Inter Mailand setzt auf finanzstarke Investoren aus Asien. Die chinesische Bahngesellschaft "China Railway Construction Corporation" rückt zum zweitstärksten Aktionär des Mailänder Traditionsclubs auf. Wie der Verein in einer Presseaussendung mitteilte, steigen die chinesischen Aktionäre ab Oktober in den Inter-Vorstand ein. Eine Tochter des Konzerns wird bis 2017 das neue Heimstadion in Mailand planen und bauen.
Medienberichten zufolge übernehmen die chinesischen Investoren einen 20-prozentigen Anteil am Traditionsclub und legten dafür 200 Millionen Euro auf den Tisch. Stärkster Aktionär des 18-fachen Meisters bleibt der italienische Ölkonzern Saras unter der Kontrolle von Präsidenten Massimo Moratti. Inter ist der am stärksten verschuldete Club der italienischen Serie A.
Moratti begrüßte den Einstieg der chinesischen Aktionäre. Dank der kräftigen Kapitalspritze könne der Verein verstärkt investieren, um auf dem internationalen Fußballparkett wettbewerbsfähig zu bleiben.
(ag)

