstärken, sich auf die Seite des Verbotenen zu stellen, oder es zumindest zu tolerieren (Gleichgültigkeit). Auch wenn in Schülerzeitungen affirmative Bekundungen gegenüber dem staatlich verordneten Geschichtsbild zu lesen sind, muss das nicht den wirklichen Einstellungen entsprechen. Verbote sind immer auch ein Feld für Opportunisten. Geschichte und politische Bildung sehen heute in Österreich nicht gut aus.

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