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Europa League: Niederlagen für Rapid und Admira

02.08.2012 | 23:00 |   (DiePresse.com)

Nach einer verrückten Schlussphase mit einem verschossen Elfer durch Hofmann verloren die Hütteldorfer in Novi Sad mit 1:2. Die Admira ist nach einem 0:2 gegen Sparta Prag fast draußen.

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[WIEN] So sehr hatte sich Rapid-Coach Peter Schöttel auf sein erstes Europacup-Spiel als Trainer gefreut. Doch als der große Tag mit dem Drittrunden-Qualispiel zur Europa League endlich da war, entpuppte sich das große Abenteuer als Enttäuschung.

Sicherlich wäre die Auswärts-Aufgabe bei Vojvodina Novi Sad leichter gewesen, wenn Guido Burgstaller nach einem riesigen Patzer des serbischen Torwarts nicht ein wenig zu überrascht gewesen wäre. Oder wenn Kapitän Steffen Hofmann nur wenig später aus 25 Metern ein paar Zentimeter tiefer gezielt und nicht die Latte getroffen hätte. Aber für Tore im Konjunktiv gibt es keine Siege.
Zu früh schien Rapid mit dem 0:0 zufrieden. Eine zu kurze Kopfball-Abwehr von Sonnleitner nutzte Novi Sad aus. Oumarou bezwang Lukas Königshofer (75.).

Doch Rapid fiel die Riesenchance zum Ausgleich in den Schoß: Jokic attackierte Rapids Solostürmer Terrence Boyd im Strafraum wie ein Ringer, doch den fälligen Elfer schoss Steffen Hofmann nur an die Latte (82.).
In der Nachspielzeit gar noch das kuriose 2:0 für die Serben: Königshofer fing einen Ball ab, den er im Abseits glaubte und legte ihn sich zum Freistoß hin. Doch niemand hatte gepfiffen, und so schoss Bojovic die Kugel am düpierten Rapid-Torwart vorbei.

Alles vorbei? Nein, weil in der 95. Minute ein Verzweiflungsschuss von Alar abgefälscht im kurzen Eck landete.

Admira steht vor dem Aus

Admira Wacker steht vor dem Aus. Die Niederösterreicher verloren gegen Sparta Prag mit 0:2 (0:1).

Die Admiraner waren nach dem Aufstieg im Europacup gegen Schalgiris Vilnius sowie dem 2:1-Erfolg gegen Wacker Innsbruck in der Meisterschaft mit viel Selbstvertrauen ausgestattet und starteten auch dementsprechend. Sparta-Goalie Vaclik rettete im Duell mit Ouedraogo zur Ecke (2.), zudem schoss Sabitzer aus aussichtsreicher Position hauchdünn am langen Eck vorbei (5.). Die Niederösterreicher hatten die Partie im Griff, blieben aber im Abschluss weiterhin glücklos. Ein Jezek-Abschluss ging genauso drüber (21.) wie ein Ouedraogo-Seitfallzieher nach Sabitzer-Flanke (25.).

Mit Fortdauer der ersten Hälfte fanden die Gäste aber besser ins Spiel und gingen dank der Mithilfe der Südstädter auch in Führung. Eine Vidlicka-Flanke beförderte der von Husbauer bedrängte Mevoungou ins eigene Tor (29.). Der Admira-Motor kam dadurch ordentlich ins Stottern, was sich auch nach der Pause vorerst nicht wirklich änderte. Tischler konnte einen Husbauer-Weitschuss noch abwehren, gegen einen Kweuke-Kopfball aus fünf Metern war der Admira-Tormann aber machtlos (58.). Krejci hatte Admira-Kapitän Windbichler auf der Seite ausgespielt und den Sparta-Stürmer ideal bedient.

Die Niederösterreicher waren gezwungen mehr nach vorne zu spielen, es fehlten ihnen aber die nötigen Mittel. Mehr als ein harmloser Hosiner-Weitschuss mit dem Vaclik keine Mühe hatte, war nicht zu sehen (67.). Erst in der Schlussphase bäumten sich die Südstädter noch einmal auf. Der eingewechselte Hosiner scheiterte allerdings gleich zweimal (88., 90.) am starken Sparta-Schlussmann.

Dem erstmaligen Auftritt der Admira, die in der 2. Runde noch gegen Vilnius souverän mit 6:2 aufgestiegen war, im Europacup seit 18 Jahren droht damit noch vor dem Play-off das Ende.

(sb/APA)

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3 Kommentare

Kann mich an die Schlagzeile einer österr. Zeitung erinnern:"Jetzt stürmen wir Europa!" Hahahaha :D :D


Gast: Anti-Rapid
03.08.2012 07:54
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Peinliche Rapid Nummer

Eine wahrlich peinliche Vorstellung von Rapid. Was für ein Eierbärverein!!! Schön, dass sich das Daumendrücken für Novi Sad bezahlt gemacht hat :) "Oh, wie ist das schön...." :)))

Doch niemand hatte gepfiffen

Was ist das für ein Blödsinn? Auf den Fernsehbildern ist klar und deutlich ein Pfiff zu hören. Klar, bleibt Königshofers Fehler, aber ein faires Publikum ist etwas anderes.