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Derby: "Hochrisiko" - wie immer

04.08.2012 | 17:51 |   (Die Presse)

Das Wiener Derby zwischen Rapid und Austria, das erstmals seit dem Platzsturm im Mai 2011 wieder im ausverkauften Hanappi-Stadion stattfinden wird, wird als "Hochrisikospiel" nach ÖFB-Kriterien eingestuft.

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Die Vorbereitungen sind „die selben wie immer“, heißt es bei der Polizei. Das Wiener Derby zwischen Rapid und Austria, das erstmals seit dem Platzsturm des grünweißen Anhangs im Mai 2011 wieder im ausverkauften Hanappi-Stadion stattfinden wird, wird als „Hochrisikospiel“ nach ÖFB-Kriterien eingestuft.

260 Security-Mitarbeiter und 400 bis 500 Polizisten werden im Hanappi-Stadion nach dem Rechten sehen. Bereits am Montag gab es einen großen Sicherheitsgipfel, unter anderem mit Vertretern beider Vereine, der Exekutive und der Rettungskräfte. „Alle Vorkehrungen sind getroffen“, betonte Rapid-Sprecher Andi Marek, der sich der Brisanz der Partie bewusst ist: „Dass wir besonders beobachtet werden, ist klar. Über uns hängt ein Damoklesschwert. Es gibt die klare Ansage, dass nichts passieren darf, was den Spielverlauf beeinträchtigt“, erklärte Marek.

Auch Rapid-Trainer Peter Schöttel erwartet von seinen Fans einen Lerneffekt, und von seinem Team wünscht er sich seinen ersten Derbysieg. Dennoch zeigt er Respekt: „Bei den Austrianern scheint die Stimmung viel besser zu sein als noch vor einigen Monaten. Sie wollen beweisen, dass die verpasste Europacup-Teilnahme nur ein einmaliger Ausrutscher war.“

Sein ehemaliger Nationalteamkollege Peter Stöger hat sogar „sehr großen Respekt. Deshalb werden wir es vielleicht ein bisschen defensiver anlegen“, meinte der nunmehrige Austria-Trainer, der in – kleinen – Wiener Derbys eine schwarze Bilanz gegen Schöttel hat: 07/08 verlor der damalige Vienna-Coach beide Ostliga-Derbys gegen den Sportklub mit Trainer Schöttel.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.08.2012)

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