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Rapid bleibt auf der Welle der Euphorie - 3:0

02.09.2012 | 18:06 |  Von Wolfgang Wiederstein (Die Presse)

Die Hütteldorfer hatten mit Mattersburg keinerlei Probleme und gewannen mit 3:0, Terrence Boyd traf im Doppelpack. Trotz Uefa-Strafe – für die Heimspiele in der Europa League werden Dreier-Abos aufgelegt.

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Wien Rapid-Trainer Peter Schöttel mischt weiter kräftig durch, nach dem Sieg gegen Paok Saloniki ließ er auch gegen Mattersburg fleißig rotieren. Dem Erfolg gegen Novi Sad war eine Niederlage in Kärnten gegen den Aufsteiger gefolgt, gegen die Burgenländer aber hatten die Hütteldorfer weitaus weniger Probleme. Dabei hatte es in den vergangenen drei Heimspielen gegen Mattersburg immer nur zu einem Punkt gereicht. Rapid aber war dank der Bluterneuerung frisch und entschlossen genug, um weiter auf der Euphoriewelle zu reiten.

Nur in den ersten Minuten wirkten die Gastgeber leicht unkonzentriert, aber spätestens nach dem 1:0 durch Terrence Boyd nach Trimmel-Flanke (13.) waren die Fronten an diesem Sonntag geklärt. Ohne Naumoski, nach einer Erkrankung nicht ganz fit, wirkten die Mattersburger gehemmt, Grün-Weiß kontrollierte das Geschehen. Und ging bei all der Überlegenheit mitunter fast ein wenig leichtfertig mit den Möglichkeiten um. Nach dem 2:0 durch Christopher Trimmel nach Hofmann-Zuspiel (49.) war das Schicksal der Burgenländer – zu diesem Zeitpunkt nur mit zehn Mann auf dem Platz – besiegelt. Weil Rath einen rabenschwarzen Tag erwischte, konnte Boyd auch noch das 3:0 per Kopf erzielen (66.). Zum Pechvogel avancierte hingegen Farkas, der eine schwere Knöchelverletzung erlitt.

Ungeachtet dessen, ob dem Protest, den Rapid gegen das Uefa-Urteil einlegen wird, stattgegeben wird oder nicht, werden die Hütteldorfer für die Gruppenspiele der Europa League Dreier-Abos auflegen. Im Paket werden ab 8. September Tickets für die Heimspiele gegen Rosenborg Trondheim, Leverkusen und Metalist Charkiw zu erwerben sein. Muss das Duell mit den Norwegern tatsächlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit gespielt werden, dann bekommt man kein Geld zurück – sondern einen Gutschein. Die Fans protestierten gegen andere Klubmaßnahmen: „Gegen Stadionverbote“, fordert die Westtribüne.

In Führung liegt weiterhin die Wiener Austria, die den sechsten Saisonsieg feierte. In Wr. Neustadt war man nicht wirklich geprüft, erneut kassierte man keinen Gegentreffer. Bislang konnte lediglich Rubin Okotie von Sturm Graz Schlussmann Lindner bezwingen, auch auswärts gleicht die Abwehr einem Bollwerk. Sehr zur Freude von Trainer Peter Stöger. „Wir sind auf einem guten Weg“, pflegt er zu sagen. Und die Worte klingen stark nach Understatement. Zufrieden war er auch mit dem Debüt von Neuzugang Hosiner, der allerdings eher farblos blieb. Admira hätte ihn gegen Wolfsberg noch gut brauchen können.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.09.2012)

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3 Kommentare

"...Welle der Euphorie - 3:0"

Wahnsinn! jetzt noch die Schülerauswahl der Hauptschule Aderklaa schlagen und Rapid ist Weltmeister!
(Wovon?)

1 3

Hosiner..

hätte nur zwei Tage nach dem
Transfer und nach nur einem Training mit der Austria fast auf 3:0 gestellt, was daran farblos sein soll, weiß ich nicht.

7 0

Re: Hosiner..

mit Beinahe-Toren kannst keinen Blumenstrauß gewinnen