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Einspruch abgelehnt: Sperre für Juve-Coach bestätigt

22.08.2012 | 12:03 |   (DiePresse.com)

Der italienische Verband behält die zehnmonatige Sperre für Antonio Conte aufrecht, der nun vor die nächste Instanz ziehen will. Der Freispruch von Verteidiger Leonardo Bonucci wurde auch in zweiter Instanz bestätigt.

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Italiens Rekordmeister Juventus Turin wird wohl länger auf seinen Coach Antonio Conte verzichten müssen. Ein Gericht des italienischen Fußballverbandes bestätigte am Mittwoch die in erster Instanz am 10. August verhängte Sperre von zehn Monaten wegen Verwicklung in den Wettskandal. Der Chefankläger des Verbandes, Stefano Palazzi, hatte sogar eine 15-monatige Sperre für Conte gefordert.

Conte soll 2011 als Trainer des AC Siena über Spielabsprachen informiert gewesen sein und seine Kenntnisse nicht gemeldet zu haben. Er wurde jedoch vom Verdacht des Sportbetrugs entlastet. Conte hat stets alle Vorwürfe bestritten. Wie Juventus Turin mitteilte, wird Conte in den nächsten Monaten von Assistenztrainer Massimo Carrera vertreten. Conte wird nun das Schiedsgericht des Nationalen Olympischen Komitees als nächste Instanz anrufen.

Der Nationalspieler und aktuelle Juve-Verteidiger Leonardo Bonucci, für den Chefermittler Palazzi wegen einer angeblichen Spielmanipulation zunächst eine drakonische Sperre von drei Jahren und sechs Monaten beantragt hatte, wurde auch in zweiter Instanz freigesprochen. Bonucci war von einem damaligen Bari-Teamkollegen der Saison 2009/10 belastet worden.

(ag)

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