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Thema: EM-Boykott

Ukrainische Justiz weist Timoschenkos / Bild: (c) Dapd

Ukraine: Deutscher Arzt soll Timoschenko behandeln

Die inhaftierte Politikerin soll ihre vorläufige Zustimmung erteilt haben, dafür in ein Krankenhaus verlegt zu werden. Gerichtsmediziner vermuten indes, dass sich die Oppositionsführerin selbst verletzt haben könnte.

EM-Boykott: Schwedens Premier schließt sich an

Auch Schwedens Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt will der Fußball-EM in der Ukraine fernbleiben. Man respektiere die Menschenrechte nicht.
Bild: (c) Dapd (Maja Hitij)

Berlin drängt auf Timoschenko-Ausreise

Ein Berliner Arzt untersucht Timoschenko im Gefängnis, die deutsche Regierung verhandelt über Freilassung der Politikerin. Offiziell blockt die Ukraine (noch) ab.

Kiew droht Berlin mit wirtschaftlichen Folgen

Sollte kein Abkommen mit der EU zustande kommen, würde der Zugang für Produkte eingeschränkt. Der Vize-Chef der Regierungspartei verteidigt den Umgang mit Timoschenko. Sie könnte bald zwangsernährt werden.

Ukraines Botschafter: EM nicht für politische Ziele nutzen

Der Diplomat in Wien klagt über die voreingenommene Berichterstattung zur Causa Timoschenko. Die Leistungen seines Landes würden ignoriert.
Tochter hat Angst um das Leben Julia Timoschenkos / Bild: (c) dapd (Oliver Lang)

Timoschenkos Zustand hat sich verschlechtert

Der Hungerstreik schwäche die ukrainische Oppositionsführerin zusehends, sagt ihre Tochter. Europas Politiker wollen aus Protest der EM fernbleiben. Amnesty International hält davon nichts. Deutsche Ärzte besuchen Timoschenko.

Fifa-Präsident Blatter kritisiert Boykottaufrufe der Politik

Bei einem Symposium in St. Gallen forderte Fifa-Präsident Joseph Blatter die Politiker auf sich "auf die Werte des Sports zu beziehen" und schloss eine Verlegung der EM erneut aus.
Das Maskotchen der EM in der Ukraine / Bild: (c)  (Gepa Pictures/ Panoramic)

Boykott: EU-Kommission bleibt EM in der Ukraine fern

Die EU-Kommission wird auf Reisen zur Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine verzichten. Dessen Regierung und die FIFA üben Kritik. Putin bietet Timoschenko eine Behandlung in Russland an.
Julia Timoschenko  / Bild: (c) AP/Virginia Mayo

EM-Boykott? Fall Timoschenko spaltet die EU

Der deutsche Außenminister betont, dass es kein EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine geben werde. Polens Staatspräsident warnt dagegen vor einer "unangemessenen Reaktion".
Michael Spindelegger und Wolfgang Faymann / Bild: (c) APA/BUNDESHEER/ANDY WENZEL (Bundesheer/andy Wenzel)

Österreichs Regierung boykottiert EM-Spiele in der Ukraine

Österreichs Regierungspolitiker werden im Juni nicht zur Fußball-EM reisen. Der Ministerrat verständigte sich auf ein "Zeichen der Solidarität" mit der inhaftierten Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko.
Uefa legt sich fest / Bild: RCA

Uefa legt sich fest: Keine Verlegung der EM-Spiele

videoTrotz internationaler Kritik schließt die Uefa aus, dass die EM-Spiele von der Ukraine in ein anderes Land verlegt werden könnten.

Fußballunion Uefa droht Ukraine mit Verschieben der EM

Die internationale Kritik am Umgang mit Oppositionellen wird immer lauter. Die deutsche Regierung hat deshalb angekündigt, den Spielen in Kiew, Charkow, Donezk oder Lemberg fernzubleiben.
Bild: (c) Die Presse (Clemens Fabry)

"Folter und Schikane"

Familie der inhaftierten Oppositionspolitikerin Timoschenko erhebt schwere Vorwürfe gegen Regime.
Bild: (c) REUTERS (Kacper Pempel)

Spanien bietet Übernahme der ukrainischen EM-Spiele an

Laut spanischen Medien haben bereits Gespräche mit UEFA-Präsident Platini stattgefunden.

Forderung nach EM-Boykott in Ukraine: EU-Länder gespalten

Timoschenkos Tochter teilt mit, dass sich der Zustand ihrer Mutter verschlechtert. Barroso will nicht zur Fußball-EM in die Ukraine reisen. Auch andere Staatsoberhäupter sagen ab.
Zuletzt hatten bereits mehrere andere Präsidenten ihre Teilnahme an der Konferenz zentraleuropäischer Staatschefs Mitte Mai in Jalta abgesagt, unter anderen Bundespräsident Heinz Fischer und sein deutscher Amtskollege Joachim Gauck. Laut dem Hamburger Nachrichtenmagazin

Ukraine: Mehrere Präsidenten sagen Gipfeltreffen ab

Auch Tschechiens Vaclav Klaus sagte seine Reise im Mai wegen Timoschenkos Haft ab. Zuvor taten dies bereits mehrere andere Staatsoberhäupter. Für einen möglichen EM-Boykott hat die Ukraine kein Verständnis.