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Rapid-Chef Edlinger hofft weiter auf Hanappi-Ausbau

20.07.2012 | 11:17 |   (DiePresse.com)

Die Förderung der Stadt Wien sichert derzeit nur die Generalsanierung. "Wir haben ein Jahr Zeit für Finanzierungsmodelle", sagt Rudolf Edlinger. Allerdings steht momentan kein Geldgeber in Aussicht.

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Rapid-Präsident Rudolf Edlinger hat die Hoffnung auf einen Ausbau des Hanappi-Stadions noch nicht aufgegeben. Mit der von der Stadt Wien gewährleisteten Unterstützung ist zwar nur eine Generalsanierung der Heimstätte des Fußball-Rekordmeisters möglich, der ehemalige Finanzminister will bis zum Baubeginn frühestens im Juni 2013 aber noch private Sponsoren auftreiben, die eine Erweiterung der Arena garantieren.

"Ich bin überzeugt, dass es möglich ist, die Erweiterung zu finanzieren", erklärte Edlinger am Donnerstag anlässlich der Saison-Eröffnungs-Pressekonferenz, musste aber auch zugeben, dass im Moment noch kein Geldgeber parat steht. "Doch wir haben noch ein Jahr Zeit, um Finanzierungsmodelle zu erstellen."

Der Gemeinderat der Stadt Wien hatte im November des Vorjahres eine Förderung von 26,4 Millionen Euro für Rapid beschlossen. 3,2 Millionen Euro davon sind für das bereits in Betrieb genommene Trainingszentrum im Happel-Stadion bestimmt. 5,5 Millionen Euro Subvention fließen in die Renovierungs- und Sanierungsarbeiten des Akademiebetriebs (U14, U15, U16 und U18) im Hanappi-Stadion. Somit bleiben 17,7 Millionen Euro für die Stadion-Revitalisierung.

Von der Stadt Wien sind wohl keine weiteren Zuschüsse zu erwarten. "Aus subjektiver Sicht kann man nie genug Förderung bekommen. Aber aus objektiver Sicht sind 26 Millionen Euro in Zeiten wie diesen sensationell", meinte Edlinger.

(APA)

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36 Kommentare
 
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Re: Re: Es werden nicht die Einkommen der Fußballspieler gefördert!

Da sie offensichtlich ein Austrianer sind, ist für sie natürlich Fußball ein Minderheitenprogramm und Massenbegeisterung kennen Sie auch nicht. Kommens halt mal nach St. Hanappi!

infrastruktur

schlage vor dem beispiel anderer großstädte zu folgen:
1x 30.000er Stadion (Rapid, Austria)
1x 10.000er Stadion (Vienna, Sportklub, FAVAC, etc wenn in BL)
2x 3-4.000er Stadion (Rest)
1x Mehrzweckstadion groß (Happel)

die Vereine bauen selber und man kommt ihnen bzgl finanzierung und nutzung entgegen. konferenzzentrum, einkaufszentrum, nahverkehr, etc....
wer will macht mit, wer nicht will, macht seine sache selber....

das erspart dem steuerzahler, der sowieso schon über hohe strompreise die halbe bundesliga unterstützt (wien energie, verbund, tiwag, kelag,....) unnötige mehrgleisigkeiten und kosten
freundlichst, ihr

eco

Re: infrastruktur

Dass sie ein 30.000er Stadion für Rapid und Austria gemeinsam vorschlagen. zeigt, dass sie vom Fußball in Österreich keine Ahnung haben. Rapid könnte leicht ein 50.000er Stadion füllen, für die Austria genügt der Horr-Platz. Und ein gemeinsames Stadion für Rapid und Austria wirds nie geben!

Re: Re: infrastruktur

fussball und ahnung....
ich begleite rapid seit fast 40 jahren. ein 50er stadion könnte wahrscheinlich maxial 10x pro jahr gefüllt werden. oder glauben sie wirklich, dass mattersburg, kapfenberg, st andrä oder wer da noch aller kommt die zugpferde sind??? die dann 2 derbies, 2x szbg und 2x sturm; dann noch ev 2 - 4 euro partien.... das wars dann. dafür ist ein 50er zu groß.
die asutria wäre dann halt der juniorpartner - wie in münchen die 60er... :)

ps: es ist nicht nett, ein posting mit dem vorwurf von ahnungslosigkeit zu beginnen. da wiegt aus meiner sicht ihre offensichtliche subjektivität schwerer.
ohne freundliche grüsse
ihr, eco

Re: Re: Re: infrastruktur

Wenn Sie wirklich ein Rapid-Fan wären, dann wüssten Sie, dass Rapid und Austria nie "Partner" sein könnten. Violette Farben werden in einem Rapid-Stadion nur bei einem Derby geduldet.

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Re: Re: infrastruktur

dann sollen diese 50.000 fans einen tausender investieren, und sie haben "ihr" stadion.

Re: Re: Re: infrastruktur

Wenn sie dieses Anti-Förderungsprinzip auch im Kulturbereich anwenden würden, dann müsste jeder Theater-Konzert- oder Museumsbesucher hunderte Euro für eine Eintrittskarte zahlen. Und jemand mit ihrem Gehalt könnte sich das sicher nicht leisten. Aber wahrscheinlich genügt ihnen der Musikantenstadel im Fernsehen zur Unterhaltung.

0 6

Re: Re: Re: Re: infrastruktur

ich würde das auch auf theater/konzert anwenden!

besucher, sogar junge, zahlen bei (rock)konzerten oft 100euro fürn stehplatz!
nur die feine operngesellschaft läßt sich ihre unterhaltungsprogramme gerne vom steuerzahler finanzieren.

auch das läuft wohl unter gerechter verteilung!

PS: was sich wer wo anschaut, sollte jeden seine eigene sache sein. auch das sollte mal in das bildungsprogramm von schulen aufgenommen werden!

Antworten Gast: gastschreiber
20.07.2012 12:50
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Re: infrastruktur

der vorschlag ist unrealistisch

mein vorschlag:
rapid 35.000
(west 2.ränge, nord 3.ränge, süd 1 rang darüber skyboxen, darüber 3.rang)

austria 20.000

kommt schon, den mutigen gehört die welt und nicht den kleingeistern und verhinderern.

und glaubt mir, wenn das stadion mit 30.000-35.000 steht kommen auch genug leute.


Gast: gast 1
20.07.2012 12:18
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eigentlich unglaublich


dass ein klub wie rapid mit dem fanpotential und
der medialen unterstützung (Österr.RapidFunk)
finanziell am sand ist. die transfererlöse der letzten
jahre und auch die EADS mio. wurden also verbraten.

das muss man auch einmal zusammenbringen,
respekt herr edlinger!

Re: eigentlich unglaublich

ein echter spöler halt !

 
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